Die Bärendamen FRANCA und KAJA staunten nicht schlecht, als Luchsdame ELA plötzlich durch den Wald ihrer Seniorenresidenz geisterte. Seelenruhig inspizierte die rothaarige Vierbeinerin die Anlage, schlich neugierig bis in den kleinsten Winkel. Die meiste Zeit blieb sie allerdings im satten Dickicht – ganz ein Waldgeist. Am Abend kehrte sie dann wieder tiefenentspannt in ihr Rückzugsgebiet zurück.
ELAs Anlage liegt in direkter Nachbarschaft zur Seniorenresidenz, ist mit der Sektion durch einen Schieber verbunden. Dieser stand eine ganze Weile offen, bevor die Luchsdame entschied, ihn zu passieren und den Bärendamen einen Besuch abzustatten. Für das Tiermanagement ist es ungemein wichtig, dass die Vierbeiner immer mal wieder andere Anlagen betreten, neue Gerüche wahrnehmen und auf andere Tiere treffen. Die Interaktion zwischen verschiedenen Arten wie Luchs und Bär oder Bär und Wolf helfen dabei, die einstigen Zoo- und Zirkustiere zu resozialisieren.
Wir sind schon gespannt auf ELAs nächsten Ausflug ins Reich der Bären!
"Ich hatte im letzten Jahr einen runden Geburtstag und wünschte mir von meinen Gästen und meinen Kollegen statt Geschenken einen beliebigen Geldbetrag. Da Sie im letzten Jahr die Wölfin GAIA aufgenommen haben und ich selbst zwei Hunde habe, lag es für mich nahe, die Spende für sie zu geben.“ Manfred Baumgärtner
Insgesamt 450,- Euro sammelte Manfred Baumgärtner an seinem Ehrentag für unsere Vierbeinerin. Wir sind begeistert von dieser bärenstarken, selbstlosen Aktion und bedanken uns ganz herzlich – natürlich auch im Namen von GAIA.
Heute durfte ISA ihre neue Bewohnerin – Luchsdame CATRINA kennenlernen. Beide haben sich von Weitem beschnuppert, sind dann aber wieder ihre Wege gegangen. CATRINA zieht scheinbar die Ruhe im Luchsrückzug vor. Kommt vorbei ins Wolftal - Tal der Tiere und seht selbst, wie die neue WG funktioniert.
Aber man soll ja nicht zu sehr an der Vergangenheit hängen, es gibt schließlich viele neue, bärenstarke Ereignisse – wie zum Beispiel die Entwicklung unseres Neulings ISA! Meine Artgenossin hat nämlich ihre ersten Schritte in den großen Freianlagen getätigt. Und ich hatte fast Tränen vor Freude in den Augen, als ich das mitangesehen habe. Denn wie gekonnt und athletisch ISA die Hänge hoch und runter galoppiert… hach, das weckt wohl ein kleines Stück Freiheit in uns allen.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Swimmingpool, Sandstein-Höhle, Hänge und jede Menge Schwarzwaldfichten zum Klettern – die einstige Wildbärin ISA hat ihre ersten Schritte in der Freianlage unternommen.
Bei herrlichstem Sonnenstein öffneten wir am Montagnachmittag den Durchgang raus aus der Quarantäne in die daran anschließende Sektion. Die Vierbeinerin beobachtete und analysierte die Umgebung eingängig, bevor sie neugierig durch die Freianlage marschierte. Und wie neugierig! Das neue Gelände wurde eingängig untersucht, in jeden Busch geschaut, jeder Winkel der Natursteinhöhle beschnuppert, die Nachbarbären am Zaun zur Anlage nebenan ganz genau beobachtet.
Ihre körperliche Fitness bringt uns immer wieder aufs Neue zum Staunen. Mit welcher Energie sie die mitunter recht steilen Hänge hinauf galoppiert ist beeindruckend. Umso glücklicher sind wir dahingehend, dass ISA nun selbstständig die Entscheidung getroffen hat, die Freianlagen zu betreten. Aber wie geht es weiter? Zunächst muss sie sich erstmal im neuen Areal einleben. Für uns heißt das: intensiv beobachten! Nur so können wir ihren Charakter besser einschätzen und abwägen, welcher Artgenosse oder wölfische Vierbeiner für eine Vergesellschaftung in Frage kommt.
Dies wird in den nächsten Wochen der Fall sein – und wir halten euch wie immer auf dem Laufenden!
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Es freut mich total, dass ihr mich und die anderen Vierbeiner wieder so zahlreich besuchen kommt. Und die Grünkutten geben sich ja auch so viel Mühe, das Gelände auf Trap zu halten und liebevoll für euch zu gestalten. Daher ist und bleibt es mir unbegreiflich, warum die Tipis immer wieder beschmiert werden. Das ist sehr schade und unfassbar traurig. Wenn jemand will, dass es keine Indianerzelte mehr in unserem Tierschutzprojekt gibt, kann man doch einfach eine Email schreiben, oder nicht?
Manchmal ist eine gewisse Zurückhaltung gar nicht verkehrt. Schaut euch doch zum Beispiel ISA an. Die kann seit ein paar Tagen durch den Schieber in die großen Freianlagen. Doch statt übermütig drauf los zu stürzen, nimmt sich die Bärendame Zeit und beobachtet alles ganz genau. Denn seine Umgebung zu kennen ist viel, viel nützlicher als sie kaputt zu machen. Lasst euch das von einer alten Wildbärin gesagt sein!
