Aktuelles

JURKA Kolumne 24.07.2022

Jurka-Kolumne
Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wie ihr vielleicht wisst, ist unser ARIAN bekannt dafür, dass er gerne und oft zu einem zarten Gebrüll ansetzt. Sein liebliches Stimmchen höre ich nun ab und an aus der Richtung von ISAs Anlage. Seit gut zwei Wochen leben die beiden temperamentvollen Vierbeiner nun schon zusammen. ISA fackelt nicht lange und ARIAN ist ein kleiner Kontrollfreak, aber ich muss sagen – es klappt bestens bei den Beiden! Zwar wird sich schon hier und da mal angebrüllt, aber jeder darf ja schließlich auch seine Reaktion haben dürfen. Ich bin wirklich davon begeistert, wie souverän sich ARIAN gegenüber der einstigen Wildbärin verhält.

An einem neuen Zuhause arbeitet ARTHOS derzeit mit Hochdruck. Mit vollem Eifer hat er sich eine richtig riesige Höhle gegraben. Bärenstark! Ich finde es total klasse, wie sich ARTHOS in den letzten Jahren entwickelt hat und was für ein cooler Bärenmann aus ihm geworden ist.

Auch die Grünkutten haben sich ein wenig häuslich eingerichtet bzw. die Tipis. Könnt ihr euch erinnern, wie grimmig ich war, als ich erfuhr, dass Leute das schöne Tipi beschmiert und zerstört hatten? Im Rahmen des Kulturfestes neulich gab es die Möglichkeit, das Inlining zu bemalen. Vielen Dank an all diejenigen, die mitgeholfen haben, das Tipi so schön bunt zu gestallten. Ich hoffe ganz fest, dass es dieses Mal nicht wieder dem Vandalismus zum Opfer fällt.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure

JURKA


 

Moment der Woche KW 29 | ELA

2022-07-21_awbs_mdw_kw29_2.jpg

Auf Samtpfoten im hohen Gras – Luchsdame ELA sogt in KW 29 für den Moment der Woche. Wusstet ihr, dass die Vierbeinerin einst in einem deutschen Zoo gezüchtet und noch als Jungtier nach Fuerteventura verkauft wurde? Sie nach all den Jahren unter Spaniens heißer Sonne, in einem kargen Käfig, klein und trostlos, heute zu sehen, wie sie in unserem Schwarzwälder Wildtierrefugium in Luchsmanier durchs Gebüsch schlendert, ist immer wieder überwältigend.

Auch ihr habt einen atemberaubenden, witzigen oder einfach nur schönen Moment bei uns eingefangen? Dann teilt ihn doch mit uns und schickt eure Aufnahmen einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterlesen ...

JURKA Kolumne 17.07.2022

Jurka-Kolumne
Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie sauer ich damals war, als rücksichtlose Zweibeiner die schönen Tipis kaputt gemacht und bemalt hatten? Jetzt haben die Grünkutten ein kleines Tipi von einem Besucher geschenkt bekommen und irgendwie bin ich dabei hin und her gerissen. Zum einen freue ich mich sehr, aber auf der anderen Seite packt mich schon wieder die Panik, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Zelt wieder zerstört wird. Na ja, schauen wir mal. Ein bisschen optimistische Hoffnung kann nicht schaden.

Letztlich ist es doch so ruhig und friedlich hier bei uns. Ein Ort zum Erholen und mal Durchatmen. Verstehe ich gar nicht, wie man da auf die Idee kommen kann, etwas zerstören zu wollen. Allein schon der mystisch beruhigende Klang von heulenden Wölfen. Die man übrigens bei der Nacht der glühenden Augen neulich ganz ausgezeichnet hören konnte. Also schaut doch einmal vorbei und holt euch ein Stück innere Ruhe.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure

JURKA


 

Moment der Woche KW 28 | ISA im Gras

2022-07-14_awbs_mdw_2.jpg

Wer schaut da so konzentriert durchs Gras? ISA beobachtet ihre Umgebung. Dem Blick der ehemaligen Wildbärin entgeht nichts. So sorgt sie in dieser Woche für den ganz bärsonderen Augenblick.

