Aktuelles

Ein Wort auf allen Vieren KW 50

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Ein Wort auf allen Vieren

Adieu, CATRINA

 

Die Zeit lässt Dinge erblühen, aber auch vergehen. Meine Artgenossin CATRINA wurde älter als die meisten von uns, ein richtiges Urgestein war sie, schließlich gab es hier im Schwarzwälder Bärenwald keine Luchse, bevor sie mit ihrem Bruder CHARLIE kam, beide waren damals bereits im fortgeschrittenen Alter. 2017 war das und ich kann mir einen Bärenpark ohne Luchse eigentlich so gar nicht vorstellen. Lange Zeit lebte das Geschwisterpaar auf dem Steinboden, ein bisschen was über hundert Quadratmeter groß. Ein Witz im Vergleich zu ihrer Anlage. Ich konnte sie immer gut beobachten, ihr Areal war ja direkt gegenüber von meinem, auf der anderen Seite vom Bärenpark, sozusagen. Hab ihr immer gerne dabei zugesehen, wie sie selbstbewusst durchs Dickicht marschierte, elegant wie ein Ninja aber dennoch unantastbar wie ein Panzer. Sie war eine ganz besondere Katze und hat gezeigt, dass es nie zu spät ist, das Wildtier in sich zu entdecken.

Die anstehende Bärenweihnacht kommendes Wochenende steht daher unter einem andächtigen Stern. Es wird nicht dasselbe sein, ohne ihren gelassenen Blick auf das Geschehen. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf euch, lasst uns gemeinsam das Jahr ausklingen und das Leben genießen, alles andere macht keinen Sinn, oder?

 

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif!

Euer HERO

 

HERO

Nachruf für Luchsdame CATRINA

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Heute, am 04.12.2025 um 12:25 Uhr mussten wir leider schweren Herzens Abschied von unserer Luchsdame CATRINA nehmen. Mit über 20 Jahren thronte CATRINA bis zuletzt in Ihrem Rückzug über den Park.

Nachdem wir sie vor einem Monat zur Beobachtung zu uns in die Quarantäne holen mussten, merkten wir, dass ihr betagtes Alter und ihre Vorerkrankungen nun langsam ihren Tribut zollen und sie immer schwächer wird. Zusammen mit unserem Tierarzt Dr. Sieder haben wir sie untersucht und festgestellt, dass wir sie aufgrund ihrer Schmerzen nicht mehr weiter leiden lassen wollen.

Am 18.07.2017 kam CATRINA zu uns in den Schwarzwald. Damals noch mit ihrem Bruder Charlie, der 2019 verstarb, wurde CATRINA nach langer Arbeit durch die Stiftung und unserer Ehrenamtlichen Catherine Rutz aus der L´Orangerie in Straßburg gerettet. In viel zu kleinen und kargen Gehegen auf Steinboden fristeten die beiden Waldgeister dort fast 12 Jahre ihres Lebens, was sie komplett abstumpfte.

Die ersten Schritte hier bei uns im Projekt, waren auch die ersten Schritte die sie jemals auf Gras gelaufen ist. Vorsichtig und zweifelnd lief sie die ersten Schritte, was uns spüren ließ, warum wir alle für dieses Projekt arbeiten. Ein unvergleichlicher Moment.

Schnell übernahm CATRINA das Ruder in der Anlage, in Vergesellschaftung lehrte sie selbst JURKA oder auch unserer Dreiertruppe ARTHOS, AGONIS und ARIAN das Fürchten und machte klar, wer das Sagen in der Anlage hat. Und die Attitüde machte die Luchsdame mit ihrem einzigartig schönen Fellkleid zur Grand Dame des Parks.

CATRINA, wir danken dir, dass du den Park bereichert hast und wir dich auf deinem Weg hier begleiten durften.

HERO Kolumne KW 48

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Ein Wort auf allen Vieren

Die Brücke des Lebens

 

Ich finde, es sollte mehr schneien. Mein Fell kommt eingebettet in die weiße Pracht erst so richtig schön zur Geltung. Eine erste, schneeflockige Kostprobe gab es bereits und ich bin direkt in Winterstimmung. Schönste Zeit im Jahr, wirklich wahr. Die Zweibeiner hier im Schwarzwälder Bärenwald sehen das auch so. Zumindest sind sie seit ein paar Tagen wieder dabei und bauen auf dem Platz ganz wild und fleißig diese kleinen Hüttchen auf, wo ihr an einem Wochenende im Jahr immer so gerne drumherum steht und ausgesprochen herzlich seid. Bald geht sie wieder los, die Bärenweihnacht. Wobei ich Luchsweihnacht irgendwie treffender finden würde. Oder Lynx-Mas? Jedenfalls, wenn wir schon beim Thema Luchs sind: meine Artgenossin, die steinalte CATRINA, befindet sich zwar immer noch in der Quarantänestation, ist aber auf dem Weg der Besserung. Und jetzt, da es so wundervoll kalt ist, genießt sie im Außenbereich die verführerisch frischen Temperaturen.

