Aktuelles

Teddy-Bärnissage in Friolzheim

1000 Euro Spende für die Vierbeiner im Bärenpark


02-13-2012-Brnissage_Friolzheim-Ausstellung
02-13-2012-Brnissage_Friolzheim-Ausstellung
Wie jedes Jahr verwandelte sich die Festhalle in Friolzheim in eine Teddy-Bärenhöhle. BärenmacherInnen aus den verschiedensten Städten kamen zusammen, um ein bärenstarkes Wochenende miteinander zu verbringen und ihre selbstgenähten Teddys in die Hände eines netten Käufers zu geben.

Schon zum neunten Mal fand dieses Ereignis in Friolzheim statt, dem Heimatort der Veranstalter Doro und Volker Brose, die den Erlös von sage und schreibe 1.000€ (!) dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald spenden.

Der FABS (Förderverein Alternativer Bärenpark Schwarzwald) war mit einer Tombola (Rosi Fleißner, Rose Würtemberger und Chris Nohl) und einem Verkaufs- sowie Infostand (Andrea und Lisa Aust) vertreten. Trotz oder gerade wegen des bitterkalten Wetters war die Atmosphäre locker und angenehm. Neben netten  Gesprächen haben einige Interessierte sogar eine Patenschaft für unsere Vierbeiner im Park übernommen.

Dazwischen hatte man auch mal die Möglichkeit sich umzuschauen und die vielen tollen Teddys zu bewundern. Neben den Verkäufern waren auch zwei Ausstellungen zu sehen:

Zum einen Familie Rothfritz aus Leonberg, die für ein Foto von ihren Teddys die Besucher um eine freiwillige Spende baten und diese anschließend dem FABS-Team überreichte. Für so viel Engagement unter den (Teddy-)Bärenfreunden möchten wir uns recht herzlich bedanken. Genauso wie für die Sachspenden, die wir immer wieder von den Ausstellern bekommen. DANKE!
Die andere Ausstellung war die der Veranstalter, die in diesem Jahr das Thema "Teddy in Space" auf vielfältige Art und Weise aufgegriffen haben: Die große Überraschung kam am frühen Nachmittag, als drei "Außerirdische" die Veranstaltung besuchten und vielen Anwesenden ein erstauntes Aufkeuchen entlockten.

02-13-2012-Brnissage_Friolzheim-Teddy_in_Space-NASA-Testlabor
02-13-2012-Brnissage_Friolzheim-Teddy_in_Space-NASA-Testlabor

Viel zu schnell ging dann diese Bärnissage zu Ende, doch allen dürfte klar sein, dass sich im nächsten Jahr die Festhalle wieder in eine Bärenhöhle verwandeln wird und viele Besucher von weit her anlockt.

Auf diesem Weg möchten wir auch noch mal einen ganz großen Dank an Familie Brose richten, die diese Bärnissage so super organisiert habt. Sowie an die Mitglieder und Helfer von Apostata Equitis (dem Mittelalterverein von Volker Brose und Markus Holzner), die ihr Wochenende opferten und so tolle Arbeit leisteten (Essensausgabe, Eintritt), dass eine Spende von insgesamt 1.000€ an den Bärenpark übergeben werden konnte.

FABS

Wenn der Wolfsmond aufgeht

Wenn Wölfe heulen, kann das verschiedene Gründe haben. Besuche doch den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald um mehr über die interessante Biologie des Wolfes zu erfahren. Foto: Vera Faupel
Wenn Wölfe heulen, kann das verschiedene Gründe haben. Besuche doch den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald um mehr über die interessante Biologie des Wolfes zu erfahren. Foto: Vera Faupel
Vor der Türe herrscht klirrende Kälte. Nur im Haus flackert ein kleines Feuer, um das sich der Bauer mit seiner Familie versammelt hat. Gegessen haben sie die ganze Woche kaum mehr als eine Hand voll Kartoffeln und dünner Suppe. Das leise Wiehern des Pferdes unterbricht das Schweigen. Aus Sorge um sein Vieh begibt sich der Bauer aus Angst vor Dieben mit einer Mistgabel bewaffnet in Richtung Stall. Dankbar für die nächtliche Ausleuchtung des schlammigen Weges streift sein Blick in Richtung Mond. Hungersmond nennt man den ersten Vollmond im Februar zu Recht, denkt er sich – weil häufig das Essen knapp wird. Ein Geräusch unterbricht seine Gedanken.

