Alle Erstklässler haben noch bis Ende des Jahres freien Eintritt. Foto: SfB
Bunte Herbstferien im Bärenpark! Lieber Erstklässler denkt daran, dass Ihr kostenlosen Eintritt in den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald bekommt. Nutz Eure ersten Schulferien um unsere Bären vor Ihrer Winterruhe nochmals beobachten zu können! Gerade jetzt ist es sehr spannend, wie die Bären Ihre Winterhöhlen herrichten. Durch das fallende und bunte Laub erlebt Ihr eine einmalige Atmosphäre. Auch unsere Wölfe richten sich durch vermehrte Aktivität auf den Winter ein und warten schon auf Euren Besuch!
Die Reisereportage des SWR vom 02.10.2015 durch den Schwarzwald mit einem Besuch im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald ist online über die SWR-Mediathek verfügbar. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim anschauen. Für alle ungeduldigen hier noch ein kleiner Tipp: ab Minute 23:30 erscheint der Bärenpark.
Anfang September hat der Südwestrundfunk in unserer Region die Fernsehsendung "Expedition in die Heimat - unterwegs im Kinzigtal" gedreht. Das Filmteam war auch zu Besuch im Bärenpark. Die Sendung wird nun am Freitag, 2. Oktober um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Viel Vergnügen beim Anschauen!
Letzte Woche haben wir hier unsere neuen Katzen vorgestellt (siehe Meldung unten). Nun erfahren wir, dass Kater Mato operiert werden muss.
Er wird wohl nie wieder gesund werden. Tierarzt Dr. Sieder ist trotzdem zuversichtlich, dass Kater Mato mit seinem Tumor an den Ohren noch einige katzenwerte Tage vergönnt sind. Allerdings hält er es für nötig, den Kater noch einmal zu operieren. Dabei soll das rechte Innenohr ganz entfernt werden. Bei diesem Gedanken erschrecken viele. Tatsächlich wäre der Eingriff aber weniger dramatisch als es scheint, da Kater Mato auf dem rechten Ohr sowieso schon taub ist. Das Wichtigste ist, das Mato prinzipiell fit und aktiv ist. Und so lange das so ist, soll er sein Katzenleben leben dürfen - egal ob mit oder ohne Innenohr.
"Suche-herrchen" war zu Besuch im Bärenpark. Hinter der Gruppe, die eine gleichnamige Webseite betreibt, stehen Privatpersonen, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt und die ehrenamtlich sowie unentgeltlich mithelfen, dass viele Tiere ein sicheres Zuhause finden. Die Ziele decken sich in gewisser Weise mit denen des Bärenparks. Kein Wunder also, dass der Bericht zum Besuch sehr, sehr, sehr positiv ausfällt. Brigitte Urbasik hat ihn verfasst.
Bärenstark dieser Park
Ein ganz besonderes Erlebnis war der Besuch im Bärenpark in Rippoldsau am 20.09.2015.
Unser Verein unterstützt diese vorbildliche Einrichtung seit zwei Jahren und wir sind begeistert von dem Engagement der Menschen dort. Wir konnten Bären erleben die teilweise über Jahrzehnte unter erbärmlichen Umständen leben mussten – in kleinsten Behausungen, dressiert und meist unterernährt, eine Qual, die man mit Sicherheit nicht mehr gut machen kann – aber man kann ihnen noch ein paar schöne Jahre schenken – inmitten von Natur mit Bewegungsspielraum, mit Höhlen zum Überwintern mit RESPEKT vor dieser Kreatur. Wir waren von den Lebensbedingungen dort begeistert – auch wenn sie natürlich nicht der freien Wildbahn entsprechen – in der sich diese Tiere nicht mehr zurechtfinden würden. Die Glücklichen dort haben das große Los gezogen.
Bei der informativen Führung, die die Zeit vergessen ließ, erfuhren wir von der Arbeit in diesem Park, dem Einsatz der Menschen, den Ehrenamtlern, die ihre Freizeit mit Umbauarbeiten verbringen, mit der Betreuung der Tiere und von der Liebe, die diese Menschen mit ihnen verbindet.