Doch die Gewinner in Sachen genüssliche Augenblicke, sind definitiv die Wölfe KIRA und KLEO. Die Beiden haben nämlich den Gang über die Brücke gewagt, hoch in die neue Anlage. Was für eine Freude! Als ich sie zum ersten Mal im neuen Areal hab rumtoben sehen, hat das sogar mein Herz herrlich erwärmt. Was was heißen will, denn ich mag’s bekanntlich kalt. Allen voran hab ich das Gefühl, dass die Wölfe den Perspektivwechsel am besten finden. Denn die neue Anlage ist oberhalb des Weges, d.h. KIRA und KLEO schauen nun auf die Menschen herab.

Tja, ein Perspektivwechsel kann dein Leben verändern.

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif!

 

Euer HERO

 

HERO

HERO Kolumne KW 47

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Ein Wort auf allen Vieren

Schichtwechsel

 

Viele beneiden die Bären. Von wegen Winterruhe wäre so toll und sich mal richtig schön fett zu fressen sei doch gigantisch - also wenn ihr mich fragt, bin ich froh eine Katze zu sein. Mich mit so einer Fettwampe umher zu wuppen wäre gar nicht mein Fall. Dann den wunderschönen Schnee verpassen, sich dafür den Stress geben die Höhle rechtzeitig fertig zu kriegen, und dann diese Diät mal anders rum und aufpassen, dass dabei bloß nicht zu viel Kalorien verbraucht wird, getreu dem Motto viel Essen und wenig Bewegung macht ‘ne glatte Haut. Und dann immer so müde sein im Herbst. Schauen wir uns doch nur mal den AGONIS an. Liegt ratlos tranig vor der Höhle auf einem Strohnest und blickt traurig drein, weil er passt nicht mehr mit ARIAN und ARTHOS in dieselbe Höhle rein. Ich an seiner Stelle würde mir da einfach was anderes suchen, aber nicht so unser sensibler Bärenmann.

Aber so richtig zur Ruhe kommen die andern Beiden auch nicht. Sie haben zwar einen Platz in der Höhle ergattert, aber draußen könnte ja etwas spannendes passieren und wenn sie das verpassen würde, was wäre das nur für ein Drama. Also treibt sie die Neugier von Zeit zu Zeit nach draußen. Man könnte meinen, dies wäre dann die ideale Gelegenheit für AGONIS, sich seinen begehrten Platz in der Höhle zu sichern. Campen ist immerhin eine totsichere Sache. Wir Luchse machen das nur, sind schließlich Lauerjäger.

Und habe ich AGONIS andächtig beobachtet. War sogar ein bisschen stolz, dass er von mit ein paar Katzentricks gelernt hat. Ihr müsst wissen, Durchsetzungsvermögen ist in der Regel nicht seine Stärke. Jedenfalls, fast stolz war ich auf ihn.
Fast.
Denn als einer der Beiden tatsächlich die Höhle verließ, was hat er da getan? Mit ihnen gespielt! Ist das zu fassen? Da hockt der Kerle ewig im Frost vor der Höhle rum und als sich die Gelegenheit zum Kontern bietet, albert er herum? Ich glaube, wie froh ich bin, eine Katze zu sein, muss ich nicht genauer erläutern.

In diesem Sinne: Hallo, hier ist wieder euer HERO, der im Winter die Berichterstattung übernimmt.

