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Wer will fleißige Handwerker sehen...

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... der muss in den Bärenpark gehen. In den vergangenen Wochen sind etliche Baumaßnahmen durchgeführt worden — für unsere Tiere und die Besucher.

Sieben Jahre. Sieben Jahre hat es gedauert bis Bärin Jurka endlich eine Bärenhöhle bezogen hat. Seit sie in den Alpen in einer Röhrenfalle gefangen wurde, wollte sie keine Winterhöhle mehr betreten. Auch im Bärenpark Schwarzwald ist sie lieber im Freien gelegen. Jetzt hat Jurka endlich ein für sie passendes Winterheim gefunden.

Baumaßnahme1
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Möglich wurde dies Dank des Einsatzes von Firmen und Freiwilligen aus der Region, die seit September neue Höhlen gebaut haben. Für die neun Bären und das dreiköpfige Wolfsrudel stehen nun insgesamt zehn Höhlen zur Verfügung. Für die Höhlen wurden überwiegend Betonrohre verwendet, weil diese verhältnismäßig einfach zu installieren sind, Schutz vor Verschüttung bieten und einen trockenen Untergrund garantieren. Eine der Winterunterkünfte hat das Bärenpark-Team jedoch bewusst anders konzipiert und aus einzelnen Sandsteinplatten aufgebaut, die einen Nebeneingang bzw. -ausgang aufweist. „Wir haben das Verhalten von Jurka genau studiert“, erklärt Rüdiger Schmiedel. Der Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN weiter: „Jurka wurde mehrfach in einer Röhrenfalle gefangen. Das könnte ihre Abneigung erklären, wieder in eine Röhre zu steigen. Wir haben deshalb bewusst für die eine Höhle eine andere Architektur gewählt.“ Und siehe da: Kaum war die Sandsteinhöhle bezugsfertig, interessierte sich Jurka dafür. Mit Stroh, das die Tierpfleger zur Verfügung stellten, und von der Bärin selbst abgebrochenen Buchenästen, hat sich Jurka mittlerweile ein gemütliches Höhlenwinternest eingerichtet.

Baumaßnahme3
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Die fleißigen Helfer des Bärenparks haben auch noch andere gute Taten vollbracht. So sind entlang des oberen Wegs in der Anlage zwei tolle Bär-Watching-Möglichkeiten entstanden — eine Beobachtungsnische und eine –Plattform, von wo man jetzt einen besseren Überblick über die Anlage bekommt. Den etwa 250 Meter langen Weg selbst, haben die Ehrenamtler mit Entwässerungsrinnen ausgestattet. Die Wegoberfläche ist nun glatt wie der Ballen einer Bärenpranke — und bleibt hoffentlich so. In der Vergangenheit mussten die Helfer nach jedem Starkregen die Erosionsrinnen ausflicken. Das wird nun nicht mehr nötig sein. Besucher, die beim Gehen eingeschränkt sind, treffen hier nun auf jeden Fall auf stark verbesserte Bedingungen.

Allen Helfern, die zum Teil schier Unglaubliches geleistet haben — unter körperlich äußerst strapaziösem Bedingungen — möchten wir an dieser Stelle unseren allergrößten Dank aussprechen.

Baumaßnahme4
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Bärenbürger auf großer Fahrt

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Die Stiftung für Bären feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Wegen dieses Anlass‘  wollte sich die Stiftung bei ihren „Bärenbürgern“ – Freiwillige, die sich überdurchschnittlich für den Bärenpark engagieren – auf besondere Art und Weise erkenntlich zeigen. Am vergangenen Wochenende hat sie deshalb erstmals die Bärenbürger des Alternativen Wolf- und Bärenparks Schwarzwald zu einem Besuch im Bärenpark Worbis eingeladen. Die 16 Bärenbürger inklusive ihrer Partner erlebten ein buntes Wochenende.

Freitags um 7 Uhr ging es bereits los. Die Festung Marienberg in Würzburg war das erste Ziel. Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für Bären, und seine Frau hatten sich gut vorbereitet und führten selbst durch die Anlagen. Die anschließende Kaffeepause war eine kulinarische Besonderheit: im thüringischen Oberhof überraschte man die Gäste mit Riesenwindbeuteln. So gestärkt gab es dann den ersten tierischen Höhepunkt:  Schmiedel führte seinen Schwarzwald-Trupp entlang des Truppenübungsplatz‘ Ohrdruf  im nördlichen Thüringer Wald, wo erst 2013 der erste Wolf Thüringens nachgewiesen wurde. Die Teilnehmer zeigten sich überrascht, dass der Wolf von Osten her bereits so weit in die Mitte Deutschlands vorgedrungen ist.