Ganz nebenbei durften wir dabei sein als zwei Bären eine „Bärentorte“, gestaltet von den Kindern eines Kindergeburtstages, mit Genuss „verdrückten“. Eine tolle Idee einen Kindergeburtstag zu feiern, ein Erlebnis, dass die Kinder sicher nicht vergessen werden. Im übrigen hatten wir das große Glück, dass sich auch die Wölfe an diesem Tag präsentierten – nicht weil sie mussten, wie es in so vielen kleinen Gehegen leider immer noch erzwungen wird weil keine Rückzugsmöglichkeit besteht – sondern sie hatten offensichtlich an diesem Tag einfach „Lust“ dazu und haben uns damit eine große Freude gemacht.
Es werden Führungen angeboten – speziell auch mit Pädagogen für Schulklassen – eine tolle Sache für alle, die bisher nur Gummibärchen kennenlernten.
Wir sind begeistert und möchten Ihnen allen diese wunderbare Einrichtung ans Herz legen!
Schauen Sie es sich an, verbringen Sie einen Tag in dieser tollen Umgebung, lassen Sie die Seele baumeln – es ist wie eine andere Welt – eine versöhnte Welt.
Spenden können Sie natürlich auch – denn auch hier wird immer Unterstützung gebraucht. Wir sollten uns solche kleine Paradiese erhalten – auch wenn sie leider nur aus der Not heraus entstehen, dass diese Tiere vom Menschen zu abhängigen Wesen gemacht wurden. Nach einem Besuch in dieser eigenen Welt werden auch Sie die Aufführungen, bei denen man Bären zum Fahrradfahren oder Tanzen auf einem Ball bringt, mit anderen Augen sehen.
Lassen Sie sich beeindrucken – vielleicht treffen wir uns dort – denn wir waren sicher nicht das letzte Mal auf diesem schönen Fleckchen Erde.
Wir sind nicht nur bärenlieb, wir haben auch ein Herz für Katzen. Insgesamt betreuen wir vier Mietzen. Die drei Neuen stellen uns jedoch vor eine große Herausforderung.
Für viele regelmäßige Besucher waren sie ein gewohnter Anblick - und eine große Freude: Flocke und Rocke, die beiden rotweißen, hochbeinigen Katerbrüder, die sich jedem willigen Besucher gerne an die Beine schmiegten.
Im Juni erlitt nun Rocke ein tragisches Schicksal: Wie viele seiner Artgenossen wurde er vom Auto überfahren. Weil sein Brüderchen Flocke nicht allein sein sollte, kümmerten wir uns umgehend um einen Kameraden. Über den Freudenstädter Verein "Nothilfe für Polarhunde " gelangten wir schließlich gleich an drei Katzen - Malu, Mato und Mo.
Die Drei stammen ursprünglich alle aus schlechter Haltung. Der Besitzer zog um und ließ sie zurück. Die Mietzen waren in einem bedauernswerten Zustand, teils krank, abgemagert und sehr scheu. Zwei der drei mussten medizinisch behandelt werden.
Im Park angekommen, zogen wir gleich unseren Vertragstierarzt Dr. Sieder zurate. Er diagnostizierte bei Kater Mato Wucherungen in den Ohren, die sich dann als bösartig herausstellten. Wegen des Tumors ist er auf einem Ohr taub. Das Mädchen Malu kam mit einem toten Auge. Als einzige war Kätzin Mo relativ fit.
Kater Mato wurde operiert, der Tumor entfernt und bei der Gelegenheit auch gleich kastriert. Seitdem trägt er einen weißen Plastiktrichter um den Hals, der ihn daran hindert, sich aufzukratzen. Er kommt damit gut zurecht. Bei Malu entfernte Dr. Sieder das tote Auge. Die Wunde ist mittlerweile gut verheilt.
Wie wir nun leider feststellen mussten, hat der Tumor bei Mato weitergemacht. Dr. Sieder hat mittlerweile schon mehrere Male operiert. Vermutlich wird der Kater nie wieder gesund. Trotzdem kümmern wir uns als Tierschützer natürlich weiter um ihn und auch um die anderen Katzen. Solange die Katzen gut fressen und munter sind, wollen wir ihnen möglichst lange ein schönes Leben ermöglichen.