Ein leiser Ton entwickelt sich stetig zu einem unheimlichen Orchester weiter. Die Wölfe heulen. Kein Wunder also, dass die Pferde unruhig sind. Es weiß schließlich jedes Kind wie gefährlich diese ausgehungerten Würger gerade zur Winterzeit werden. Sogar Jagd auf Menschen sollen sie machen, das sagt zumindest der Graf. Ihm persönlich kam zwar noch kein Pferd, Schwein oder Rind durch diesen gefräßigen Räuber abhanden, aber dem Bauern im Nachbardorf soll schon Mal ein Schaf geklaut worden sein. Wirklich sicher vor diesen Kreaturen kann man sich jedenfalls nie sein, denkt er sich. Vor Allem heute nicht, denn der Hungermond hat noch einen anderen Namen: Wolfsmond!

Aus wissenschaftlicher Sicht wissen wir heute, dass der Wolf gerade im Februar zur Ranzzeit (Paarungszeit) besonders gerne heult um einen geeigneten Partner zu finden. Nicht verwunderlich also, wenn die damalige Bevölkerung sich zu dieser Zeit besonders gruselte. Die Kombination aus Kälte, Hunger, abergläubischer Angst vor dem Wolf und die Vollmondatmosphäre taten da ihr Übriges. Heutzutage wissen wir aber genug über die Wolfsbiologie und auch deren große Scheu vor dem Menschen um den „angeheulten“ Wolfsmond besonders genießen zu können.
Am 7. Februar ist es soweit! Spitz doch gemeinsam mit uns die Ohren – vielleicht dürfen wir für einen Moment dieses faszinierende Treiben belauschen.

Es ist ganz still im Bärenpark

Alles im Auge behalten: Das Wolfsrudel bekommt jede Veränderung im Park stets zuerst mit
Alles im Auge behalten: Das Wolfsrudel bekommt jede Veränderung im Park stets zuerst mit
Wer im Park seine Ohren spitzt, der wird in diesen Tagen nur das Rauschen des Baches und den vereinzelten Ruf eines Kolkraben hören.  Nur selten begegnet man gegenwärtig einem anderen Besucher. Wenn man nun einmal innehält und reglos die Natur ringsum beobachtet, so wird man eine ganz besondere Beobachtung machen...

Ein Wolfsrudel bei seinem täglichen Leben. Das ist wesentlich facettenreicher als man es beispielsweise aus dem Zoo kennt. Es wird gemeinsam gespielt, geheult aber auch gejagt. Scheinbar zu jedem Zeitpunkt gemeinsam im Gespräch, sind die Geschwister somit auch stets über neue Futterquellen informiert. Da wäre zum Beispiel der von der neugierigen Anita entdeckte tote Damhirsch. Während wir das Treiben aus großer Entfernung mit einem Fernglas beobachten, nähert sie sich langsam an. Man könnte meinen, sie konzentriere sich nur auf das Beutestück – von wegen! Viel wichtiger ist es ihr, das Gelände nach möglichen Gefahrenquellen abzusuchen. Ihr Kopf fährt herum und nimmt uns zielsicher ins Visier. Sie musste schon bescheid wissen, dass wir da sind. Das Pflaster ist dem Rudel wohl zu heiß, denn sie macht kehrt. Später kommen wir zurück an den Ort des Geschehens und finden den Damhirsch nicht wieder – er wurde wohl fachmännisch in Sicherheit gebracht.
Guten Appetit!

 

Hochwasser überschwemmt Bärenpark

2012-23-01-berschwemmung-Wolfanlage
2012-23-01-berschwemmung-Wolfanlage
Nächtlicher Einsatz mit Schwimmübungen

Samstag Nacht, 23:54 Uhr, kurz vor Mitternacht; im Schwarzwald stürmt es, draußen klappert etwas; seit Tagen schon Regen… da gehen gleichzeitig unsere Diensthandys: „Zaunalarm Sektion 2“.

