Aktuelles

Fortschritte und Rückblicke

Genau zwei Wochen nach der Ankunft der Neuankömmlinge ist das Bärenparkteam überaus zufrieden mit den Fortschritten der drei Bären: Ben, Poldi und Schapi haben sich gut eingelebt. Ben pendelt zwischen den Freianlagen hin und her, Poldi wagt ebenfalls erste Erkundigungsschritte in die Freianlage und Schapi gewinnt zunehmens Sicherheit bei der Orientierung in seiner neuen Umgebung. Alle Drei reagieren inzwischen gut auf die Stimmen des Teams, ein Umstand der mit viel Geduld sowie ein bisschen Honig und anderen Leckerein erreicht wurde. Trotz dieser Fortschritte bereitet der gesundheitliche Zustand der Schützlinge noch immer große Sorgen. Gerade Poldi zeigt sich sehr unsicher auf seinen Hinterbeinen und knickt immer wieder zusammen. Wir hoffen stark, dass die nun verabreichten Medikamente und Aufbaumittel ihm im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine helfen. Hier können Sie uns dabei helfen.

Trotz aller (gesundheitlichen) Schwierigkeiten sind das Parkteam, sämtliche Helfer und natürlich die Besucher heilfroh, dass die drei nun den Bärenpark bewohnen und bereichern. Und wir möchten diese Freude zum Anlass nehmen, nochmal einen kleinen Rückblick zu machen. Begleiten Sie die Bärenfreunde und -Paten Heike und Andreas Matschke bei ihren Schilderungen zum außergewöhnlichsten Umzug ihres Lebens: 

 

Nach einigen Absprachen und Vorbereitungen starteten wir am 04.11.10 von Freising in Richtung des Örtchens im Großraum Frankfurt, an dem die Bären abgeholt werden sollten. Nachdem wir um 11:30Uhr den Anruf erhielten, dass die Bären verladen und der Transport in Kürze losgehen sollte, mussten wir uns ganz schön beeilen, denn wir waren noch eine gute halbe Stunde vom Zielort entfernt. Nachdem wir dann eingetroffen waren, wurde auch keine Zeit verschwendet und der ganze Trupp setzte sich in Richtung Schwarzwald in Bewegung. Eine kurze Begrüßung holten wir in ein, zwei Kilometern Entfernung nach. Wie wir dann erfuhren, hatten wir auch nicht allzu viel verpasst. Der bisherige Besitzer der Bären wünschte absolut keine Zuschauer, geschweige denn Fotografen, auf seinem Gelände. Das wiederrum konnten wir bei den Bedingungen, unter den die Tiere die letzten 15 Jahre zu leiden hatten, durchaus verstehen. Nach etwa 30 min machten wir einen ersten richtigen Zwischenstopp um zu tanken und natürlich das Wohlbefinden unserer drei Bären zu überprüfen. Bei Poldi und Ben war es noch ziemlich ruhig, während Schapi schon langsam aufwachte. Bei einem kleinen Snack machten wir uns etwas näher bekannt mit allen Beteiligten und erfuhren noch weitere interessante Einzelheiten. Nach ca. 45 min ging die Fahrt dann zügig weiter ohne weiteren Stopp nach Bad Rippoldsau – Schapbach. Gegen 17 Uhr, es lag bereits die Dämmerung über dem Wolfstal,  erreichten wir endlich unser Ziel. Der Transport wurde schon von allen Mitarbeitern des Wolf- und Bärenparks sehnsüchtig erwartet. Nun galt es, nicht viel Zeit zu verlieren, sollten doch Ben, Poldi und Schapi recht schnell aus ihren engen Transportboxen befreit werden und Ruhe in der Eingewöhnungsstation finden. “Aussteigen – wir sind zu Hause“ hieß es zuerst für Poldi, danach für Ben und Schapi. Am nächsten Morgen trieb uns die Neugier natürlich zu unseren drei Schützlingen. Wie würden sie die erste Nacht verbracht haben? Emsiges Treiben in der Station verriet: es tut sich bald etwas. Und dann war es soweit: Der Schieber zum kleinen Freigehege öffnet sich und nach einigen Sekunden und gutem Zureden mit frischem Obst und Gemüse zeigt sich Poldi.