Vielleicht treffen Sie ja unsere Katzen bei Ihrem nächsten Besuch im Bärenpark.
Er war wieder mal ein Supertag im Alternativen Wolf– und Bärenpark Schwarzwald. Rund 1000 Besucher feierten mit uns den "5. Geburtstag".
Der Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN Rüdiger Schmiedel und der Vorsitzende des Fördervereins (FABS), Ludwig Hoferer hießen alle Gäste "Herzlich willkommen!" Sie bedankten sich bei den Firmen, Organisatoren, Spendern und zahlreichen Helfern für deren tatkräftige Unterstützung.
Bärenparkfest 2015: Catherine Rutz mit Bärenbürger-UrkundeZum quasi bärenstarken Ritterschlag holte anschließend der Geschäftsführer aus, indem er drei herausragende, ehrenamtliche Mitarbeiter mit einer Urkunde und einem Ehrenschal zu "Bärenbürgern" ernannte. Catherine Rutz kommt oft mehrmals wöchentlich in den Park um Gäste aus Frankreich zu betreuen. Sie half außerdem mit, Broschüren und weitere Medien ins Französische zu übersetzten. Hartmut Held ist sogar fast täglich im Park. Als pensionierter Ingenieur ist er bei vielen Bautätigkeiten eingebunden. Der dritte im Bunde, Pit Steiner, kam über die Liebe zu Teddybären zu den echten Bären im Park. Er stellt die Teddys selbst her und bietet diese auf Messen an. An seinen Ständen rührt er kräftig die Werbetrommel für den Bärenpark und hat so schon viele Tausend Euros gesammelt.
Bärenparkfest 2015: Promi-Fan-Artikel gab es bei der Versteigerung zu ergattern.Ein weiterer Programmpunkt war die Versteigerung von Fan-Artikeln durch den FABS. Berthold Leinwand hatte attraktive Preise aus der Sport- und Schlagerwelt organisiert - zum Beispiel Original-Trikots von Fußballbundesligaspielern oder eines von der Deutschen Nationalelf, signiert von Bundestrainer Joachim Löw! Boxweltmeisterin Regina Halmich steuerte ihre handsignierte Biografie bei. Eckart von Hirschhausen schickte einige seiner aktuellen CDs. FABS-Mitglied Stefan Angermüller übernahm die Versteigerung, die einen Erlös von rund 500 Euro für die Bären erbrachte.
Bärenparkfest 2015: Bei der Bären-Ralley waren Grips und Sportlichkeit gefragtErstmalig wurde vom Parkteam eine Bären-Rallye gestartet: Bei dem Wettbewerb, an dem fünf Teams teilnahmen, waren Geschicklichkeit, Wissen, Sportlichkeit und Kondition gefragt. Da wurden Strohballen um die Wette geschleppt und geraten, wie viele Kalorien ein Bär im Herbst an einem Tag frisst (gleich zwei Teams tippten mit 20.000 Kalorien richtig!).
Die Teams mussten dann mit bloßen Händen einen Eisblock auftauen, um darin einen Zettel zu finden, der ihnen die nächste Aufgabe - aus dem Bereich der Tierpflege - erklärte: Äpfel einsammeln, zählen und als Bärenfutter in die Freianlage werfen.
Bei der nächsten Station ging es um die Wölfe. Mit einem Seil musste ein Steilhang erklommen werden. Oben angekommen, hieß es, "Futterstücke" in Form von unterschiedlich großen Holzklötzen zu sammeln. Der Clou dabei: Die Teams waren gefordert, nur so viel Futterstücke zu sammeln wie der Tagesration eines Wolfes entspricht. Das Futter musste dann noch zum 500 Meter entfernten Ziel gebracht werden.
Bärenparkfest 2015: Bei der Siegerehrung der Ralley-TeilnehmerBei den Siegern vom Team "La Familia" war der Jubel groß. Kein Wunder, denn auch der Preis war ein großer: Gleitschirmrundflüge für die ganze "Familia". Das Team "Bewegungslegastheniker" wurde seinem Namen nicht gerecht, ganz im Gegenteil: Sie rannten, schleppten und sammelten so geschickt, dass es für den zweiten Platz reichte. Dafür überreichte das Team vom Bärenpark Jahreskarten für den Wolf- und Bärenpark. Dritter Sieger wurde das Team "Mortris", das ein Überraschungspaket vom Wolf- und Bärenpark bekam.
