Unseren Altwolf ADI traf der Verlust seiner Schwester ANITA schwerer als wir zunächst angenommen hatten. Wochenlang patrouillierte er mit gesenktem Kopf durch unsere Freianlagen. Immer auf der Suche nach seiner Schwester. Entgegen seinen sonstigen scheuen Gewohnheiten, konnten die Besucher ihn stundelang auf seinen Märschen beobachten. Das brach uns fast das Herz, auch wenn es mal wieder zeigt wie ähnlich die Sozialstruktur der Grauen unserer menschlichen ist.
„Wir müssen wieder lernen, mit dem Wolf zu leben. Die einzig wirkliche Gefahr geht von der Unwissenheit der Menschen aus. Aufklärungsarbeit ist somit eine der wichtigsten Präventivmaßnahmen für ein konfliktarmes miteinander mit dem wilden Vierbeiner.“
Bernd Nonnenmacher, Parkleiter ALTERNATIVER WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD
Seit einigen Tagen haben unsere Luchse CATRINA & CHARLIE die Möglichkeit ihr Luchsrückzugsgebiet zu verlassen und in die große Luchs-Bär-Freianlage zu wechseln. Nun können die beiden ihr zukünftiges Revier in Ruhe unter Lupe nehmen. Das erste Zusammentreffen mit den Bären wird noch etwas dauern. Diese halten ihre wohlverdienten Winterruhe. Die ersten Schritte im neuen Revier konnten wir für Euch festhalten:
Am heutigen 3. Dezember 2017 denken wir frohen Herzens zurück an die gelungene Rettung unseres AGONIS aus Albanien. Zwei Monate nachdem die STIFTUNG für BÄREN mit der Überführung von ARTHOS & ARIAN Geschichte im Tierschutz geschrieben hat, standen Rüdiger Schmiedel und Bernd Nonnenmacher erneut am Terminal in Tirana.
Bonjour und Grüß Gott, ihr Lieben! Mon dieu was habt ihr hier für ein Wetter im Schwarzwald! Erst das weiße Zeugs, Wasser von oben und unten, dann wieder frühlingshafte Temperaturen, nichts für einen zartbesaiteten Franzosen wie mich. Aber meinem Pelz scheint das gut zu tun. Habe mich kürzlich mal im Wasserbecken betrachtet – schmucker Kerl! Logisch, dass mich alle Besucher so verzaubert betrachten. Nur meine CATRINA scheint das nicht so zu beeindrucken, die ist immer mal wieder zickig, sage ich euch!
Salut und Grüß Gott, ihr Lieben! Also, mit dieser italienischen Diva JURKA habe ich dann im Frühjahr erst mal ein Hühnchen zu rupfen. Die hat mir ganz verschwiegen wie anstrengend dieses Bärichterstatten ist. Da muss man ja immer auf der Lauer sein, damit einem nichts durch die Lappen geht, nichts mehr mit gepflegt auf meinem Appartement die Seele baumeln lassen.
Unsere Luchse CATRINA und CHARLIE trauten ihren Augen heute morgen noch nicht so richtig. Die Welt um sie sah so anders aus. Vorsichtig wurde mit den Pfoten das komische "Weiß" untersucht.
Wie angekündigt war die SWR Sendung "natürlich!" zu Gast bei uns im Bärenpark. Das Team um Axel Weiß hat einen sehr schönen und interessanten Beitrag über unser Tierschutzprojekt erstellt. Wer den den Sendetermin verpasst hat, hat nachfolgend noch die Möglichkeit den Beitrag zu sehen.
Bonjour und Grüß Gott, ihr Lieben! Ich muss mich dem ein oder anderen noch ganz kurzvorstellen, denn es ist noch nicht so lange her, dass ich hier im Wolftal zuhause bin. Mein Name ist CHARLIE, ich komme aus Straßburg und bin die Vertretung für die Bärichterstatterin JURKA. Die italienische Dame hat sich nämlich einfach in ihre Höhle verzogen und meinte zu mir, ich soll das nun mal übernehmen. Ich wäre schließlich der Neue hier. Ich selbst bin kein Bär oder Wolf, sondern ein Luchs. Meine Schwester CATRINA kam mit mir im Sommer hier im Wolftal an. Erst jetzt merken wir, was wir in den letzten 12 Jahren verpasst haben – nämlich das Luchs sein! Klettern, verstecken, Hänge, also einfach ein natürliches Heim, ist unbezahlbar.
Der Herbststurm über das Wochenende hat auch bei uns im Schwarzwald Spuren hinterlassen. Der Himmel hatte seit Samstag früh seine Schleusen durchgehend geöffnet und ersparte uns nichts! Strömender Regen, Hagel, Blitze, Donner, Sturmböhen und Schneefall. Petrus hat für uns an diesem Wochenende sein komplettes Repertoire bereit gehalten.