Der Blutdruck steigt, das Herz beginnt schneller zu schlagen. Diese simple Nachricht bedeutet, dass in der großen Freianlage 2 kaum oder gar kein Strom mehr ist und wir alle wissen, dass unsere Wildbärin Jurka sich dort momentan aufhält. Unser geschicktester und cleverster Bär. Ein Stromausfall kann viele Ursachen haben: auch, dass ein Baum über´m Zaun liegt…

2012-23-01-berschwemmung-Wege
2012-23-01-berschwemmung-Wege
Jetzt heißt es: schnell in die Arbeitsklamotten und los geht’s. Nur wenige Minuten später steht das gesamte Team (auch Herr Schmiedel ist von Freudenstadt hergerast), bei strömendem Regen und im Stockdunkel draußen vor der Halle und bespricht den Einsatz: Simon und Julia fahren einmal um den ganzen Park und checken die Lage; Stephan, Manuel und Herr Schmiedel gehen in die Wolfanlage, um die überfluteten Wasserröhren freizulegen.

 

Die gute Nachricht: Kein Schaden am Zaun. Die schlechte:

Das kleine Fegersbächle ist zu einem reißenden Fluss angeschwollen und hat nicht nur Wege und die Übergänge in den Anlagen völlig überflutet, sondern auch den unteren Stromdraht unter Wasser gesetzt. Deswegen der Stromabfall. Wir schalten den untersten Draht aus, sodass wir sofort wieder vollen „Saft“ haben.

 

 

Doch das Freimachen der Röhren gestaltet sich als schwierig! Wir baden bei Taschenlampenlicht fast bis zur Hüfte im eiskalten Wasser und schaffen es nach drei Stunden zumindest soweit, dass sich die Teiche in den Anlagen wieder auflösen…

Gegen 3:00 Uhr früh fallen wir klatschnass und bärenmüde in die Betten. Sonntag früh holen wir mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr das letzte Treibgut aus dem Bach: riesige Holzstämme und Äste. Unglaublich, welche Kraft das Wasser und die Natur haben.

Ein aufregender Einsatz geht erfolgreich zu Ende. Doch haben wir festgestellt, dass wir noch einige Hilfsmittel für einen solchen Notfall brauchen. Wenn jemand noch einen Grund für eine kleine Geldspende sucht: Das wäre einer. Wir versprechen auch, dass wir weiter über solch spannende Geschichten hinter den Kulissen im Bärenpark berichten.

Ein bärenstarker Typ:

Seit 9. Januar ist unser neuer Parkleiter Stephan Voegeli im Einsatz für Wolf und Bär

2012-21-01-neuer-Parkleiter
2012-21-01-neuer-Parkleiter
Ganz gemütlich schlendert er durch den Park, schaut nach Schapi, Jurka und Co., packt dann einen Futtereimer mit Leckereien für unsere Lieblinge aus und philosophiert ganz nebenbei über die neuen Projekte für 2012. Mit ungeheurer Tatkraft, seinem großen Erfahrungsschatz und Ideenreichtum wird er den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald gewiss in eine spannende Zukunft führen.

Als ehemaliger Artdirector und Werbeleiter weiß er Kreativität und unternehmerisches Können zu vereinen, und will den Park nun auf feste finanzielle Beine stellen.

Natürlich ist Stephan schon immer ein großer Tier- und Naturliebhaber gewesen. Sein Hobby zum Beruf machte er zunächst als biozertifizierter Nutztierhalter, dann ab 2008 als Leiter eines Tierparks. Bis 2011 baute er diesen zu einem ansprechenden Naturerlebnispark aus.

Nun verschreibt er sich gänzlich dem Tierschutz und dem Alternativen Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald und wird sich mit vollem Einsatz geschundenen Bären widmen. „Die tierischen Bewohner der großzügigen Freianlagen hier haben mich durch ihr gewinnendes Wesen ganz schnell für sich eingenommen. Diese Tatsache und die sympathischen Kollegen sind schon Ansporn genug meine ganze Energie in Zukunft den Zielen der STIFTUNG für BÄREN zu widmen.“

Ihr könnt also gespannt sein, liebe Freunde, seine Liste an neuen Projekten ist lang: Um euch ein wenig neugierig zu machen, hier nur einige Stichpunkte: endlich geht es voran mit Info- und Lehrpfaden, Ausbau und Weiterentwicklung des Naturspielplatzes, dem Anlegen eines Bären- und Wolf-Kräutergartens, faszinierenden Themenführungen, abwechslungsreichen Events, einem richtigen Imbiss zum Verweilen, und und und…

Stephan ist übrigens noch auf der Suche nach einem schönen Schwarzwaldhof mit viel Platz für seine Familie und Tiere. „Ich freue mich sehr auf meine Zukunft im Wolftal und dem herrlichen Schwarzwald.“

Wir heißen Stephan herzlich Willkommen und er freut sich auf Euren Besuch!




