Aktuelles

Besuch bei Jurka

Na, ja eigentlich haben wir eher die italienische Forstbehörde in der Autonomen Region Trentino besucht, die für Jurka momentan verantwortlich ist. Um erneut ein deutliches Signal zu senden und von dem Baufortschritt im Schwarzwald zu berichten. Weiterhin wollten wir abklären, an welcher Stelle die Übernahme von Jurka noch Schwachstellen aufweist.

ArBÄRtsreiche Samstage auf der Baustelle

Jeden Samstag ist die Zusammensetzung leicht verändert, ein bunter Mix aus Gemeindemitgliedern und Helfern von außerhalb, aus Mitgliedern des Fördervereins und Nichtmitgliedern, Handwerklich begabten und solchen, die nach eigenen Aussagen zwei linke Hände haben, sich aber in der Zwischenzeit nicht minder wichtige Aufgaben suchen.

Bärenstarker Baueinsatz

Das ehrenamtliche Engagement für den Bärenpark ist von Anfang an eine wahrhaft bärenstarke Sache. Doch der Einsatz des vergangenen Samstags verdient besondere Aufmerksamkeit: Über 15 Helfer fanden sich auf dem künftigen Bärenparkgelände ein, um kräftig mit anzupacken. Und das mit vollem Erfolg:

Hurra, die Bärenspur ist zur Hälfte gepflastert!

Allen Skeptikern zum Trotz, die Bärenspur nimmt Formen an und hat mit einer großzügigen Spende in Höhe von 20 000 Euro einen "Hüpfer" um ganze 20 000 Meter gemacht. Zur Erinnerung: Die Bärenspur von Worbis nach Bad Rippoldsau zieht sich über 500 km hin. Um den Aufbau des Alternativen Wolf- und Bärenparks zu finanzieren, verkaufen wir pro Euro einen Meter. Natürlich ist das eine Spendenaktion mit Symbolcharakter, wir pflastern nicht wirklich. Die Zeit haben wir nicht, die nutzen wir für den tatsächlichen Bau im Schwarzwald. Dennoch: Mit dem Verkauf von Meter für Meter sollten so 500 000 Euro zusammenkommen. Für eine feine, für eine bärenstarke Sache. Die Arbeit der STIFTUNG überzeugt, ist kompetent. So hat es auch eine Spenderstiftung gesehen und sich entschieden, für das Schwarzwaldprojekt die o. g. großzügige Spende zu überweisen. Ein bescheidener Vermerk stand im Verwendungszweck des Überweisungsformulars: "Viel Erfolg und bitte um eine Spendenbestätigung." Herzlichen Dank, liebe Tierfreunde! Mit den Steinen, die uns vom Herzen fallen, können wir die Bärenspur weiterhin pflastern. Symbolisch. ML

Eröffnung des Bärenparks steht fest!

Nach einigem Hin und Her, einem vorsichtigen Herantasten an verschiedene Möglichkeiten und mit einem Blick auf die Wetterlage steht das endgültige Datum der Eröffnung nun fest: Am 4. und 5. Spetember 2010 sollen die Tore des Bärenparks für Besucher geöffnet werden. Und dieses freudige Ereignis wird untermalt von dem Bärenparkfest, das traditionell vom Förderverein an diesem Wochenende veranstaltet wird. So können wir allen Feunden des Parks endlich den lang ersehnten Wunsch erfüllen, unsere Bären-Schützlinge im Wolftal willkommen zu heißen. Freuen Sie sich auf ein buntes Eröffnungsfest und einen bärigen Start in den Herbst, wir freuen uns auf Sie! AL

Fröhliche Ostern

Der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald und sein Förderverein FABS e.V. wünschen allen Mitgliedern, Spendern, Paten, Bärenfreunden und jenen, die es noch werden wollen, ein fröhliches und unbeschwertes Osterfest.Mit Ihrer Hilfe können nicht nur die Menschenkinder ihre Ostereier suchen, sondern auch unsere Bären und Wölfe ihr tägliches Futter. Und- Sie müssen sich über das passende Geschenk keine Gedanken machen: eine Spende, eine Patenschaft, eine Mitgliedschaft und schon haben Sie ein Lächeln auf ein Fellgesicht gezaubert. Dieses Geschenk trifft garantiert ins Schwarze und wird nicht heimlich nach den Feiertagen umgetauscht. Und das Schöne daran ist, daß man sich selber auch mitbeschenkt. "Gib der Freude Ausdruck, so ist sie dir verdoppelt" (Oscar Wilde)

Förderverein Alternativer Bärenpark Schwarzwald überreicht Scheck

Es sind Ihre Spenden, liebe Tierfreunde, die Sie fleißig und für die gute Bärensache dem Förderverein Alternativer Bärenpark Schwarzwald (FABS) spendeten; auf Informationsveranstaltungen in die Sparbüchse gesteckt, beim Kauf von Bärenspur-Metern, als Paten für die ersten Schwarzwälder Petze, als Weihnachstüberweisung usw. Auf diese Weise kamen 20. 000 Euro zusammen. Nicht dazu gerechnet sind die vielen ehenamtlichen Arbeitsstunden vor Ort in Rippoldsau-Schapbach oder die vielen Sachspenden.

Brunos Mutter braucht unsere Hilfe!

Die Geldgier eines Hoteliers machten Jurka und ihre Nachkommen zu Problembären. Der Hotelbesitzer in Slowenien hatte einen Futterplatz eingerichtet, um seinen Gästen Sensationsfotos zu ermöglichen. Das Prinzip ging auf, die Bärin Jurka fühlte sich durch das leichte Futter angezogen. Und das Wissen, dass Menschen und Futter im Zusammenhang stehen, hat sie gleich mit nach Italien genommen. Dorthin wurde sie im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojektes gebracht. Wie vorgesehen, zeugte sie dort mit einem attraktiven Bärenmännchen fleißig Bärenjunge. Ihr Sohn Bruno

Bär-linale im Schwarzwald

"Was Berlin kann, das können wir Badener schon lange", das sagte sich der 2. Vorsitzende des Fördervereins Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, Hartmut Held, und bereitete den anwesenden Mitgliedern bei der diesjährigen Hauptversammlung eine Überraschung. Zum 1. Mal wurde der "Goldene Bär" verliehen ! Mit 24-karätigem Blattgold überzogen symbolisiert er die Ausdauer, Kraft und Beharrlichkeit seines lebendigen Bruders und wird von nun an jährlich an Mitglieder verliehen, die sich eben durch diese Eigenschaften besonders auszeichnen.

Ein Geheimnis wird gelüftet

Stapel an Informationen und Einladungen, professionell ausgearbeitet, verließen den Schreibtisch von Annika Lürßen, der Projektleiterin des Bärenparks. Vielleicht lag es an dieser vorbildlichen Vorabinformation, daß sich nur wenige Journalisten im Rathaus in Bad Rippoldsau-Schapbach eingefunden haben, um die "platzende Bombe" live zu hören. Schade, es hätte sich für alle gelohnt!