Zuerst die Nase, dann der Kopf und dann steht er draußen, schaut sich neugierig um und – frisst – frisst – frisst. Bald ist das Gehege von Weintrauben und Möhren komplett gesäubert. 20 Jahre musste er auf so einen Moment warten – nun hat er ihn jeden Tag. Einen Stich ins Herz versetzte uns der Augenblick, als Poldi zum ersten (und hoffentlich letzten) Mal Bekanntschaft mit dem Stromzaun machte. Doch was hilft’s, er muß lernen, was er darf und was nicht. Doch schnell hat er sich von diesem Schreck erholt und fängt an zu buddeln.Sein Gang ist noch unsicher, 15 Jahre „Leben“ auf Beton – was vorher war, weiß keiner – hinterlassen Spuren. Hoffen wir, dass die Bewegung in der Natur ihm bald wieder mehr Sicherheit gibt. Mittlerweile stoßen auch in den Nachbargattern immer wieder zwei neugierige Nasen an das noch geschlossene Gitter. Ben und Schapi sind wach geworden und nun ein wenig neidisch auf Poldi. Sie müssen noch etwas warten, doch bald wird auch ihnen die Sonne auf den Pelz scheinen.Die Zeit vergeht viel zu schnell. Inzwischen hat Julia das Futter für Jurka vorbereitet und lädt uns ein, sie zur Fütterung zu begleiten. Natürlich nehmen wir diese Einladung gern an. Jurka lässt sich nicht lang bitten und kommt zügig aus dem Wald getrottet. Lustig, wie sie mit einem kurzen Sprint durch die kleine Pforte zur Futterstelle huscht. Nun lässt sie es sich erst mal ordentlich
schmecken!

Kaum ist sie satt, verkrümelt sie sich wieder im Wald. Für uns rückt die Zeit auch näher, uns zu verkrümeln. Nicht aber ohne nochmals auf dem großen Rundweg den Park umlaufen zu haben, noch einmal kommt und Jurka entgegen. Als wollte sie sagen: Kommt bald wieder! Für uns keine Frage… Zwei ereignisreiche Tage liegen hinter uns, spannend und schön. Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei Hr. Schmiedel, Annika, Julia, Manuel – kurz gesagt allen, die mit dem Wolf- und Bärenpark Schwarzwald zu tun haben und uns „Neugierigen“ ertragen mussten. Besonders beeindruckt hat uns das Miteinander von Jung und Alt, ohne dies das alles wohl kaum und schon gar nicht in dieser kurzen Zeit hätte entstehen können. Respekt! Nicht erst jetzt reift in uns die Entscheidung eine Patenschaft für Poldi, der und in diesen beiden Tagen besonders ans Herz gewachsen ist, zu übernehmen.

Nochmals Danke und bis zum nächsten Mal (natürlich auch in Worbis)

Heike und Andreas Matschke aus Freising

Bens neue (Bären-) Welt!

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Heute ist ein beinahe schon historischer Tag für den Alternativen Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald: 20 lange Jahre hat es gedauert, bis Ben zum ersten Mal in seinem Bärenleben die Luft von Freiheit schnuppern darf!

Im Gegensatz zum gestrigen Sonntag, einem wunderschönen warmen Herbsttag mit fast 2000 Besuchern, bei dem unsere drei neuen Bewohner Ben, Poldi und Schapi sich das erste Mal zu Dritt präsentierten, regnet es am heutigen Montag in Strömen.

Der Himmel ist wolkenverhangen und die Temperatur merklich kühler. Doch das kleine Team im Schwarzwald steht gebannt draußen am Vorgehege und wagt kaum zu atmen. Trotz widriger Umstände und dem noch sehr angeschlagenen Gesundheitszustand der Bären, wollen wir den Versuch wagen und öffnen die Schieber zur Freianlage 1.