Am Abend war dann endlich das eigentliche Ziel erreicht: Der Alternative Bärenpark in Worbis, Thüringen, wo man im Hotel Wiesengrund, gleich beim Bärenpark, ein angenehmes Quartier für die Nacht fand.  Der dortige Park ist das Pilotprojekt der Stiftung für Bären.  Für die Schwarzwälder Bärenbürger war ein Vergleich der beiden Bärenparks interessant. Am Samstag ab 10 bis 14 Uhr gab’s dazu bei einer Führung gleich Gelegenheit. Sehr beeindruckt zeigte man sich vom modernen Besucherzentrum, das 2009 eröffnet wurde und 2010 „zum besten Bauprojekt  in Thüringen“ gewählt wurde. Der mitgereiste Bärenbürger Herrmann Huber zeigte sich von dem großzügig gestalteten Gebäude  sehr beeindruckt: „So einen Bau könnte ich mir bei uns im Wolftal auch gut vorstellten“, schwärmte der Bad Rippoldsauer.  Allgemein bewundert wurde die Info, dass die fünf Fachwerkhäuser auf dem Gelände des Worbiser Bärenparks vom (nicht mitgereisten) Freudenstädter Bärenbürger Günter Schwartze konzipiert und aufgebaut worden sind.

Am Nachmittag stand Gut Herbigshagen der Heinz-Sielmann-Stiftung  sowie das „Grüne Band“ entlang der ehemaliger BRD-DDR-Grenze auf dem Programm, bevor es am Abend wieder zurück in den Worbiser Bärenpark ging. Es folgte ein leckeres Grill-Essen, das Bärenparkleiter Ralf Wettengel organisiert hatte, und anschließend eine Wolfsnacht bei der die Anwesenden die Wölfe im Schein einer Taschenlampe beim Fressen beobachten können. Für die mitgereiste Bärenbürgerin Erika Schmid erfüllte sich ein großer Wunsch: Sie wollte unbedingt Zirkusbärin Daggi kennenlernen, den neuesten Zugang im Bärenpark Worbis. Die jüngste Bärin ist immer noch sehr scheu. Wenigstens ein kurzer Blick war Erika Schmid vergönnt. „Für mich ist das eine große Freude und Bestätigung, dass ich hier mit dabei sein kann. Und die drei Tage waren perfekt organisiert“, sagte die Schweizerin zum Abschluss der Veranstaltung. Am Sonntag ging es für die Bärenfreunde mit einem Zwischenstopp in Rothenburg ob der Tauber zurück in den Schwarzwald.  Ein großes Danke haben die Teinehmer der Busfahrt an Frau Schmiedel gerichtet, die sowohl logistisch als auch betreuungsmäßig alles auf den Punkt gebracht hatte und mit der Busfahrerin Hildegard ein perfektes Reiseteam waren.

Rekordfest gefeiert

Festplatz
Festplatz
Am Sonntag, den 7. September hat der Bärenpark Schwarzwald zusammen mit seinem Förderverein das Bärenparkfest 2014 veranstaltet. Noch nie waren so viele Besucher in der Anlage.

 

 

 

 

Teddybären-Ausstellung
Teddybären-Ausstellung
10. Jahre STIFTUNG für BÄREN und 10 Jahre Förderverein gab es zu feiern. Das es ein würdiges Fest wurde, lag zum einen an den 1.400 Besuchern, die unbedingt mit dabei sein wollten. Zur stimmigen Atmosphäre trug natürlich auch das bunte Programm mit Führungen, Auftritten und Spielen bei sowie die optimale Bewirtung der Gäste im Umfeld des urigen, erst dieses Jahr fertig gestellten Besucherzentrums.

 

 

Honigsammeln
Honigsammeln
Viel positive Rückmeldung gab es auch für die neu entwickelten Spiele für Kinder wie „Apfelzielwerfen“, „Honigsammeln“ und „Bienenstich“, die teils auf die tägliche Arbeit der Tierpfleger Bezug nehmen. Geschicklichkeit und Cleverness waren dafür gefragt. Sehr eifrig wurden auch die Möglichkeiten zum Basteln angenommen.