Hoch sollen sie leben - Helferfest 2012

Das haben wir uns verdient! In gemütlicher Runde versammeln sich die bärenstarken Unterstützer des Parkes.
Das haben wir uns verdient! In gemütlicher Runde versammeln sich die bärenstarken Unterstützer des Parkes.
Was passiert, wenn sich einige wenige Bärenexperten mit jeder Menge engagierter Bärenfreunde zusammenschließen? – Ein Bärenpark entsteht! Zugegeben, das ist die stark verkürzte Geschichte eines erfolgreichen Tierschutzparks. Fest steht allerdings, dass ohne den ehrenamtlichen Einsatz nur ein Bruchteil all jener Projekte innerhalb des Bärenparks zustande gekommen wäre. Unserer Meinung nach ist das einen Applaus und ein ordentliches Dankeschön wert. Mehr noch – ein Fest für unsere Helfer. Aus diesem Grund lud der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald zusammen mit seinem Förderverein (FABS) am gestrigen Samstag, dem 7. Januar zu einer Feier in die
Bitte lächeln! V.l.n.r: Rüdiger Schmiedel (Geschäftsführer), Annika Lürßen, Markus Brüstle, Norbert Schmid, Lisa Aust, Stefan Huber, Bernhard Waidele, Adrian Winkel, Reinhard Neef, Julia Kerber.
Bitte lächeln! V.l.n.r: Rüdiger Schmiedel (Geschäftsführer), Annika Lürßen, Markus Brüstle, Norbert Schmid, Lisa Aust, Stefan Huber, Bernhard Waidele, Adrian Winkel, Reinhard Neef, Julia Kerber.
Festhalle Schapbach ein. Bei kräftigem Essen hatte man so nicht nur die Möglichkeit auf getane Arbeit zurückzublicken und sich über erreichte Ziele zu freuen, sondern auch gleich Neues in Angriff zu nehmen. Besonders ins Zeug legen werden sich dabei wohl die frisch gebackenen Bären- und Jungbärenbürger. Diese Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement wurde diesmal Adrian Winkel, Markus Brüstle, Stefan Huber, Lisa Aust (Jungbärenbürger), Norbert Schmid und Reinhard Neef teil (Bärenbürger). Vielen Dank für eure großartige Unterstützung!
Eines ist jedenfalls sicher – 2012 kann kommen. Wir freuen uns bereits jetzt gemeinsam auf die zukünftigen Erfolge und auch die Herausforderungen, denen wir mit vereinten Kräften die Stirn bieten werden!
Wenn auch du Lust hast Teil unserer Bärengemeinde zu werden, dann schaue einfach mal vorbei. Auf dem manchmal steinigen Weg des Tierschutzes freuen wir uns über jede helfende Hand!

Leise tröpfelt der Schnee

Kennst du das? Man ist e

Ach wenn denn jetzt schon Frühling wäre. Für waldbewohnende Bären ist der Winter nun einmal eine harte Zeit.
Ach wenn denn jetzt schon Frühling wäre. Für waldbewohnende Bären ist der Winter nun einmal eine harte Zeit.
ingekuschelt in das warme Bett, und träumt genüsslich vor sich hin. Das leise Ticken der Wanduhr klingt aber irgendwie sonderbar. Verschlafen reckst du deine Nase in die kühle Luft, nur um feststellen zu müssen, dass es sich bei dem Geräusch gar nicht um deine Wanduhr handelt. Es tropft – und zwar von der Decke! Zu deinen Füßen hat sich bereits eine Pfütze gebildet und von der Gemütlichkeit fehlt plötzlich jede Spur.

