Baden, Graben, Toben, Klettern… es gibt unzählige Möglichkeiten, die naturnahen Anlagen zu nutzen. FRANCA beispielsweise zeigt gerne mal den Bäumen, wo es lang geht. Die einst massiv misshandelte Bärendame so ausgelassen zu sehen, ist ganz klar unser Moment der Woche. Vielen Dank Nicole Kraft, für dieses bärenstarke Foto.
Geschafft – Braunbärin JANA hat den Außenbereich der Eingewöhnungsstation verlassen und die große Freianlage betreten. Schon seit längerem steht der Vierbeinerin dieser Weg offen, doch bisher siegte stets die Skepsis. Aber nun hat sie – noch immer mit einem gesunden Maß Vorsicht – den großen Schritt gewagt. Weite Freianlagen warten nun auf sie, bewaldet, mit unzähligen Rückzugsmöglichkeiten und Gewässer. Mit großer Neugier erkundet sie nun ihr neues Terrain. Allen voran der Bärenpool scheint es ihr angetan zu haben.
Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung! Ende letzten Jahres wurden die beiden Bären JANA und JULIJA aus einem litauischen Freizeitpark gerettet, leben nun in unserem Schwarzwälder Bärenrefugium.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wir können unsere Vergangenheit zwar hinter uns lassen, vergessen jedoch nicht. Egal, ob gut oder schlecht, sie prägt uns und macht uns zu dem, wer wir heute sind. Meine Artgenossin FRANCA musste viele Jahre unter lebensverachtenden Zuständen leben, eingesperrt in einem mittelalterlichen Kerker. Auch wenn sie heute nicht mehr in den Grenzen dieser beklemmenden Gitterstäbe leiden muss, verfällt sie manchmal noch in alte Muster. Dann läuft sie die kleinen Wege jenes Käfigs ab, obwohl sie doch heute so viel mehr Raum hat. In solchen Fällen ist es gut, wenn sie jemand zurück ins Hier und Jetzt holt. Daher dachten sich die Grünkutten, dass die einstige Wildbärin ISA ihr dabei helfen könnte. So sind die beiden Bärinnen nun zum ersten Mal zusammen in einer Anlage. Vorher kannten sie sich nur über den Zaun hinweg. Und meine ersten Beobachtungen sind ganz spannend. Ein klein wenig Interaktion ist mir dabei aufgefallen, wobei sie sich meist aus dem Weg zu gehen scheinen. FRANCA schaut hin und wieder gerne in ISAs Höhle vorbei, allerdings nur, wenn diese gerade unterwegs ist. Die Zeichen stehen also ganz gut. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Gerne könnt ihr aber auch bei uns vorbeikommen und selbst einen Blick drauf werfen.
Mehr als einen Blick wirft die litauische Bärin JULIJA, denn die unternimmt ihre ersten Ausflüge in der Freianlage. Was mich persönlich sehr freut, denn nach so unendlich vielen Jahren der Ausbeutung in einem Freizeitpark wartet nun endlich ein Stück Natur auf sie. Und ihre Leidensgenossin JANA? Diese traut sich noch nicht, den Schritt durch den offenen Schieber in die große Anlage zu machen. Ich bin gespannt, wann der Moment für sie gekommen ist.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
In dieser Woche sorgt ARTHOS für den speziellen Moment. Denn er feiert den Beginn der Badesaison mit einer ganz eigenen Art der natürlichen Beschäftigung….
Wenn auch ihr einen spannendendes oder überraschenden oder einfach nur besonderen Moment im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald erlebt habt, dann teilt ihn doch mit uns! Schreibt uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postet es direkt selbst mit dem Hashtag projekt_schwarzwald.
PS mehr über Braunbär ARTHOS erfahrt ihr in seinem Tierprofil.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wie die meisten von euch sicherlich wissen, bin ich ein Kind der Wildnis. Geboren und aufgewachsen in der freien Wildbahn. Kaum vorstellbar, dass es Artgenoss_Innen gibt, denen es anders erging. DARIA beispielsweise hat ein solch bärenunwürdiges Schicksal hinter sich. Kein Wunder, dass sie es nun so sehr genießt, Winterruhe halten zu dürfen. Aber in den letzten Tagen sehe ich sie öfter, wie sie verschlafen und drollig durch die Anlagen tapst. Allgemein sind die Vierbeiner um mich herum zunehmend aktiver. Ganz spannend finde ich dabei ISA und ELA zu beobachten. Man sollte ja meinen, dass eine einstige Wildbärin wie ISA sich nicht so einfach einschüchtern lässt, doch ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass man mit Katzen nicht scherzen sollte. Neugierig schlawinerte ISA neulich Richtung Luchsdame, schaute immer mal wieder vorbei. Doch die körperlich weit unterlegene ELA zeigte recht deutlich, dass die Bärin am Besten schnell weiterzieht. Letztlich weiß niemand, was genau eine Katze im Schilde führt.