Auch ihr habt einen fantastischen, witzigen oder einfach schönen Moment in unserem Wildtierrefugium festhalten können. Dann teilt ihn doch mit uns und schickt eure Fotos oder kurzen Videos an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleibt gesund und passt auf euch auf!

Euer Team vom
Projekt SCHWARZWALD

 

Weiterlesen ...

Das war unser Kulturfest 2022!

2022-07-10_if_2.jpg

2 Tage im Zeichen der amerikanischen Ureinwohner – unser Kulturfest zu Ehren der indigenen Völker war wiedermal ein bärenstarkes Ereignis. In diesem Jahr wurde die Kultur der amerikanischen Ureinwohner zum ersten Mal bei uns von Mitgliedern verschiedener Kulturvereine präsentiert. Hartmut Felber (Hoop Dance + Fancy Man), Siegmar „Sammy“ Kraft (Northern Traditional Man), Freya Felber (Jingledress dance) und Sophie Fahldieck (Fancy Show Dance) boten mehrfach an jedem Tag leidenschaftliche Tänze und erklärten diese mit viel spannendem Hintergrundwissen.

Weiterlesen ...

Tiermanagement | ISA´s neuer MitBÄRwohner

ARIAN und ISA
ARIAN und ISA

Nachdem Braunbärin ISA im Frühjahr 2021 in unser Wildtierschutzprojekt im Schwarzwald einzog, hatte sie in der ersten Zeit eine Anlage für sich alleine. Die ehemalige italienische Wildbärin sollte sich in Ruhe an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und sich mit ihrem neuen Zuhause anfreunden. Die Eingewöhnung klappte tadellos und ISA zeigt bis zum jetzigen Zeitpunkt keine stereotypen Verhaltensweisen. Auch die Vergesellschaftung mit Luchsdame CATRINA klappte prima und beide nutzten die Anlage gemeinsam.
Gestern war es nun soweit. Nachdem der Kontakt mit anderen Bären sich bisher auf Begegnungen am Zaun beschränkte, war es nun Zeit, dass ISA sich auch ohne Zaun mit Artgenossen beschäftigt. Die Wahl des ersten Mitbewohners fiel auf Jungbär ARIAN. Der 6-jährige Bärenmann zeigte sich stets keck und neugierig und sollte nun zum ersten Mal auf die kleine temperamentvolle ISA treffen.

 

Weiterlesen ...

JURKA Kolumne 03.07.2022

Jurka-Kolumne
Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Was sind die Grünkutten dieser Tage wieder wuselig im Park unterwegs. Ständig wird irgendetwas hin- und hergeräumt und immer wieder fällt der Name „Indianerfest“. Erst habe ich meinen Ohren kaum getraut, aber es scheint wohl wirklich wieder soweit zu sein. Nachdem die letzten 2 Jahre hier im Park kaum gefeiert wurde und ziemlich tote Hose war, nun endlich wieder das große Indianerfest am 9. und 10. Juli!
Ich kann mich noch erinnern, wie das immer war. Da haben Indianer getanzt und Kinder gespielt. Es hat im ganzen Park lecker nach Stockbrot geduftet und es war einiges los auf dem Marktplatz vorm Bistro.
Da bin ich aber mal gespannt wie es dieses Jahr wieder wird. Von den Indianern könnt Ihr Zweibeiner nämlich auch noch einiges lernen – Respekt vor der Natur nämlich! Der scheint vielen Leute dieser Tage abhanden gekommen zu sein. Früher war das noch ganz anders! Da haben die Zweibeiner von meinen Urahnen gelernt, welche Kräuter man futtern kann und welche Heilkraft diese haben. Und unsere graupelzigen Wolfskollegen sind durch die Wälder gestreift und die Menschen haben sich von denen abgeguckt, wie man als großer Jäger erfolgreich wird. Jaja, das waren noch Zeiten…mittlerweile sitzen die Zweibeiner bequem vor irgendwelchen Flimmerkästen und müssen nix mehr jagen, aber trotzdem ist es weiterhin die Natur, die alle Lebewesen nährt und am Leben hält. Das lass Euch mal von einer alten erfahrenen Bärin wie mir gesagt sein! Wäre schön, wenn sich der ein oder andere darauf wieder mehr besinnt…
In diesem Sinne gehabt euch wohl, haltet die Ohren steif und hoffentlich sehen wir uns am 9. Und 10. Juli im Park um gemeinsam Naturverbundenheit zu feiern!