 

Ja richtig – bei der Architektur von unseren menschlichen „Höhlen“ wird das nur selten vorkommen,  im Leben der Bären sieht es allerdings ganz anders aus. Obwohl eine richtige Bärenhöhle ein jedem Sturm mit Leichtigkeit trotzt, stellt Dauerregen eine ganz andere Belastung dar. Und von diesem Dauerregen gibt es momentan im Schwarzwald reichlich. Scheinbar auf besseres Wetter wartend, erhebt sich so manch ein verschlafener Bärenkopf gähnend aus der dunklen Höhle. So sehr wir uns dann freuen unsere Schützlinge einmal wieder zu sehen, so sehr wünschen wir ihnen einen durchgängigen Schlaf und vor Allem auch besseres Wetter – obwohl wir das eigentlich nicht müssten. Angepasst an das Leben in freier Natur, ist der Braunbär auf eine solche Witterung eingestellt. Über der dicken Speckschicht liegt noch ein dichter Pelz – eine schützende Regenjacke wenn man so möchte. Jurka ist dafür das beste Beispiel. Da sie in diesem Winter noch zu unruhig zum durchgängigen Schlafen ist, durchstreift diese trotz Wind und Schnee die großen naturnahen Freianlagen. Pelz hin Pelz her – das Team des Schwarzwaldes ist sich sicher: Wenn Bären sprechen könnten, würden sie sich häufig über das Wetter und eine trockene Eigentumshöhle unterhalten.

Bäry Christmas!

Lieber Schapi: Wir wissen zwar, dass du deinen ans gerne ein besonderes Geschenk zu Weihnachten machen würdest - aber bitte nicht so!
Lieber Schapi: Wir wissen zwar, dass du deinen ans gerne ein besonderes Geschenk zu Weihnachten machen würdest - aber bitte nicht so!
Wie schön ist doch die Weihnachtszeit. Man genießt den fallenden Schnee aus einer warmen Stube heraus, schläft auch gerne einmal länger und zehrt von den bereits angelegten Speck-Reserven. Nein lieber Leser – ich rede nicht von Dir. Auch wenn dieses Verhalten auf uns Zweibeiner in der Regel ebenso zutrifft, sind ebenso unsere Bären, wenn man so möchte, in Weihnachtsstimmung. Während diese jedoch vermutlich von fliegendem Obst, fließenden Bächen und vermutlich auch bereits vom Frühling träumen, erfreuen wir Menschen uns vermutlich eher anderer Dinge. Da wäre wohl zumindest für das Team des Bärenparks eines an aller erster Stelle: das unermüdliche Engagement aller Ehrenamtlichen und sonstiger Unterstützer. Jede Stunde Arbeit, jede noch so kleine Futterspende und die kreative Mithilfe dabei, den Park zu dem zu machen was er heute ist, erhellt unsere Weihnachtszeit.

Wir bedanken uns bei allen Wildtierfreunden und wünschen euch nun von tiefsten Herzen – Frohe Weihnachten!

 

Bärenstarke Weihnachtsfeier

Ein tolles Team! Die Belegschaft des Hotel Lauterbad besuchen den Bärenpark und erleben eine ganz besondere Weihnachtsfeier.
Ein tolles Team! Die Belegschaft des Hotel Lauterbad besuchen den Bärenpark und erleben eine ganz besondere Weihnachtsfeier.
Während die meisten Firmen bei ihrem Weihnachtsausflug gerne ein Gasthaus ansteuern, hatten die Betreiber des Hotels Lauterbad eine ganz andere Idee. Herr und Frau Schillinger wollten für ihre Belegschaft etwas Besonderes für das Jahr 2012 – und das ist ihnen gelungen.

Ein Weihnachtsausflug in den Bärenpark und das trotz richtigem Wolfswetter. Die meisten Besucher würde Kälte, Wind und Feuchtigkeit zwar abschrecken, aber echte Wildtierfreunde wissen eines ganz genau: Das ist das perfekte Wetter für beeindruckende Wolfssichtungen.

Während die Gruppe mit Norbert Schmid, einem Mitglied der freiwilligen Bärencrew, auf Entdeckungstour gingen, wurde drinnen bereits kräftig aufgetischt. Leckeres Buffet und natürlich heißer Glühwein, serviert von der fleißigen ehrenamtlichen Leni Jehle, empfing das Team des Hotel Lauterbads bei deren Ankunft. So ließ man es sich also schmecken in der bewährt-gemütlichen „Bärenscheune“, unserem extra für diesen Zweck schön hergerichteten Wirtschaftsgebäude. Besonders gefreut hatten sich die Belegschaft und die Ehrenamtlichen nicht nur über die gut gefüllte Spendenkasse dieses Nachmittags, sondern vor Allem auch über eine großzügige Spende von 1.000 Euro. Im Namen des Bärenparks und all seiner Unterstützer sagen wir: Danke Hotel Lauterbad!