Zwei Bärinnen denen das Schicksal viele Jahre lang schlimm zugesetzt hatte, sind FRANCA und Neuzugang JULIJA. Während FRANCA eine Ewigkeit in einem Kerker gefangen gehalten wurde, beutete man JULIJA und Leidensgenossin JANA ein Leben lang im Freizeitpark aus. Ich finde es daher unfassbar rührend zu beobachten, wie die Beiden sich über den Zaun hinweg begutachten. Allen voran JULIJA legte großes Interesse für FRANCA an den Tag. Die zwei Bären aus Litauen sind gerade in der Eingewöhnungsphase und ich bin mal gespannt, wie sie ihren Weg weiter gestalten. Ein paar gute Vorbilder finden sie bei uns ja.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
An einem Maitag 2010 erblickten sechs Wolfswelpen das Licht der Welt in Klotten. Doch bald schon wurde den Brüdern klar, dass ihre Welt am großen Zaun endete. Im viel zu kleinen Gehege wurde aus Spaß und Spiel bald Ernst und schier endloses Leiden. Nach sieben langen Jahren konnten sie endlich im Tierschutzprojekt Schwarzwald einziehen. Die einst so kecke Bande ist inzwischen in die Jahre gekommen, einige der Brüder sind verstorben. Doch Berix und Brax feiern im kommenden Mai ihren dreizehnten Geburtstag und darum wollen wir aus ihrer beider Leben berichten und erzählen, was die zwei Grauen so einzigartig macht.
Mit der Teilnahmegebühr von 10 € unterstützen Sie zu 100% unsere beiden Alternativen Bärenparks!
Datum: 01.04.2023 Uhrzeit: 14:00 Uhr Dauer: ca. 45min Alter: ab 9 Jahre Voraussetzungen: Zoom [App], internetfähiges Gerät, stabile Verbindung Kosten: 10,- Euro
Arbeitseinsatz im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
Gemeinsam mit unseren fleißigen Helfer_innen hatten wir einen tollen Arbeitseinsatz voller Energie und Schwung. Trotz des sehr wechselhaften Wetters wurde in keinster Weise die Arbeitsmoral getrübt und mit guter Laune jede Aufgabe angepackt. Egal ob schwere Stämme schleppen für den Wiederaufbau des Tipis, Grünpflege, Blumenkästen vorbereiten, Isolatoren anschrauben bei der Reha und vielem mehr.
Es war wie immer eine üBÄRragende Leistung, in welch einem Tempo die angefallenen Arbeiten erledigt wurden. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Guten Morgen, liebe Welt! Eure JURKA ist wieder da und ich kann euch sagen, so eine Winterruhe ist Gold wert. Ausgeschlafen und bärenstark geht es nun also in alter Frische voran. In diesem Sinne habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, die Badesaison einzuläuten. Denn egal ob Vier- oder Zweibeiner, Alt oder Jung, eine ordentliche Fellpflege ist das A und O. Lasst euch niemals einstauben, liebe Leute!
Aber da mache ich mir, um ehrlich zu sein, wenig Sorgen bei euch. Denn ein regelmäßiger Rundgang bei uns Wildtieren hier im Schwarzwald hält sowohl Körper als auch Geist fit. So wäre es doch mal angebracht, dass der Bundestag seine nächste Klassenfahrt hierher unternimmt. Dann wird es bestimmt auch mal endlich was mit dem Wildtierverbot in Zirkussen. Hab nämlich in der Zeitung gelesen, dass es das nun auch in Spanien gibt und Deutschland mit zu den Schlusslichtern gehört. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben und mit einem gesunden Maß Optimismus hat das Jahr 2023 vielleicht noch ein paar Überraschungen in petto.
Also, haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
Ostersonntag im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
Wenn der Osterhase die Bären besucht
Luisa Greule | Pädagogik Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald Wir freuen uns sehr darüber, an Feiertagen wie dem Ostersonntag zum einen Tradition und zum anderen das Bewusstsein für Natur und Umwelt vereinen zu können.
ebenso charismatisch wie verschlafen: Braunbärin DARIA
Noch etwas verschlafen blickt die alte Bärendame aus dem Dickicht hervor. Im Moment braucht man noch einiges an Zeit und ein gutes Auge um sie zu erspähen. Der angenehme Frühlingsduft lockt sie aber immer regelmäßiger aus ihrer Höhle.