 

 

 

Festgelände
Festgelände
Geschäftsführer Rüdiger Schmiedel sieht sich bestätigt: „Vieles was wir an Programmpunkten auf dem Bärenfest erstmals präsentiert haben, werden wir auch in Zukunft bei Kindergeburtstagen und anderen Kinder-Events anbieten.“ Den Bärenpark mit Kindern an „normalen Tagen“, außerhalb der Festzeit, zu besuchen, wird sich also in Zukunft um so mehr lohnen.


Rüdiger Schmiedel dankt allen Beteiligten ganz herzlich, die beim Bärenfest mitgewirkt haben und ihr Bestes gegeben haben. In der Bildergalerie dieser Homepage werden schon bald weitere Foto-Impressionen zu sehen sein.

 

Buddeln für die Bären

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Am Wochenende des 12. und 13. August haben wir uns tüchtig in die Tatzen gespuckt: Mit freundlicher Unterstützung der Firma Nübel-Bau, Pfalzgrafenweiler, und ehrenamtlichen Mithelfern sind drei neue Bärenhöhlen und das Fundament für eine Aussichtsplattform geschaffen worden.

 

 

 

 

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In der größten der vier Anlagen mit 6,5 Hektar war bislang nur eine Höhle vorhanden gewesen. Nun hat die Firma Nübel mit einem 30-Tonnen-Bagger zwei Rohre verlegt sowie aus großen Sandsteinbrocken eine „Naturhöhle“ aufgebaut. Damit stehen den 9 Bären und 3 Wölfen des Parks nun insgesamt zehn Höhlen zur Verfügung.

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Für den Maschineneinsatz mussten die Tierpfleger die Tiere zunächst mit Futter in andere Teilbereiche der Freianlage locken. Mitarbeiter und Ehrenamtler bauten dann an drei Stellen Vor- und Hauptzaun ab. Alle Beteiligten staunten nicht schlecht wie sich Baggerfahrer Stefan Theurer dann an den Hängen der Anlage zu schaffen machte. „Ich hätte nicht gedacht, dass man in so steilem Gelände – und das auch noch bei Regen – mit so einem schweren Fahrzeug unterwegs sein kann“, staunte etwa Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für Bären.

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Wölfe bauen in der Natur nur Höhlen für die Geburt der Jungen. Ansonsten beziehen die Rudel keinen Unterschlupf und lassen sich im Winter mitunter einfach einschneien. Rüdiger Schmiedel will seinen Wölfen trotzdem die Möglichkeit bieten, sich bei schlechter Witterung zurückziehen zu können. Für sie ist die „Naturhöhle“ aus Sandsteinen gedacht. „Wir haben die Höhle mit einem zweiten Ein- und Ausgang versehen. Das soll die Höhle für die Wölfe attraktiver machen. Sollte sich ein Bär von vorne nähern, könnten die Wölfe quasi durch den Hinterausgang entweichen.“

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Bei den Bären war die Situation bislang so, dass teilweise Geschwister zusammen den Winter in einer Höhle verbrachten. Laut Schmiedel könnten die naturnahen Bedingungen in der Anlage dazu geführt haben, dass bei den Tieren Ansprüche wie in der Natur entstanden sind: „In der Wildnis sind Braunbären meist Einzelgänger. Jetzt können sich unsere Tiere auch für die Winterruhe alleine zurückziehen.“

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222.222sten Besucher begrüßt

222.222 Besucher 600
222.222 Besucher 600
Am Donnerstag, den 21.8.2014 durften wir den 222.222sten Besucher im Bärenpark willkommen heißen. Es war Jasmin Maier aus Wolfach-Ippichen, die mit ihren Eltern Michael und Angelika gekommen war. Wir hatten für die Familie einiges vorbereitet.

Kurz nach 15 Uhr trafen die Maiers im Bärenpark ein und wurden von Rüdiger Schmiedel in Empfang genommen. Für die Familie hatte der Geschäftsführer des Bärenparks freien Eintritt und Geschenke vorgesehen. Tochter Jasmin überreichte er einen großen Bären – aus Stoff! Für die Eltern gab’s eine Urkunde, Bärentassen und den Bärenkalender für 2015.

"Wir sind sehr überrascht über diese tolle Ehrung", sagte der Familienvater. "Wir waren noch nie im Bärenpark, obwohl wir nicht weit weg wohnen. Aber heute ist es umso schöner." Bürgermeister Bernhard Waidele schloss sich der Gratulation an.