Eure
JURKA


 

Moment der Woche KW 26 | AGONIS und ARTHOS

b_1200_0_0_0_0_images_01-news_2022_05__original_2022-07-01_mdw_kw_26_awbs.jpg

Mit einem kleinen Clip von AGONIS und ARTHOS wünschen wir euch ein bärenstarkes Wochenende. Schaut doch am besten bei uns und unseren Vierbeinern vorbei! PS auch ihr habt einen ganz besonderen Moment festhalten können? Dann sendet ihn doch einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht ist es auch bald unser Moment der Woche.

Weiterlesen ...

Vergesellschaftung FRANCA und ARTHOS

b_1200_0_0_0_0_images_2022-06-21_franca_arthos_vergesellschaftung.jpg

Heute war es soweit unsere Bärendame FRANCA bekam einen neuen MitBÄRwohner. Nachdem Ihre frühere Anlagengenossin KAJA mittlerweile verstorben ist, stand bei der stark traumatisierten Bärendame erst ein Gesundheitscheck an.
Die große Frage: Warum läuft FRANCA so stark stereotyp im Kreis? Nach umfassenden Untersuchungen der Bärin, bei denen - zum Glück - kein körperliches Gebrechen festgestellt werden konnte, wurde der Verdacht bestätigt, dass Ihre Stereotypie hauptsächlich einen psychischen Ursprung hat.
Was tun also? Na klar, für Abwechslung und Beschäftigung sorgen, damit unsere kleine Bärin wieder im "Hier und Jetzt" ankommt und ihre schlimme Vergangenheit vergisst.
Die letzten Wochen wurde unter den Grünkutten gegrübelt, wer sich wohl als optimaler MitBÄRwohner eignen würde und die Wahl fiel letztlich auf ARTHOS. Der junge albanische Bärenmann macht nämlich seinem Spitznamen "der Sozialarbeiter" alle Ehre und hat schon so manchen traumatisierten Bären mit seiner charmanten und sozialen Art aus der Reserve gelockt.

Heute Morgen war es nun soweit und für ARTHOS wurde der Schieber zu FRANCA´s Anlage geöffnet. Erst mal vorsichtig durchgucken und sich Zentimeter für Zentimeter nach vorne schieben...letztendlich schritt ARTHOS beherzt in die neue Freianlage und schnüffelte sein neues Zuhause erst mal gründlich ab - schließlich hat nicht nur FRANCA sondern auch Luchdame ELA, die dort lebt, viele interessante Gerüche hinterlassen.
Als ARTHOS sich letztlich FRANCA näherte, machte er seinem Spitznamen wieder alle Ehre: ganz zart und vorsichtig näherte er sich der Bärin. Dabei zu hören waren Schnauben und Glucksen - Laute der Beschwichtigung. FRANCA ließ erst mal ein drohendes Brummen hören. So umkreiste der junge Bärenmann Franca einige Male, zog sich aber immer wieder zurück. Nur einmal wurde es FRANCA dann doch zu nah und die kleine Bärin wies ARTHOS blitzschnell wieder in seine Schranken zurück - "Bis hierher und nicht weiter!"
Aber auch auf diese Konfrontation reagierte ARTHOS sehr souverän mit altbekannter Zurückhaltung und Gelassenheit. Uns Grünkutten entlockte dies ein Lächeln, denn diese Vergesellschaftung lief 1A!

Allen denjenigen, die nun denken, dass FRANCA zu viel Stress hat, sei gesagt, dass ein wenig Stress dazu führt, dass FRANCA ihren neuen Anlagengenossen im Auge behält, sich wieder mehr mit dem Sammeln von Futter beschäftigt und so nicht vor Langeweile wieder anfängt im Kreis zu laufen. ARTHOS spielt sozusagen den Therapeuten - und das macht er wirklich wunderbar!

Damit ARTHOS und FRANCA weiterhin ihr Leben bei uns genießen können, freuen wir uns über jeden, der uns mit einer Patenschaft unterstützt!

Euer Team vom
Projekt SCHWARZWALD

Weiterlesen ...