Aktuelles

Übernahme von DJ3: der Live-Ticker

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Montag, 26.04.2021, kurz nach 9 Uhr: das Einsatzteam ist auf der Rückfahrt vom Trentino, Italien, bei ihnen befindet sich die Bärin DJ3

Mensch und Tier sind wohlauf, die Fahrt verläuft nach Plan

Gegen Abend werden DJ3 und das Team im Projekt SCHWARZWALD ankommen. Wir halten euch auf den Laufenden

HINTERGRUND DJ3 wurde 2004 in der Natur in Trentino, Italien, geboren. Ihre Eltern sind die Bären Daniza und Joze, die im Rahmen des Artenschutzprojekts Life Ursus Mitte der 1990er Jahre in den italienischen Alpen angesiedelt wurden. Sie haben dazu beigetragen, dass Life Ursus eines der erfolgreichsten Wiederansiedlungsprojekte weltweit wurde. Joze ist auch der Vater von BRUNO, der 2006 traurige Berühmtheit erlangte. Der damals 2jährige Braunbär wurde in Bayern erschossen. Er war der erste freilebende Bär, der nach der Ausrottung vor über 170 Jahren wieder nach Deutschland kam. Seine Mutter JURKA lebt heute im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald.

Nachdem DJ3 trotz Vergrämungsmaßnahmen in einem Zeitraum von 3 Jahren mehrfach menschlichen Siedlungen zu nahe kam, wurde sie schließlich 2011 mit einer Lebendfalle der Natur entnommen. Anschließend verbrachte sie 10 Jahre in einem Freigehege in Trentino. Diesem stehen Umbaupläne bevor, daher sollte DJ3 schließlich an einen italienischen Zoo abgegeben werden sollte. Um der zurückhaltenden Bärendame ein Leben im Zoo ersparen und stattdessen eine tiergerechte Alternative anzubieten, intervenierte die Stiftung für Bären. So warten im Schwarzwälder Tierschutzprojekt der Stiftung nun großflächige, naturnahe Freianlagen auf DJ3.

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JURKA Kolumne 25.04.2021

Jurka-Kolumne
Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Auch, wenn ich mir nichts schöneres vorstellen könnte, als Bär zu sein, muss ich zugeben, dass ich dieser Tage überlege, im nächsten Leben Katze zu werden – wenn ich mir so ansehe, wie zufrieden CATRINA und ELA ausschauen. Vor allen ELA, die sich fantastisch in ihre neue Anlage eingelebt hat. Sie hat sich auch schon einen super Platz ausgesucht, um den Grünkutten beim Mittagessen zuzuschauen.

Apropos Grünkutten, ihr habt ja schon sicherlich gehört, dass ihr zurzeit mal wieder nicht unser wunderschönes Tierschutzprojekt besuchen dürft. Die Mädels und Jungs in Grün lassen sich davon aber nicht entmutigen und sind kräftig am Schaffen, damit ihr staunt, wenn ihr wieder herkommen könnt. Allein vom neuen Eingang werdet ihr sprachlos sein. Und auch Veranstaltungen gibt es, wie mir zuhören kommt, auf ganze moderne Weise. Vom Sofa aus habt ihr wohl jetzt die Möglichkeit bei einer Wolfnacht mitzumachen. Wie das gehen soll? Puuh, da schreibt ihr lieber die Grünkutten selber an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ich hoffe, auch ihr lasst trotz aller Widrigkeiten den Kopf nicht hängen, denkt einfach an uns Wildtiere, wenn ihr schlecht drauf sein solltet.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

 

Eure

JURKA


 

Digitales Angebot: Wenn Bären online gehen

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Lockdown hin oder her, wir sehen uns – online! Ab dem 19. April startet unser digitales Infotainment Programm rund um Wolf, Luchs und Bär. Wir nehmen euch mit in das Reich unserer Vierbeiner. Lernt die bewegenden Geschichten der Tiere kennen und begleitet sie auf ihrem Weg zum Wildtier-Sein. Denn genau das hat der Mensch ihnen so lange verwehrt. Taucht dabei ein in die spannende Welt der heimischen Beutegreifer und erfahrt, was ihr schon immer wissen wolltet. Denn auch ihr könnt zu Wort kommen und uns eure Fragen stellen. Wir freuen uns auf eine bärenstarke online Veranstaltung mit euch.
Interesse?
Dann schreibt uns doch einfach eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wann? Sonntag, 2.5. um 16 Uhr
Dauer:
1 Stunde
Kosten: 10,- Euro pro Person [Paypal per Vorkasse]
Technische Voraussetzung: Smartphone, Tablet oder Computer, stabile Internetverbindung, Zoom