 

Ben, der Neugierigste der drei, hat sofort gemerkt, dass da was anders ist: Da ist ein Weg in eine andere Welt! Zusätzlich animiert durch Salat und Karottenstücke tapst er Schrittchen für Schrittchen weiter und marschiert zum Erstaunen des Teams ganz gemütlich durch den Schieber. Zum ersten Mal den weichen Boden unter den Tatzen, läuft er zum nächsten Bäumchen und reißt es um. Das macht Freude!

 

 

Oppermann_Bens_erstes_Bad_DSC_0342
Oppermann_Bens_erstes_Bad_DSC_0342

Und wie Jurka auch, steuert Ben zielstrebig auf die Sandsteintränke zu, taucht genüsslich seinen Pfoten hinein und wäscht sich sein Teddybären-Gesicht. Lange dauert es nicht, dann sitzt er wie in einer Badewanne und putzt und kratzt sich das stumpfe Fell. Zum ersten Mal richtig Bär sein! Es ist erstaunlich, dass er trotzdem weiß wie das geht, obwohl er es nie sein konnte. An einem Tännchen parfümiert er sich dann zum Abschluss des Badespaßes ordentlich mit Waldduft ein und erkundet weiter seine neue Bärenwelt.

 

 

 

Kopie_von_Oppermann_Ben_entdeckt_Jurka_DSC_0451
Kopie_von_Oppermann_Ben_entdeckt_Jurka_DSC_0451
                                                                                                                                               Und dann passiert es: etwas völlig Unerwartetes für den bisher so geschundenen Garagenbären. Durch das Unterholz der angrenzenden Anlage taucht plötzlich eine Bärenfrau auf, unsere Jurka. Nach 20 Jahren in männlicher Gesellschaft ist das zu viel für Ben: er schaut; zögert; wendet; rennt dann wie ein Schaukelpferd los und sucht erst einmal das Weite…

Doch auch Jurka ist zunächst erschrocken über die Präsenz des Bärenmannes und flüchtet ihrerseits tief hinein in die männchen-sichere Freianlage 2. Na, mal schauen, ob sie ihre Meinung nicht doch noch ändern wird. Bär muss sich ja erstmal beschnuppern.

 

Zurück in der Box schnappt der aufgeregte Ben nach Luft. Sofort kommt sein blinder Bruder Schapi und schnuppert neugierig an ihm. Er stupst seinen Bruder liebevoll an, als ob er fragen wollte: Wo kommst du denn her? Was hast du gemacht? Und warum riechst du auf einmal so gut? Schapi und Poldi haben sich heute zwar noch nicht hinaus getraut. Aber als sie alle drei abends wieder in ihren Boxen ruhen, sieht es ganz so aus, als ob Ben den beiden von seinem ersten Ausflug in die Freiheit erzählen würde.

Ein aufregender Tag im Schwarzwald geht zu Ende.

 

JK

Der Kindergarten auf Spuren der Bären

Julia Kerberfreut sich über Geschenk vom Kindergarten
Julia Kerberfreut sich über Geschenk vom Kindergarten
41 wissbegierige kleine Mitbewohner haben am vergangenen Mitwoch den Bärenpark besucht. Tierpflegerin und Pädagogin Julia Kerber hatte dem Kindergarten Schapbach vor einigen Wochen schon ein Besuch abgestattet und nach diesem theoretischen Ausflug in die Welt der Bären, konnten die tierischen Bewohner des Parks nun hautnah von leuchtenden Kinderaugen bestaunt werden. Doch zuerst mussten sie ihre Sinne unter Beweis stellen und haben mittels eines Riech- und Tastspiels die Vorlieben des Bären erraten.