Nach der Ehrung ließ sich Familie Maier gerne zu einer kostenlosen Führung im Bärenmobil einladen. Das kam so gut an, dass sich Michael Maier anschließend spontan bereit erklärte, künftig ehrenamtlich im Bärenpark tätig zu sein.

Dass der Bärenpark bis zum Sommer 2014 bereits über 200.000 Besucher zählt, ist nicht selbstverständlich. „Die Besucherzahlen im Bärenpark übertreffen in diesem Jahr alle Erwartungen“, sagt Rüdiger Schmiedel. Erst im September 2010 wurde der Alternative Wolf- und Bärenpark eröffnet. In den ersten vier Jahren rechnete man mit rund 120.000 Besuchern. Nun sind es bereits 222.222 Besucher, damit hat der Park sein selbst gesteckte Ziel bereits um 100.000 Besucher übertroffen. Entsprechend zeigt sich Schmiedel mit den Besucherzahlen mehr als zufrieden.

Der Monat August sei ein "Supermonat für den Bärenpark", so Schmiedel. Seit Ferienbeginn in Baden-Württemberg boome es. Allein am vergangenen Sonntag seien mehr als 1000 Besucher im Bärenpark gewesen. Am Donnerstag kamen bei bestem Wetter mehr als 600 Gäste. "Wir haben unter der Woche sowieso meist zwischen 400 und 500 Besucher", erklärte Schmiedel. Auch kommen immer mehr internationale Gäste. Mittlerweile kann man Besucher aus Amerika, Australien, Japan, den Niederlanden und aus der Schweiz begrüßen. "Wir entwickeln den Park tagtäglich weiter, machen stets neue Angebote und perfektionieren das Bestehende", so Rüdiger Schmiedel.

Positiv äußert sich Schmiedel auch über den jüngsten Nationalpark Deutschlands in unmittelbarer Nähe. Für Besucher, die den Nationalpark besuchen wollen, sei es eine Option, bei ihrer Reise auch im Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach vorbei zu schauen.

Bärenkalender 2015 - online bestellen

Bärenkalender 2015 - ab sofort auch online bestellbar
Bärenkalender 2015 - ab sofort auch online bestellbar
Der einzigartige Bärenkalender für das Jahr 2015 ist nun auch online per Bestellung erhältlich. Der Kalender ist als Wendekalender geeignet und enthält jede Menge schöner Motive, die von unseren Gäste eingesandt wurden.

Ein Kalender von Fans für Fans der Projekte!

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den Kalendern, als Geschenk oder für die eigenen vier Wände und bedanken uns nochmals bei allen Fotografen, die die Bilder eingesandt haben und im voraus für Ihre Unterstützung durch die Bestellung.

Zur Bestellseite

Bens OP im Film

Ben-OP 600
Ben-OP 600
Wir hatten Bens OP-Film für Dienstag angekündigt. Leider hat der SWR kurzfristig sein Programm geändert. Der Beitrag über Bens Vorsorgeuntersuchung und die Operation ist jetzt in der Mediathek zu sehen.

Unser Ben: Von den Bärenpark-Mitarbeitern wird er liebevoll „Der Teddy“ genannt. Bereits am Tag vor dem Eingriff wird der stets gutmütige Bär mit dem sanften Lächeln in die Eingewöhnungsstation gelockt. Am Morgen gegen acht Uhr treffen Vertreter der Presse ein. Leute tummeln sich, es wird gerufen, Filmlicht installiert. Ben scheint der Rummel nicht zu interessieren.

Um Halbneun trifft der Vertragstierarzt des Bärenparks Meinhard Sieder aus Wolfach ein. In wenigen Minuten hat er den Narkose-Pfeil fertig und in sein Blasrohr eingeschoben. Tierpfleger Michael Würz lockt Ben mit einer Karotte an die passende Stelle. Dann kann der Tierarzt sein Blasrohr durch das Gitter der Eingewöhnungsstation schieben. Aus nur einem Meter platziert er den Pfeil im Nacken des Bären. Ben nimmt sogar den Einstich ganz gelassen hin. Es wird noch ein zweiter Narkosepfeil benötigt, aber dann schläft Ben friedlich ein. Dr. Sieder prüft noch einmal mit dem Stil eines Besens: „Jetzt schläft er.“

Was der Unterschied zu einem Kaninchen sei, wird Dr. Sieder gefragt. „Na, die Bären sind halt größer, und sonst bin ich eher Einzelkämpfer“, spielt der Tierarzt auf den Mitarbeiter- und Presserummel an. Acht Helfer braucht es nun, um den Bären auf die Transportplane zu hieven und anschließend auf den OP-Tisch. Es folgt eine Reihe von Untersuchungen. Zunächst nimmt Dr. Sieder eine Kotprobe. Bei der Untersuchung der Augen wird ein Katarakt, also eine Trübung der Augenlinse, im linken Auge festgestellt. Die Ohren sind o.k., allerdings pult Dr. Sieder mit dem behandschuhten Zeigefinger deratige Mengen von dunklem Ohrenschmalz hervor, dass einige der Umstehenden wohl eine üble Abnormität vermuten. Zumindest ist man geneigt, das aus den Gesichtsausdrücken mancher Beteiligter zu schließen.