Datum ungünstig? Kein Problem! Sehr gerne können wir auch gemeinsam eine individuellen Termin abstimmen. Anfragen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Kein frei für Artenschutz

JURKA
JURKA

#artenschutz

Einst lebte sie frei in der Natur. Sie war Teil des erfolgreichsten Wiederansiedlungsprojekts weltweit. Sie hätte zum Symbol für freilebende Wildtiere werden können, für eine Kultur, die aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und versucht, diese wieder gut zu machen. Ihr Sohn sollte der erste Bär in Deutschland werden, seit diese Art vor fast 200 Jahren vom Menschen ausgerottet wurde.

Doch es kam anders. Ihr Kind wurde noch als Jungbär erschossen, erlangte traurige Berühmtheit als BRUNO. Fast alle anderen ihrer Nachkommen wurden ebenfalls der Natur entnommen, sie selbst eingefangen und unter anderem in einem Kloster zur Schau gestellt, bis sie gerettet wurde und bei uns eine tiergerechte Unterbringung fand.

Und alles nur, weil sie angefüttert wurde, damit Touristen einen Wildbären sehen konnten. Es ist oftmals nur ein kurzer Moment für den Menschen, einer von vielen in ihrer Freizeit. Doch für die Tiere hat das nicht selten fatale Folgen, für sie selbst und wie im Falle von JURKA auch ihrer ganzen Familie. Was für Menschen lediglich ein kleiner Zeitvertreib ist, kann ganze Generationen von Wildtieren das Leben kosten.

Seien Sie sich der Verantwortung gegenüber den Tieren bewusst, auch in Ihrer Freizeit. Wenn Wildtiere für ein Urlaubsfoto angefüttert werden, zerstören Sie dadurch das Leben dieser Tiere. Denn dadurch verlieren sie ihre natürliche Scheu vor den Menschen. Wir sind mit den fatalen, irreparablen Folgen davon jeden Tag in unserem Tierschutzprojekt konfrontiert. Es sind massive geistige wie körperliche Schäden.

Nur gemeinsam können wir das ändern. Helfen Sie mit, indem Sie Tierquälerei im Tourismus nicht unterstützen und darauf aufmerksam machen. Damit zukünftige Generationen von Wildtieren auch wild bleiben dürfen.

Ihr Team vom
Projekt SCHWARZWALD

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JURKA Kolumne 11.04.2021

Jurka-Kolumne
Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ich, als ehemalige Wildbärin, kann euch versichern, dass es eigentlich großes Glück ist, einen Luchs zu sehen. Aber wenn ihr die scheue Katze einmal hören solltet, dann macht ruhig mal einen Strich im Kalender für diesen besonderen Moment. Habt ihr eine Ahnung, wie sich das anhört? Nein? Gerade im liebestollen Frühjahr hallen die Stimmen der Luchsdamen ELA und CATRINA durch unser wunderschönes Wolftal. Ihr könnt ja mal schauen, ob ihr sie anhand ihrer Rufe erkennt. ELA hat eine tiefe, rauchige und laute Stimme während CATRINA leise ruft, höher und eher ganz sachte.

Ob es tatsächlich am Frühling liegt, kann ich gar nicht sagen, aber jedenfalls hat sich unser guter, alter POLDI einmal gründlich gewaschen. Ich war richtig begeistert, wie ich ihn so gesehen habe, denn jetzt sieht der Brummbär nicht mehr so verschlafen und zerzaust aus.

Von wegen verschlafen, unsere spanische Ex-Zoobärin DARIA geht mit einer ausgesprochenen Gemütlichkeit in den April. Am liebsten liegt sie im Höhleneingang auf ihren Tatzen und hält sich aus der Hektik der Welt heraus.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

 

Eure

JURKA


 

Neue Schilder unserer Vierbeiner!

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„Durch unser neues pädagogisches Element haben wir den Tieren eine Stimme gegeben. Damit haben die Besucher einen Einblick in die Schicksale und die Persönlichkeiten unserer Tiere.“
Franziska Goldner, Pädagogik Projekt Schwarzwald

 Unsere neuen Schilder sind da! Liebevoll haben wir die Steckbriefe unsere Schützlinge zusammengestellt, mit interessanten und herzergreifenden Informationen über ihre Vergangenheit. Doch auch ihre Besonderheiten und Charaktereigenschaften könnt ihr dort nachlesen. Leider ist unser Projekt seit dem 7. April wieder aufgrund hoher Inzidenzzahlen geschlossen, aber wir lassen den Kopf nicht hängen und hoffen stark, dass wir Euch bald wieder begrüßen können!