Dabei wurde ihnen erklärt, dass der Bär Schapi sich genauso fühlt, als wenn er mit einem Tuch die Augen verbunden bekommen hat, denn er ist ja blind. Und genau wie die kleinen Entdecker muss auch er seine anderen Sinne benutzen, um sein Fressen zu finden. Nach dieser einfühlsamen und zugleich spannenden Einführung ging es dann auf die Suche nach den Bären. Poldi war gerade in dem Außengehege und hier standen die kleinen Besucher in Reih und Glied und schauten sich den Bären ganz genau an. So viele Fragen waren gar nicht mehr offen, denn aufgrund der intensiven Beschäftigung mit den faszinierenden Tieren, haben wir es hier mit einer richtigen Expertentruppe zu tun gehabt. Dann ging es weiter zu Jurka, die durch ihre Fähigkeiten Walnüsse zu knacken, sichtlich beeindruckt hat. Dann wurde der kleine Rundweg zu Ende gelaufen und zum Schluss wurde dem Bärenpark ein wunderschön gemaltes Bild überreicht. Wir sagen ein herzliches Dankeschön und freuen uns schon auf den nächsten Besuch dieser aufgeweckten kleinen Truppe. AL

 

Ben,Poldi und Schapi sind da!

Neuzugang Poldi erkundet neue Umgebung
Neuzugang Poldi erkundet neue Umgebung
Letzten Donnerstag gegen 17 Uhr war es soweit: Auf zwei Anhängern rollte die kostbare Fracht in den Bärenpark ein. Ben, Poldi und Schapi, die sehnsüchtig erwarteten Bären werden herzlich begrüßt. Unter den staunenden Augen von zahlreichen Neugierigen wurden die Bärenkisten vorsichtig abgeladen und die Bären nacheinander in die Eingewöhnungsstation entlassen.

Noch recht benommen von der Narkose machen sich die Drei zunächst einmal über die vorbereitete Auswahl an frischen Obst und Gemüse her. Danach hieß es erstmal: Ordentlich ausschlafen. Am nächsten Tag machte sich zunächst Poldi daran das Außengehege der Eingewöhnungsstation zu erkunden. Und fing sofort an zu buddeln. Und grub und grub und.. wollte gar nicht mehr aufhören. Kein Wunder, haben die Drei doch die letzten 15 Jahre ausschließlich auf Beton gelebt und überhaupt keine Möglichkeit gehabt, ihren natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Das soll sich nun ändern. Aber bevor die Drei in eine größere Anlage umziehen dürfen, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Zunächst einmal müssen sie ordentlich aufgepäppelt werden, denn der Gesundheitszustand lässt zu wünschen übrig. Gerade bei Schapi ist viel Geduld angebracht, denn er ist blind und braucht natürlich deswegen viel mehr Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Aber das ganze Team ist hocherfreut über den Zuwachs im Park, die Drei haben ein Leben mit Waldboden unter den Tatzen, hochwertigem Futter und jeder Menge Gelände zum Erforschen wahrlich verdient.

Jurka erlebt neue Freiheit!

Jurka_zieht_um
Jurka_zieht_um
Voller Spannung sitzt Jurka am Rande ihrer gewohnten Anlage, Nase in den Wind gestreckt mit erwartungsvollem Blick auf die emsigen Mitarbeiter. Dann war es endlich soweit: Die Schieber wurden geöffnet. Ein kleiner Anlauf und dann fegte Jurka in unser Rondell, dass alle Anlagen miteinander verbindet. Das haben wir die letzten Tage ja schon fleißig geübt.

Doch aufgeweckt wie unsere Jurka ist, entdeckte sie natürlich sofort den entscheidenden Unterschied zu den letzten Tagen:

Der Schieber zu Anlage 2 steht offen. Nach einer kleinen Inspektion nahm sie auch hier einen beherzten Anlauf und schwupps, schon ist Jurka auf Erkundigungstour. Bachaufwärts plätschert sie ihren Weg durch ihr neues, großes Areal sichtlich neugierig auf ihre neue Umgebung. Ein bewegender Moment für alle Beteiligten.

