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Überlebenskünstler in der rauen Natur der arktischen Eiswüste, Attraktion in zoologischen Gärten, Symbol für den Klimawandel – der Eisbär genießt Kultstatus in unserer Gesellschaft. Und für diese Faszination der Menschen muss der Polarbär teuer bezahlen.

Eisbär & Arterhalt | Kaum etwas beschreibt den Klimawandel und die daraus resultierenden Konsequenzen so eindringlich und alarmierend wie das Bild von verhungernden Eisbären. Einst Opfer von übermäßiger Trophäenjagd, heute von Erderwärmung und der Förderung von Erdöl/Erdgas, zählt der Ursus maritimus aktuell zu den bedrohten Arten (schätzungsweise 22.000 – 30.000 Exemplare). Wird sich der Bestand erholen? Über die Zukunft der Art lässt sich nur spekulieren. Fakt ist hingegen – künstlich lässt sich der Eisbär in Gefangenschaft nicht erhalten. Warum?
1 | es gibt KEINE Eisbärenhaltung, die artgerecht ist, gar artgerecht sein kann
2 | die Gegebenheiten in zoologischen Gärten können nicht im entferntesten die Anforderungen der Eisbären erfüllen
3 | ein in Gefangenschaft geborener Eisbär kann nicht ausgewildert werden, unterstützt somit nicht die freilebenden Exemplare, daher auch nicht den Arterhalt
4 | durch die suboptimale Haltung sind mitunter starke Verhaltensstörungen (Stereotypien wie Kopfweben, Kreislaufen) und körperliche Schädigungen (Arthrose, Fellprobleme) keine Seltenheit

FAZIT | Es ist an der Zeit für ein Umdenken in Sachen Eisbärenhaltung. Mit der Beendigung der Haltung von Eisbären in Zoos wird definitiv auch ein massives Tierleid aufhören. Stattdessen kann durch Aufklärung, Bildung, beispielsweise in Form von interaktiven pädagogischen Elementen, möglicherweise für den Erhalt des natürlichen Lebensraums der Eisbären etwas getan werden.

 Foto: SfB [Ueno-Zoo Tokyo]

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