Euer HERO

 

HERO

JURKA Kolumne 16.11.26

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Ein Wort auf allen Vieren 

Wenn Wölfe tanzen

Kennt ihr das, wenn eure Nachbarn sich streiten und man selbst am liebsten mit was zu knabbern da hockt und sich das Drama anschaut? Ich würde mir das ehrlich gesagt mal wieder wünschen, diese turtelbetaubte Heiterkeit zwischen GAIA und KOLJA nervt langsam. Ein wenig Action bevor ich in die Winterruhe gehe wäre schon mal ganz nett. Aber so sind sie halt nicht, die Wölfe. Ich habe schon oft gehört, wie Menschen aus den Graupelzen total die Monster gemacht haben. Klar sind es keine Kuscheltiere und ich, die sich eine Anlage mit Vertretern jener Art teilt kann durchaus verstehen, dass sie einem (manchmal) auf die Nerven gehen können… Aber diese reißerischen Schilderungen sind einfach nur lächerlich. Neulich abends hockte ich ganz friedlich im Bärenwald und hab die Natur im Herbstgewand genossen. Bären machen sowas, mal innehalten und die Umwelt genießen, einfach mal nur genießen. Da kamen die beiden Wölfe angestolpert. Zugeben, wirklich elegant werfen sie sich nicht gerade umher. Na, jedenfalls dachte ich schon, oh, NEIN, jetzt will GAIA wieder mit mir spielen. Und darauf hab ich so gar keine Lust. Aber siehe da, sie wollten gar nichts von mir, sondern GAIA jagte vergnügt ihrem KOLJA hinterher. War fast wie ein Tanz, irgendwie.

Hab mich dann nur kurz erschrocken, weil ich von ganz weit weg aus dem Dickicht eines anderen Viertels vom Bärenwald die unheimlichen Luchsaugen sah. Wie lange kenne ich HERO jetzt schon, und wie lange Luchse an sich, aber an ihren kalten, emotionslosen Blick werde ich mich nie gewöhnen. Da rappelt mir direkt ein Schauer über den Pelz. Aber wer will es ihm verübeln, jetzt, da das Dickicht sich lichtet und er wundervoll zu sehen ist, will sich die eitle Katze natürlich auch zeigen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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Moment der Woche | FRANCAs Blick

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Was für ein Blick - FRANCA schaut noch immer skeptisch über die Schulter. Trotz all der Jahre kann sie den Schrecken ihrer Vergangenheit nicht gänzlich hinter sich bringen. Logisch, nach einer Ewigkeit im beklemmenden Käfig, tief unten in einem muffigen Keller, wo Finsternis, schimmliges Stroh und Ratten ihre Umwelt darstellen.

Und jedes Mal, wenn der Mensch hinzu kam, wurde es erst richtig schlimm.

Alles in allen hat sich FRANCA jedoch ausgezeichnet im Bärenwald eingelebt. Nachdem sie damals gerettet wurde und zu uns kam, was hat sie wohl direkt gemacht:

A | hat stundenlang den Kellermuff abgewaschen
B | ist in Winterruhe gegangen 

Kleiner Tipp: FRANCA ist das beste Patentier für alle Schlafmützen

 

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JURKA Kolumne 09.12.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Ich seh‘ dich!

Stellt euch vor, ihr wandert an Halloween in der Dunkelheit durch den Bärenwald und seht dabei, wie Wölfe durch das Dickicht schleichen, ihr von aufmerksamen Luchsaugen beobachtet werdet und ein Bär in voller Größe aus der Finsternis direkt vor euch am Zaun erscheint. Wie gesagt, stellt es euch vor, denn tatsächlich zeigten wir Wildtiere uns neulich bei der Halloween-Führung von unserer wildesten Seite, nämlich gar nicht. Kein Bär, kein Luchs, nicht einmal die sonst so kommunikativen Wölfe ließen sich nicht blicken. Aber ist das nicht viel aufregender? Am spannendsten ist schließlich das, was du nicht siehst. Nur meine Artgenossin ISA hat nicht ganz mitgezogen. Sie fand es amüsant, den Besuchern an Halloween zumindest einen kurzen Blick auf ihr Hinterteil zu gewähren.

Überrascht hat mich in der letzten Woche unsere Bärin JULIJA. Eigentlich hatte ich sie schon in der Winterruhe gesehen, doch als die Sonne über den Bärenwald ihr ganze Pracht entfaltete, unternahm JULIJA eine entspannte Wanderung durch die Freianlage, sammelte dabei noch ein paar nützliche Dinge für ihre Winterhöhle ein. War dann vielleicht doch eher eine Regenruhe, statt Winterruhe. In den Wochen zuvor war das Wetter wie ihr wisst eher bescheiden. Wer versucht das ein oder andere Auge zu zukriegen ist FRANCA. Die schaut nur hin und wieder leicht irritiert aus ihrer Höhle, wenn die Wölfe GAIA und KOLJA ihr Heulkonzert veranstalten. ISA ist übrigens höchst erfreut über FRANCAs Schläfrigkeit. So kann sie nun ungestört in ihrem Revier plündern und genüsslich sämtliche von FRANCAs Katzbäumen mit ihrem eigenen Duft zu markieren.