Dann könnt ihr unsere pädagogischen Elemente vor Ort bestaunen.

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Luchs ELA in der neuen Anlage

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Luchsdame ELA ist in ihre neue Anlage umgezogen. Sie hat die Umgebung erkundet, bewegt sich gut und sicher im Geländer und wirkt insgesamt den Tag über sehr entspannt. Wir konnten Komfortverhalten beobachten, z.B. Fellpflege. Auch gönnte sie sich ein mehrstündiges Schläfchen auf dem Dach ihrer Hütte.

Wir freuen uns tierisch darüber, ELA diese neue Anlage bieten zu können und bedanken uns von ganzen Herzen bei den Spendern, Paten und Unterstützern, die dies ermöglichten.

Auch du willst unseren Umwelt-, Tier- und Artenschutz unterstützen?

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JURKA Kolumne 04.04.2021

Jurka-Kolumne
Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Der Geruch von frischen Brezeln und Kaffee am frühen Morgen, dazu die Stimmen von kleinen und großen Vierbeinern – das kann nur eines bedeuten: Arbeitseinsatz! Ich freue mich ja immer riesig, wenn ich altbekannte Gesichter wiedersehe. Daher finde ich auch den mittlerweile zur Tradition gewordenen Frühjahrsputz der Grünkutten richtig bärenstark. Es ist herrlich mitzuerleben, wie die vielen fleißigen Helfer für uns Tiere mitanpacken. Was in diesen speziellen Zeiten gar nicht so einfach zu organisieren ist. Doch wenn auch nicht so viele Helfer wie sonst kommen durften und unter besonderen Vorkehrungen, konnte einiges geschafft werden und so ist unser Bärenrefugium fit für den Frühling!

Also an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön für die grandiose, selbstlose Unterstützung!

Ein Dank geht auch an die Besucher, denn – besonders am stark besuchten Sonntag – ihr habt euch ganz vorbildlich verhalten. Respektvoll zu uns Tieren aber auch untereinander. Wie gesagt, es sind schwere Zeiten und da ist es wohl das Wichtigste, zusammenzuhalten und es gemeinsam zu überstehen. Daher hoffe ich auch ganz stark, dass wir über die Osterfeiertage für euch geöffnet bleiben dürfen. Es wäre nämlich sonst sehr schade, denn wie man so hört hat sich ein langohriger Gefährte angemeldet…

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure

JURKA


 

Freiwillige packen an – Hochmotiviert beim Frühjahrsputz!

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Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter uns. Nachdem letztes Jahr der große Frühjahrs-Arbeitseinsatz Corona-bedingt abgesagt werden musste, hatten wir dieses Jahr Glück und konnten unter Einhaltung von Abständen und gewissen Regelungen gemeinsam mit freiwilligen Helfern am Samstag und Sonntag anpacken.
Viel repariert wurde an unserem Naturspielplatz und am Forscherpfad. Spielelemente aus Holz wurden erneuert und das „Grüne Klassenzimmer“ renoviert.
Ein nagelneues Tipi wurde aufgebaut, Handläufe erneuert und Streicharbeiten durchgeführt.
Der schwere Schnee vom Februar hatte auch seine Spuren hinterlassen und es wurde Grünpflege betrieben, das Biotop neu angelegt, Weidenhütten neu gesteckt, Beetumrandungen erneuert und Blumen gepflanzt und ausgesät.
Auch die Spendenaktion „Schattenplatz für die Katz“ war ein voller Erfolg und die gespendeten Bäume wurden ins neue Luchsrückzugsgebiet gepflanzt.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an die Baumspender, unseren Förderverein FABS, der uns das neue Tipi gespendet hat, an Baggerfahrer Leo und an Kurt Jäckle und sein Team vom Campingplatz Königskanzel, die unsere fleißigen Helfer mit selbstgebackenem Brot und deftigen Speisen verköstigt haben!

Das allergrößte Dankeschön geht aber wie immer an alle Helfer, die mit strahlenden Gesichtern und flinken Händen geholfen haben, unser Tierschutzprojekt auf Vordermann zu bringen! Ihr seid bärenstark!

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