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Ihre Fähigkeiten sind bemerkenswert und ihr Temperament einzigartig – JURKA. Im Laufe der Jahre sorgte die ehemalige Wildbärin immer wieder für intensive Momente. Wenn sie beispielsweise auf Bäume klettert um sich Äste zu besorgen, mit denen sie den Stromzaun austrickst oder Stöcke als Hebelwerkzeug benutzt, zeigt sie, was Bären für faszinierende Tiere sind. Deshalb gilt die clevere Vierbeinerin auch als eine Botschafterin für freilebende Wildtiere, ihre Akzeptanz und den Schutz ihres Lebensraums.
Am Samstag, den 19. Juni 2021, tauchen wir ab 16:00 Uhr ein in die Geschichte von JURKA. Erfahrt alles über die einzigartige Bärin, ihre Schicksalsschläge und ihren schier unbändigen Drang nach Freiheit. Seid live dabei, wenn unsere Bärenexperten exklusiv im Patenreport online gehen.
Am Mittwochabend, den 8.6.2021, ist der Grauwolf BRIX im Alter von 11 Jahren von uns gegangen. Er kam mit seinen Geschwistern im Sommer 2017 in unser Tierschutzprojekt.
Geboren 2010 in einem Freizeitpark war BRIX und seiner Familie ein Dasein als lebendige Attraktion zwischen Achterbahnen und Riesenrutschen vorherbestimmt. In einer kargen Anlage ohne Versteckmöglichkeiten verbrachten sie ihren tristen Alltag. Doch im Juli 2017 sollte es das Schicksal doch noch gut mit ihnen meinen.
Das gesamte Rudel wurde aus dem Wildtier- und Freizeitpark gerettet. BRIX, BRAX, BRANCO, BASCO, BERIX und BLESSO kamen in unser Projekt SCHWARZWALD, Altwolf MILAN in unsere Worbiser Tierschutzeinrichtung. Als die Wölfe in unseren großen, waldigen Freianlagen ankamen, agierten sie kaum als Familienverband. Im Laufe der Zeit wuchsen sie jedoch zunehmend zu einem Team zusammen, agierten gemeinsam und luchsten in cleveren Aktionen den Bären ihr Futter ab.
BRIX fiel optisch durch seine hellen Augenbrauen und die fehlenden Ohrspitzen auf. Durch seine Charakterstärke war er maßgeblich am Zusammenhalt des Rudels beteiligt. Nicht zuletzt dadurch, dass er mit seiner hellen Stimme meist das Heulen der Wölfe einleitete.
In den vergangenen Wochen legte er auffälliges Verhalten an den Tag, woraufhin wir ihn engmaschiger beobachteten. So konnte seine Krankheit rechtzeitig erkannt werden, die leider einen unheilbaren Verlauf nahm. Als sich sein Zustand drastisch verschlechterte, entschieden wir uns, ihm größeres Leid zu ersparen.
Wir verabschieden uns von einem cleveren und beherzten Wolf. BRIX, du wirst stets in unserer Erinnerung bleiben, wie du mit deinen Brüdern blitzschnell und geisterhaft durchs Dickicht streifst und den pelzigen Vierbeinern das Fleisch vor der Nase wegfängst. Danke, dass wir deinen Weg begleitet durften, dass du uns gezeigt hast, wie facettenreich ein Wolf sein kann. Es wird still werden ohne deine helle, klare Stimme, die durch die Wälder des Wolftals hallt. Jetzt kannst du gemeinsam mit MILAN und BLESSO einen ewigen Gesang anstimmen, wo immer ihr jetzt sein mögt.
Am 26. Juni nehmen wir die Teilnehmer_Innen der digitalen Bärensommernacht mit in die atemberaubende Welt der Braunbären – bequem von zuhause aus. Wenn um 19:00 Uhr das interaktive Infotainment-Event live on Air geht, startet eine fesselnde Reise in die tiefsten Geheimnisse des faszinierenden Beutegreifers. Neben spannenden, einzigartigen Erfahrungsberichten geben die Experten vom Kompetenzzentrum der Stiftung für Bären Hintergrundwissen über den Ursus Arctos preis, das in keinem Lehrbuch zu finden ist. Denn seit über 10 Jahren befindet sich JURKA, die Mutter von Bruno [2006 in Bayern erschossen], in unserer Obhut. Seit einem Monat lebt auch BRUNOs Halbschwester ISA in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt.
Datum:26.06.21 Beginn:19:00 Uhr Dauer:ca. 2 Stunden Kosten:30 € [inkl. Überraschungspaket frei Haus] Anmeldeschluss:18.06.21 Anmeldung:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Habt ihr auch in letzter Zeit wieder die Stimme eines Luchses durch unser malerisches Wolftal hallen hören? Luchsdame ELA ruft seit dieser Woche wieder öfter. Also schaut doch am Besten vorbei und belauscht sie direkt vor Ort. Dann wird euch auch sicher auffallen, dass die Wölfe schon mitten in der Badesaison sind. Apropos Wölfe, ich habe gehört, dass die Grünkutten ein Wolfs 1x1 anbieten, übers Internet. Ihr könnt also alles über die Graupelze erfahren, bequem von zuhause aus. Dann wisst ihr auch beim nächsten Mal, auf was genau ihr beim Beobachten achten solltet.
Und wo wir gerade beim Thema Beobachten sind, unser Neuzugang ISA hat sich nun auch einen hübschen Beobachtungsposten ausgesucht – sie nutzt nämlich nun das Klettergerüst in der Eingewöhnungsstation! So kann sie einen gezielten Blick über den Zaun zu ihren Nachbarinnen KAJA und FRANCA werfen. Schließlich spielen sich die spannendsten Geschichten meist in der Nachbarschaft ab.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!