 

Anlass des Umzuges ist die Ankunft von Jurkas neuen Mitbewohnern, die morgen Abend im Park erwartet werden. Am Freitag können dann die neuen Bären dann auch von den Besuchern begrüßt werden. Jurka hingegen hat die erste Nacht in der neuen Anlage verbracht und macht auch erst mal keine Anstalten, sie wieder zu verlassen. Und das ist auch gut so, soll sie sich doch in Ruhe auf ihre Winterruhe vorbereiten und von dem Trouble rund um die Neuankömmlinge nicht allzu viel mitbekommen. Wir freuen uns auf jeden Fall, dass unsere Bärendame die Erweiterung so gut angenommen hat und natürlich auf Sie, lieber Bärsucher, der Jurka nun in ihrer neuen Umgebung (be)sucht.

Der Förderverein macht „mobil“!

Bärenmobil_Julia_Kerber
Bärenmobil_Julia_Kerber
Seit Montag, den 1. Novembär, dreht ein kleines grünes Etwas ganz leise seine Runden durch den Bärenpark. Unerschrocken und ohne zu zögern bewältigt es die Steigungen auf dem kiesigen Untergrund und gleitet lautlos an den Bäumen und Ästen vorbei.

Nein, kein exotisches Tier, auch kein ausgestorbener Lindwurm hat sich bei uns eingenistet:

 

Das neue Bären-Mobil für Besucher mit eingeschränkter Mobilität hat seinen Dienst angetreten.

 

Mit einem Ausruf des Entzückens hat Tierpflegerin Julia Kerber den kleinen Viersitzer Golfcar in Empfang genommen. Gespendet vom Förderverein soll das elektrisch betriebene Bär-Mobil auch denjenigen Gästen einen Rundgang durch den Park ermöglichen, die nicht auf eigenen Beinen die Strecke bewältigen können. Sofort setzt sich Julia hinters Steuer und testet die Wendigkeit und die Leistung des Wägelchens. „Einfach genial, eine super tolle und vor allem eine dringend benötigte Spende,“ so lautet ihr Kommentar und schon schießt sie weiter im rasanten Rückwärtsgang.

Und nur ein paar Stunden später kommt es zur ersten Bewährungsprobe, die das Mobil mit Bravour besteht. Schwierig wird es also künftig nur noch bezüglich der Frage: Wer darf heute ans Steuer?

Der Vorstand des Fabs freute sich sehr, mit dieser Spende einen schon länger gehegten Wunsch des Bärenparkteams erfüllen zu können.

Frau Kerber dankt sehr ausdrücklich und aus ganzem Herzen den Mitgliedern des Fördervereins für ihren wichtigen Einsatz, durch den solche Spenden  möglich gemacht werden. Ob sie uns gleich noch eine Liste mit weiteren Dingen geben dürfe, fragt sie uns mit umwerfendem Lächeln…..

Gewinner des Ballonflug- Wettbewerbs stehen fest!

Gewinner_Ballonflug-wettbewerb
Gewinner_Ballonflug-wettbewerb
Es war ein wahrhaft wunderschönes Bild als bei der Eröffnung hunderte Ballons in den wolkenlosen Himmel aufstiegen. Mit sich trugen sie kleine Karten, die von den Findern wieder an den Bärenpark zurückgeschickt werden sollten.

Aus diesen haben wir nun drei Gewinner gezogen, die wir hier feierlich bekannt geben möchten:   Der erste Preis geht an Luisa Schneider aus Freudenstadt, deren Ballon im ca. 177km entfernten Langenargen gefunden wurde. Sie hat eine besondere und individuelle Führung hinter die Kulissen gewonnen und bekommt eine Familien-Jahreskarte für 2011.

Der zweite Preis geht mit einer sehr knappen Führung von nur 2km an Andreas Hoferer, der ebenfalls eine Jahreskarte für sich und seine Familie bekommt und somit die Bären und bald auch die Wölfe sooft besuche kann, wie er möchte. Seine Karte wurde in Horgenzell gefunden.

 Platz 3 geht an Tom Bächle. Er bekommt eine Jahreskarte und eine kleine bärige Überraschung. Seine Karte wurde aus Otterswang zurückgeschickt.