Bärenparkfest 2015: Full House - oder besser: voller Tisch - beim BärentortebackenHöhepunkt für die Kinder war das Zubereiten einer Riesen-Bärentorte, die anschließend verfüttert wurde. Unter der Anleitung von Parkpädagogin Sabrina Schröder schnippelten die teilnehmenden Kinder fleißig Zutaten wie Trauben, Nüsse, Pflaumen und Trockenfutter auf mehrere große Tortenböden. Den Bären stieg der leckere Duft in die Nase und schließlich konnten sie sich über die Bärenleckerli-Torte hermachen.
Auch die Stände rund um das Besucherzentrum wurden von den Gästen gern genutzt. Kettensäge-Künstler Michael Hess aus Renchen bot ein Show-Sägen, bei dem eine Wolfs-Figur für den Park entstand. Eine Tombola zugunsten des Bärenparks gehörte auch zum Programm. Für Bewirtung war ausreichend gesorgt. Das Angebot reichte von "Wolf-" und "Bärenessen", Leckerem vom Grill bis hin zu Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Dass es schmeckte konnte man sehen. Dass es Spaß machte auch. Wir freuen uns bereits auf das nächste Fest!
Bärenparkfest 2015: Und das Wichtigste - vor allem unsere Bären profitierten
Zahlreiche weitere Bilder zum Fest gibt's in unserer Bildergalerie!
Alle Erstklässler haben noch bis Ende des Jahres freien Eintritt. Foto: SfB
Das Team des Alternativen Wolf- und Bärenparks Schwarzwald lädt alle Schulanfänger herzlich ein, seinen Bären und Wölfen einen Besuch abzustatten. Der Eintritt für die ABC-Schützen ist bis Ende des Jahres frei.
Es ist Spätsommer, doch es liegt schon ein Hauch Herbst in der Luft. Das Laub verfärbt sich langsam, Gräser und Kräuter wachsen nicht mehr so schnell nach. Für alle Wolf- und Bärenfreude des Alternativen Bärenparks ist das eine gute Nachricht. Denn nun beginnt die Phase, in der die Tiere des Parks besonders gut zu beobachten sind: Zum einen lassen sich die Bären und Wölfe zwischen der schütteren Vegetation leichter entdecken. Außerdem sind die Bären aktiver, um sich Winterspeck anzufressen. Dabei müssen sie es sich immer wieder gefallen lassen, dass die Wölfe ihnen das Futter stibitzen.
In dieser spannenden Phase schenkt der Alternative Wolf- und Bärenpark allen Erstklässlern freien Eintritt. Das Angebot gilt bis zum bis 31.Dezember 2015.
Der Bärenpark bietet während der Sommerferien eine Reihe von Sonderveranstaltungen für Familien und Kinder an. Es sind noch Plätze frei!
Nach den erfolgreichen Führungen für Familien und Kinder zu Beginn des Sommers setzen wir unser buntes Programm gerne fort. Die Teilnehmer können Spannendes in der Natur erleben und viel Interessantes erfahren.
Preis: 3 Euro für Erwachsene; 2 Euro für Kinder von 6-13 Jahren - max. 25 Personen
Bitte anmelden! Bis einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung. Telefonisch 0 78 39 - 91 03 80 oder unter schwarzwald@baer.de
Abenteuerlich unterwegs: Kinder auf dem Bärenforscherpfad. Foto: SfB
Bärenstarkes Kinder-Programm für die Sommerferien
jeden Dienstag in den Ferien, 10-16 Uhr
wechselnde Themen
Preis: 20 Euro - inklusive Mittagessen und Eintritt; max 15 Kinder von 6-13 Jahren
Termine
11. 08. Wolfstag: Spielerisch erfährt man Spannendes zum Thema Wölfe.
18. 08. Waldforscher: Wir pirschen gemeinsam durch den heimischen Wald.