Tja, wie heißt es so schön, wenn der Schlaf schon kommt gekrochen, hast‘ deinen Kratzbaum wohl zum letzten Mal gerochen.

In diesem Sinne
Haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl

 

Eure
JURKA 

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Moment der Woche | HERO im Herbstwald

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Herbstzeit ist Bärenparkzeit

Der Sommer ist schon fast vergessen und der Winter steht vor der Tür - die ideale Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch unseren Bärenwald. Warum? Besonders spannend ist das Verhalten der Bären, die jetzt gerade ihren Gang in die Winterruhe antreten. Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, die Individualität der Vierbeiner zu beobachten. Außerdem ist es ein bärenstarkes Gefühl, den Tieren bei diesem wichtigen Ereignis beizuwohnen. Denn wie ihr wisst haben sie alle ein traumatisches Schicksal hinter sich und zu erleben, wie sie zumindest ein stückweit Natürlichkeit zurück gewinnen können, ist mehr als hoffnungsvoll. 

Zudem gibt es im Herbst tolle Momente mit Luchsen wie HERO, der nun, bei den kühleren Temperaturen, durchaus aktiver wird. Nicht Zuletzt ist das Heulen der Wölfe ein absoluter Garant für Gänsehaut und darf bei einem Besuch im Schwarzwald nicht fehlen. 

PS besonders bezaubernd ist zudem die Kulisse Schwarzwald. Die bietet ein malerisches Flair für unvergessliche Fotos.  

 

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JURKA Kolumne 02.11.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Regen fällt

Wir Wildtiere, und damit meine ich allen voran uns Bären, sind gemacht für die rauen Widrigkeiten der Natur. Was aber nicht automatisch heißt, dass wir bei jedem Unwetter filmreif durch die Wälder hechten, nein, auch ein Wildbär darf beim Regenwetter muffig sein und drinnen bleiben. Dabei denke ich direkt an meine Artgenossin ISA. So ein richtiger Sonnenschein ist sie ja eigentlich nie, aber in den letzten Tag schien ihr Gemüt besonders verregnet zu sein. Aber so wirklich aktiv unterwegs war bei dem Wetter auch sonst keiner. Selbst unsere Jungbären hievten sich eher im Rentnertempo durch die Anlagen. Einzig beim Sonnenschein lässt sich der ein oder andere blicken. Unsere Damen aus Litauen, JANA und JULIJA sowie die gute alte DARIA haben sich in letzter Zeit gar nicht gezeigt.

Dafür sind die Wölfe umso aktiver. Besonders KOLJA und GAIA heulen momentan richtig viel, und richtig laut und am liebsten so richtig, richtig früh am Morgen. Aber zum Glück nicht jeden Tag. Nein, manchmal beglücken sie uns mit ihrem bezaubernden Gejaule auch ganz spät abends. Wirklich schön zu sehen war, wie die Wölfe KIRA und KLEO sich nach dem tragischen Ableben von KITO annähern. Die beiden Fähen spielen jetzt miteinander, fressen sogar gemeinsam. Neulich habe ich gesehen, wie sie so am Mampfen waren und dabei von einer freundlichen Elster beobachtet wurden. Ihr kennt die Art bestimmt auch, die darauf warten, dass ihr kurz beiseite geht und sich dann übers gesamte Buffet hermacht. Aber bei den Wölfen hatte sie keine Chance. Gemeinsam sind sie von unten immer wieder den Baum hochgesprungen und haben im Teamwork die Elster vertrieben. Tja, am Ende ist der Zusammenhalt das, was zählt, im Bärenwald.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

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Moment der Woche | GAIA und KOLJA

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Zwei verlorene Seelen, die sich gefunden haben – die Schicksale von GAIA und KOLJA sind herzzerbrechend. GAIA ist ein Wolfhundhybrid, zu wild für Zuhause, zu sehr Hund für die freie Wildbahn. KOLJA wurde als kleiner Welpe mit der Hand aufgezogen und wie ein lebendiges Kuscheltier behandelt. Die Zwei mussten Zeit ihres Lebens das Leid suboptimaler Haltung ertragen, durften die einfach nur Tier sein. In unseren Freianlagen haben sie sich nicht gesucht, aber gefunden. Und so hat es ganz den Anschein, dass sie gegenseitig das Beste sind, was ihnen hätte passieren können. Dies zeigt dieser ganz zauberhafte Moment, einfühlsam eingefangen von Fuchs Fotografie.

 

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