Wir gratulieren den Gewinnern herzlich und bitten sie, mit dem Bärenpark Team Kontakt aufzunehmen, damit die Einzelheiten abgesprochen werden können.

Jurka und Pedro mit eigenem Trinkpott sowie auch Kalender und Schals

2010-10-25-tasse-jurka
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2010-10-25-tasse-pedro
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Jurka Schal Schwarzwald
Jurka Schal Schwarzwald
Die beiden Neulinge Jurka (im Schwarzwald) und Pedro (im Eichsfeld) haben sich kaum zurecht geruckelt, da gibt es ihr Konterfei schonauf Kaffee- bzw. Teepötten. Unsere Pöttekollektion erweitert sich somit um zwei Motive. Im Angebot sind außerdem: Laura, Goliath, Mischka, Emma + Max, die Wölfe, Mario, Tina, JimGo (mit Kathimaus). Bald ist Weihnachten, noch baldiger ist Nikolaus.

 

Da lässt es sich leicht ein bärenstarkes Paket schnüren, mit:

  • dem Bärenkalender 2011 - 4,90 Euro (Auflagenzahl nur 2000 Stück)
  • einem oder vielen spülmaschinenfesten Bärenpötten für je 5,00 Euro 
  • oder/und einem seidigen Jubiläumseröffnungsjurkadankeschönschwarzwaldschal der auf 100 Stück limitiert ist für 100,00 Euro 

Wenn Sie einen Pott erwerben wollen (oder einen Kalender oder einen Schal), dann bestellen Sie bitte per Email , per Brief (Adresse ist bekannt) oder per Fax 036074-200919. Wir können nur gegen Vorkasse verschicken. Zum Verkaufspreis kommen Verpackung und Porto hinzu.
Für eine bis zu vier Tassen sind das 4 Euro, bei einen bis zu drei Kalendern bzw. einem Schal berechnen wir 2 Euro für den Versand. 
Konto 240 709 40, BLZ 260 612 91, Voba Eichsfeld

Bitte vergessen Sie nicht den Verwendungszweck und vor allem nicht Ihre Adresse. Wenn Sie, wie oben vorgeschlagen, bestellt haben, dann haben wir Ihre Adresse. Doch manch einer überweist ohne vorherige Bestellung, schreibt den Wunschartikel dazu und die Empfängeradresse wird vergessen. Dann sitzen wir hier auf gepacktem Päckchen und wissen nicht, wohin damit. Und der Besteller weiß nicht, wo hinein er seinen Kaffee gießen soll.

Kurzbesuch bei Ben, Poldi und Schapi

2010-10-24-Ben_Poldi_und_Schapi
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Die künftigen Bären des Schwarzwald-Parks sind im bedauernswerten Zustand

Ein ausgedehnter Besuch wurde uns nicht gestattet. Wir hätten uns das Elend aber auch nicht länger anschauen wollen.

Die drei Bären hingegen müssen die LKW-Garage schon seit 15 langen Jahren ihr zu Hause nennen. Kahler Betonboden, wenig natürliches Licht, wenig medizinische Versorgung und Futter, das unsere Jurka keines Blickes würdigen würde.

Das klingt wie ein wahr gewordener Albtraum.

Zudem teilen sich die drei ausgewachsenen Männchen eine Fläche, die ungefähr 170-200 m² umfasst. Damit ist die untere Grenze der deutschen Richtlinien zwar erfüllt, aber der natürliche Anspruch der Tiere an den Lebensraum wird nicht nur missachtet, sondern mit den Füßen getreten.

Wir wollen diesen grausamen Umständen ein Ende bereiten. Helfen Sie uns dabei, Ben, Poldi und Schapi schnellstmöglich in unseren Park im Schwarzwald zu holen! Hier können sie das erste Mal in ihrem Leben Gras unter den Tatzen spüren, unter freien Himmel die Sonne genießen, die Gerüche von anderen kleinen Wildtieren um sich herum wahrnehmen, die frische und liebevoll mehrmals am Tag verfütterte Nahrung in ihrer weitläufigen Anlage suchen und sich vor allem nach der langen Zeit auch endlich mal ein wenig aus dem Weg gehen und selbstständig herumstreunen.