Wir hoffen uns natürlich auch in Zukunft mit ganz besonderen Feiern revanchieren zu dürfen. Falls auch Sie sich einmal Gedanken machen sollten, was Sie in der Vorweihnachtszeit nächstes Jahr mit den Kollegen unternehmen könnten, so laden wir auch Sie gerne ein. Sprechen Sie uns rechtzeitig auf Ihre nächste Feier an, und wir werden für ein ganz besonderes Erlebnis sorgen.

Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen das gesamte Team des Bärenparks!

Mal in einem anderen Licht - Fackeln im Advent

In der gemütlichen Bärenscheune lassen es sich die Besucher richtig gut gehen.
In der gemütlichen Bärenscheune lassen es sich die Besucher richtig gut gehen.
Nun schon zum zweiten Mal gab es im Wolf- und Bärenpark das Advent-Event.

 

In andächtiger Stimmung wurden die Gäste vom Parkplatz bis zum Herzstück des Parks durch einen Ölfackelkorridor geleitet. Ein riesiges Lagerfeuer war das Zentrum für die Eröffnung der Veranstaltung. Dann wurden zwei Gruppen gebildet und von Julia und Simon in die Bärenwelt geführt, ohne im Dunkel zu wissen, wo sich die Bären aufhalten. Während die Wanderungen rund um den Park von Sagen, wahren Geschichten und gefühlvollen Episoden begleitet wurde, haben die drei Wölfe sicherlich keinen Blick von den Gästen gelassen.

 

Bereits auf die Besucher wartend, saß der Nikolaus an einem kleinen Lagerfeuer und erzählte "Warum alle Bären bei uns traurig sind". Eine fantasievolle Geschichte mit ernstem Hintergrund, die zum Denken anregen soll. Nach einem kleinen wärmenden Bärentrunk ging es dann auch gleich weiter.

Eine liebevoll hergerichtete "Bärenscheune" mitten im fackelscheinumringten Bärenpark, lud nun mehr als 50 Gäste zu einem ganz besonderen Abenteuer ein. Hier in der Scheune erwartete die Besucher ein Bärenmenü der feinsten Art. Die Vorspeise der drei Gänge Schlemmerei, zubereitet und gespendet vom Kuratoriummitglied Karin Seeger, war eine leckere Salatkreation. Ganz nach dem Geschmack der Vegetarier und zudem ein typischer Bärenschmaus. Das Hauptmenü, Gulasch im Brottöpfchen, wurde von ortsansässigen Caterer Jürgen Müller und der Bäckerei Knörzer aus Freudenstadt zubereitet. Die Nachspeise wurde von Dorotea Armbruster, einer Bärenparkmitarbeiterin, kreiert und zubereitet. Danke Doro - eine schöne Geste für unseren Zusammenhalt im Wolftal. Die Überraschung war groß, als zwischen den Menüs der erste Jung - Bären - Bürger ernannt wurde. Stefan Huber aus dem Wolftal hat diese Ehrung als erster erfahren dürfen. Natürlich wurden auch die Leistungen der zahlreichen anderen Ehrenamtlichen nicht unerwähnt gelassen.

Besonders gemütlich wurde es in der Scheune dadurch, dass man nebenher eine Diashow der zahlreichen entbehrungsreichen, aber erfolgreichen, Außenarbeiten betrachten konnte. Dank galt vor allem auch der Schweizer Bärenfreundin Erika Schmid, die selbst Pate aller sechs Bären ist und jeden Monat einmal mit einer großen Futterlieferung große Unterstützung leistet. Selbst der Vorsitzende des Fördervereins, Ludwig Hoferer, hat diesen Abend in der Bärenscheune als einen guten Ansatz für zukünftige Events gesehen und weiteren Aktionen Unterstützung zugesagt.

Allen Organisatoren, Kollegen und Ehrenamtlichen einen herzlichen Dank für die Vorbereitung und Durchführung eines gelungenen Vorabends des 3. Advents.

Eine besinnliche Zeit der Nächstenliebe – gegenüber Mensch und Tier – wünscht euer,

Bärenparkteam