Einige Zahnspitzen sind abgebrochen. Dr. Sieder trägt Zahnlack auf, um Bens Beißerchen wieder zu versiegeln. Die inneren Organe werden abgetastet: kein Befund. Die Krallen sind soweit o.k. Vorn links außen wird ein bisschen gestutzt. Dann packt Dr. Sieder die Beine einzeln, streckt und beugt sie jeweils. Hinten rechts im Knie vermutet er Arthrose, was dann auch Bens entenartigen Gang mit weit ausgetellten Gang erklären würde. Für eine genauere Analyse fertigt er Röntgenbilder an.

Hinten links überm Schienbein stellt Dr. Sieder dann noch ein kirschgroßes Papillom fest – oder was er dafür hält. Ob es sich tatsächlich um einen gutartigen Tumor handelt soll eine Laboruntersuchung ergeben. Dr. Sieder rasiert das Fell rund um die Wucherung, schneidet die Wucherung selbst heraus und näht die Wunde dann mit drei Stichen. Zum Schluss noch ein letzter Stich: Dann ist Ben auch gegen Tollwut und Leptospirose geimpft.

Der Beitrag ist hier zu sehen: 

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/baer-operation-rippoldsau/-/id=1552/nid=1552/did=13987350/swlq1q/index.html

Beerenzeit ist Bärenzeit

Beerenzeit 600
Beerenzeit 600

Die Bären sind los. Kein Wunder, 2014 ist ein phantastisches Beerenjahr. Unsere Bären sind deshalb viel auf den Beinen, um Him- und Brombeeren zu ernten. Für Besucher bietet sich die Möglichkeit, besonders bärentypische Momente zu erleben — und das unter verbesserten Bedingungen.

Bärin Kaja muss wohl glücklich sein. Schon seit einer halben Stunde stöbert sie durchs Brombeergebüsch. Immer wieder schaut der Kopf oben raus, stülpen sich die Lippen nach vorn, und Beere um Beere wandert in ihr Schleckermaul. Man sieht, dass es ihr schmeckt.

Für die ehemalige Zirkusbärin ist das leider keine Selbstverständlichkeit. Viele Jahre unter unwürdigen Bedingungen haben zu Verhaltensstörungen geführt. Wenn nichts ihre Aufmerksamkeit wecken kann, verbringt sie Stunden damit, auf kurzen Strecken hin- und herzumarschieren. Obwohl Kaja nun schon drei Jahre im Park verbringt, hat sie diese Störungen noch immer nicht ganz überwunden. Trotzdem ist Rüdiger Schmiedel stolz darauf, dass sie so weit ist, wie sie ist: „Wenn wir Kaja nicht diese naturnahe Umgebung bieten könnten, sehe es viel schlechter für sie aus. Die natürlichen Bedingungen, die Kaja hier vorfindet, helfen ihr, ihr Trauma zu überwinden.“


Fotofenster 600
Fotofenster 600
Besucher, die Kaja und ihre Kollegen bei der Bärenernte beobachten möchten, finden mittlerweile verbesserte Bedingungen vor. Bärenpark-Mitarbeiter haben Fotofenster im Zaun der Anlage angebracht und mit roten Schildchen gekennzeichnet. Hier können Fotografen nun ihre Objektive auflegen und so bequem Fotos machen. An Motiven fehlt es derzeit bestimmt nicht.

Der Bärenpark im Roman

Dorra-Lesung 2014-08-03 q600
Dorra-Lesung 2014-08-03 q600
Autorin Simone Dorra hat ihren Roman „Fluchmond“ im Bärenpark vorgestellt. Die Handlung spielt im Wolftal und sogar im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Die Zuhörer fanden viele gute Gründe, warum sie das Buch unbedingt haben wollten.