Uns ist unbegreiflich, wie man Bären so etwas antun kann. Und wir werden einiges damit zu tun haben, Ben, Poldi und Schapi erst einmal aufzupäppeln und uns um ihre stark angeschlagene und vernachlässigte Gesundheit zu kümmern. Helfen Sie uns jetzt, die dafür nötigen Kosten zu schultern. Werden Sie Pate! So unterstützen Sie gezielt die notwendige Versorgung, die diesen Bären ihr ganzes Leben vorenthalten wurde!

(Ver-) Schenken Sie ein Stück Lebensfreude! Im Namen der Bären ein ganz herzliches und bärenstarkes Dankeschön!

Die Cleverle- AG auf den Spuren des Bären

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Gegen Wind und Wetter gerüstet haben sich am vergangenen Mittwoch elf Schüler der Grundschule Wolfach am Parkplatz des Bärenparks eingefunden, um sich auf die Spuren des Bären zu machen. Die Projektleiterin Annika Lürßen hat zusammen mit ihrer Kollegin Julia Kerber, die sich vor allem um die Ausarbeitung des pädagogischen Programms kümmert, die Gruppe herzlich begrüßt. Die kleine Regenpause wurde auch schnell genutzt, um mit dem ersten Spiel die besonderen Vorlieben der Bären herauszufinden.

„Was frisst denn ein Bär eigentlich und was gehört nicht zu seiner natürlichen Nahrung?“ Um die Antwort herauszubekommen, wurden den kleinen Bärenforschern die Augen verbunden und verschiedene Gegenstände und Nahrungsmittel an einer langen Schnur von einer Hand zur nächsten weitergereicht. Kein Problem für die Cleverle-AG; gemeinsam errieten sie schnell, dass Birne, Apfel und Pflaume gern vom Bären vernascht werden und dass Pfannenwender und Brille natürlich Quatsch sind.

 

Um dem wieder einsetzenden Regen zu entfliehen, ging es in der Station weiter. Hier war die Nase gefragt, um die Leibspeisen der Bären zu erraten. Doch das war gar nicht so einfach! Wer erschnuppert schon auf Anhieb Gras, Himbeere oder sogar Aas? Letzteres führte zu erheblichem Naserümpfen und so ging es weiter zum nächsten Halt: der Eingewöhnungsstation. „Es war einmal eine Wildbärin, die streifte durch die Wälder eines fernen Landes…“, in Form eines Märchens erzählte Julia Kerber hier kindgerecht die eigentlich tragische Geschichte Jurkas, die als ehemalige Wildbärin angefüttert wurde und so ihre Menschenscheu verlor. Als Problembär deklariert, muss sie nun auf die Freiheit verzichten, doch hat nach verschiedenen Aufenthaltsorten in Italien ein besseres, naturnahes zu Hause im Schwarzwald gefunden. Und noch während die Kinder gespannt lauschten, tauchte von draußen auf einmal ein pelziger Kopf unter dem Schieber auf. Und tatsächlich traute sich die Bärin ganz nah heran und ließ sich von der AG inspizieren.

Auf den Spuren der Bärentatzen auf dem Boden erkundete die Gruppe dann die Freianlage, schaute sich Jurkas Höhle an und den fließenden Bach. Zum Abschluss des Besuchs hat das Parkteam dann noch das Bärenmobil geöffnet und nach einem wärmenden Getränk hat die Gruppe dann die vielen interaktiven Stationen entdeckt.

Abschließend bekam jedes der Kinder einen Bärenschlüsselanhänger und eine Urkunde, die sie jetzt als Bärenspezialisten auszeichnet.

„Jurka, Jurka“ lautete die Antwort auf Julia Kerbers letzte Frage, was ihnen denn am allerbesten gefallen hat. Na, dann freuen wir uns schon auf den nächsten Besuch der kleinen Forscher!