25. 08. Wasserforscher: Wir erforschen den Bärenpark-Bach und seine Ufer.
01. 09. Basteln mit Naturmaterialien – für Kreative: Wir sammeln, was der
Wolf- und Bärenpark hergibt und basteln daraus tolle Dinge.
08.09. Insektenforscher: Ausgerüstet mit Lupe und Pinzette schauen wir
nach Krabbeltieren im Bärenpark.
Bitte anmelden! Bis einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung.
Telefonisch 0 78 39 - 91 03 80 oder unter schwarzwald@baer.de
Bärenstarkes Angebot: Wer drei Mal kommt, darf ein Mal kostenlos teilnehmen!
Ausrüstung: Wir werden die meiste Zeit im Freien verbingen. Bitte an robuste Kleidung und Sonnenschutz denken. Ferngläser, Lupen etc. für die Tierbeobachtung kann jeder der hat gerne mitbringen.
Wir haben unseren ersten "Fototag" durchgeführt. Tierfotografen profitierten von besonderen Bedingungen in der Anlage.
Bären und Wölfe vor natürlicher Kulisse: dafür ist der Wolf- und Bärenpark Schwarzwald bei Tierfotografen und Besuchern bekannt. Zum Wochenende hatten wir zu einem Besuch außerhalb der regulären Öffnungszeiten eingeladen. Bereits ab 6 Uhr morgens waren die Tore geöffnet. Abends ging das Programm bis 22 Uhr. Für die angereisten Fotografen hatten die Mitarbeiter außerdem Podeste aufgebaut und Bereiche zugänglich gemacht, die außergewöhnliche Einblicke in das Gelände und auf die Tiere erlaubten.
Begehbare Aufbauten erlaubten Einblicke ins Gelände, die sonst nicht möglich sind.Einer der Besucher, der der Einladung gefolgt war, war Hartmut Mang. Der IT-Spezialist aus Mössingen ist ein Foto-Amateur mit professionellem Anspruch, der seine Bilder gelegentlich auch veröffentlicht. Er ist sonst in Kenia und Südafrika unterwegs und war zuletzt in Ungarn, um unter anderem Wiedehopfe und Blauracken zu fotografieren. Auf die Frage, ob er schon mal im Bärenpark war, muss er lachen. An die Zahl der vielen Besuche im Bärenpark Schwarzwald als auch im Park Worbis kann er sich schon gar nicht mehr erinnern, sagt er.
Dabei ist die natürliche Kulisse in den Anlagen nur ein Aspekt für sein häufiges Vorbeikommen: „Ich finde vor allem auch den Park als Tierschutzprojekt sehr gut. Das will ich unterstützen.“ Aus diesem Grund bezahlt er auch für seinen Sohn und dessen Freundin Bärenpatenschaften. Und wenn er Honorar für seine Bilder bekommt, spendet er dieses für die Stiftung für Bären, die die ‚Alternativen Bärenparks betreibt.
Ungewöhnliche Perspektiven machten das Fotografieren reizvoll.
Tolle Motive bot zunächst Bär Bodo, der im Bärenparkbach nach Futterstücken suchte. Dabei stapfte er durchs Bachbett, spritzte mit Wasser und platzierte sich vor den blühenden Weidenröschen als wollte er für „Schapbachs next Topmodel“ kandidieren. Andere Besucher schwärmten von Begegnungen mit Wölfen, die sich aus ihrem Versteck im dichten Birkenunterholz herausgetraut hatten.
Am späten Vormittag luden die Mitarbeiter des Besucherzentrums „Bärenblick“ zu einem Schwarzwald-Vesper ein. Zusammen mit Rüdiger Schmiedel, dem Geschäftsführer der Stiftung für Bären, versammelten sich hier die anwesenden Fotografen. Zwischen Wursttellern und Cappuccino-Tassen präsentierte man sich gegenseitig die Fotobeute und nutzte die Chance mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln. Rüdiger Schmiedel freut sich über den Erfolg der Aktion – und die Fotos, die ihm die Fotografen versprochen haben. Im nächsten Jahr wollen wir den Fototag auf jeden Fall wiederholen.