Simone Dorra hat richtig überzeugt. Sie schreibt nicht nur in einer schönen Sprache und kann mitreißend erzählen, sie versteht es auch fundiert zu recherchieren. Gerade bei einem Fantasy-Roman erscheint uns das wichtig. Natürlich steht im Mittelpunkt die Unterhaltung, aber mit der Rahmenhandlung kann man bei Dorra auch lernen – etwa über das Leben in einem Schwarzwalddorf oder die Biologie des Hundes. Simone Dorra hat ihre Schauplätze alle besucht, hat fotografiert und mit Leuten vor Ort gesprochen. Herausgekommen ist eine runde Geschichte mit vielen Facetten, die überzeugt. Das Bärenpark-Team ist stolz auf diese Art und Weise gewürdigt worden zu sein. Besucher des Bärenparks können den Roman im Shop bei der Kasse und im Buchhandel erstehen. 

dorra fluchmond frei
dorra fluchmond frei

Und darum geht es

Die geliebte Großmutter der Fantasybuch-Illustratorin Miriam Trautwein ist gestorben. Miriam erbt das abgelegene Haus im Schwarzwald, in dem sie glückliche Kindheitstage verbracht hat. Spontan entscheidet sie sich, ins Wolftal überzusiedeln. Miriam findet alte Bekannte wieder, lernt aber auch neue kennen. Der Kunstschreiner Ralf Markward, der sehr zurückgezogen lebt, fasziniert sie besonders. Seine Familie scheint von mysteriösen Geschichten umgeben zu sein, aber Miriams Freundschaft mit dem rätselhaften Mann vertieft sich immer mehr.

Als Miriam im Schmuckkästchen ihrer Großmutter eine Kette mit einer merkwürdigen Silberscheibe findet, überschlagen sich die Ereignisse. Und als sie endlich begreift, dass manche Legenden tatsächlich wahr sind, gerät sie in einen Strudel uralter düsterer Geheimnisse.

 

 

 

 

 

 

Roman-Lesung im Bärenpark

dorra fluchmond
dorra fluchmond

Düstere Geheimnisse aus dem Wolftal: Im Alternativen Wolf- und Bärenpark findet am Sonntag, den 3. August 2014, um 15 Uhr eine Buchpremiere statt. Die Journalistin Simone Dorra stellt ihren Erstlingsroman „Fluchmond“ vor, der im Wolftal spielt.

 

Autorin Simone Dorra kennt das Wolftal von Familienausflügen; sie lebt in Welzheim bei Schwäbisch Gmünd. Als sie sich entschloss, ihr erstes Buch „Fluchmond“ im Wolftal spielen zu lassen, wollte sie eigentlich ein für die Handlung wichtiges Wolfsgehege neu erfinden – nur um festzustellen, dass das gar nicht mehr nötig war. Also wurde der Alternative Wolf- und Bärenpark zu einem wichtigen Schauplatz des Romans. Auch Orte wie Hausach, Wolfach, Schapbachs Kirche St. Cyriak, der Glaswaldsee und Freudenstadt spielen in der fantasievollen und spannenden Geschichte eine Rolle.

 

Und darum geht es: Die geliebte Großmutter der Fantasybuch-Illustratorin Miriam Trautwein ist gestorben. Miriam erbt das abgelegene Haus im Schwarzwald, in dem sie glückliche Kindheitstage verbracht hat. Spontan entscheidet sie sich, ins Wolftal überzusiedeln. Miriam findet alte Bekannte wieder, lernt aber auch neue kennen. Der Kunstschreiner Ralf Markward, der sehr zurückgezogen lebt, fasziniert sie besonders. Seine Familie scheint von mysteriösen Geschichten umgeben zu sein, aber Miriams Freundschaft mit dem rätselhaften Mann vertieft sich immer mehr.

 

Als Miriam im Schmuckkästchen ihrer Großmutter eine Kette mit einer merkwürdigen Silberscheibe findet, überschlagen sich die Ereignisse. Und als sie endlich begreift, dass manche Legenden tatsächlich wahr sind, gerät sie in einen Strudel uralter düsterer Geheimnisse.

Das Bärenpark-Team lädt alle Interessierten zur öffentlichen Lesung mit Simone Dorra herzlich ein. Die Veranstaltung findet im Seminarraum des Bärenparks ab 15 Uhr bis ca. 16.30 Uhr statt. Interessierte können „Fluchmond“ vor Ort erwerben, und natürlich signiert die Autorin auf Wunsch jedes Buch. Für eine kleine Bewirtung ist gesorgt.