Einrichtung neuer Raucherinseln im Bärenpark
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- Kategorie: News - Bärenpark Worbis

Ab sofort ist auf dem Parkgelände das Rauchen außerhalb der Raucherbereiche (am Eingang, nahe dem Toilettenhaus sowie im Biergarten des Bärenbistros) untersagt.

Ab sofort ist auf dem Parkgelände das Rauchen außerhalb der Raucherbereiche (am Eingang, nahe dem Toilettenhaus sowie im Biergarten des Bärenbistros) untersagt.
Die Trennung der beiden Schweizer Braunbären ist wieder aufgehoben, MAX konnte die Eingewöhnungsstation verlassen. Die Maßnahme hat den gewünschten Erfolg gebracht: statt sich nur miteinander zu beschäftigen, nehmen EMMA und MAX wieder mehr an dem Gemeinschaftsleben in der Freianlage teil.
Das ist wichtig, weil es die beiden zum einen mehr fordert, sich auch mit den anderen Bären zu arrangieren. Zum anderen ist die Fehlkonditionierung EMMAs ein unnatürliches Verhalten, das wir soweit wie möglich korrigieren müssen, denn bekanntlich ist es unser Anspruch, den Bären zu ermöglichen, zu einem naturnahen Leben zurückzufinden.

Kirschen sind leckere und vielseitige Früchte. Man kann sie direkt vom Baum essen, einkochen, zu köstlicher Marmelade oder Saft verarbeiten sowie Kuchen backen. Außerdem sind sie beliebte Aufmerksamkeiten für Nachbarn oder Freunde. Hier im Bärenpark haben wir aber auch noch eine weitere Verwendung für die roten Früchte: Als wertvolle Ergänzung für den Speiseplan der Bären. Kirschen schmecken den pelzigen Vierbeinern nicht nur hervorragend, sondern sind dazu auch noch äußerst gesund.
Wir freuen uns daher tierisch über Futterspenden für die Vierbeiner! Das gilt aber nicht nur für Kirschen, nein, auch für alle Arten von Obst und die meisten Arten von Gemüse.
Haben Sie mehr Kirschen, als Sie verarbeiten und/oder essen können?
Dann melden Sie sich bei uns! Vorzugsweise telefonisch oder über das Kontaktformular.
Es ist leider kein Geheimnis, dass die Honigbiene unsere Unterstützung bitter nötig hat. Durch die asiatische Varroamilbe und die amerikanische Faulbrut hat die Wintersterblichkeit der Bienenvölker in den letzten Dekaden besorgniserregende Ausmaße erreicht. Welche Rolle dabei die in immer größeren Mengen eingesetzten Pestizide spielen, ist noch nicht absehbar. Fest steht allerdings, das es höchste Zeit ist ein Zeichen zu setzten. Die STIFTUNG für BÄREN macht sich deshalb für die Honigbiene stark und leistet in ihren Tierschutzprojekten einen Beitrag zum Erhalt der Biene.
Im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS heißt es daher zugreifen: Unsere vier parkeigenen Bienenvölker haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und fleißig gesammelt. Der übärragend schmackhafte und kaltgeschleuderte Frühtracht-Honig (Raps- und Obstblüte) steht ab sofort im Bärenshop zum Verkauf, weitere Sorten werden im Laufe des Jahres erhältlich sein. Der Erlös kommt wie immer unseren Vierbeinern zugute. Es gilt also: genießen und dabei gutes tun!
EMMA und MAX lebten schon zusammen, bevor sie in den Bärenpark kamen. 7 Jahre verbrachten die beiden gemeinsam in einer 36 Quadratmeter kleinen Betongrube in einer Schweizer Erlebnisgaststätte. Eine der Folgen dieser Haltung auf engstem Raum ist massive Fehlfixierung der Syrischen Braunbärendame auf den ein Jahr jüngeren MAX.
Diese „Bemutterung“ scheint sich im Laufe des Jahres stetig zu verstärken bis zu einem Punkt, an dem EMMA MAX nicht mehr von der Seite weicht, ihn anstupst in bestimmte Richtungen zu gehen und dermaßen bedrängt, dass es dem Braunbärenmann zu viel wird.
Abhilfe lässt sich nur schaffen, indem die beiden Bären für eine Weile voneinander getrennt werden. Aus diesem Grund ist MAX zurzeit in der Eingewöhnungsstation untergebracht. Diese Maßnahme haben wir allerdings noch aus einem weiteren Grund ergriffen: MAX’ Hautleiden.
Gerade während der aktuellen Hitzewelle scheint MAX mit verstärktem Juckreiz zu kämpfen. Die kühlere Luft in der Eingewöhnungsstation jedoch scheint die juckenden Hautstellen zu beruhigen: er kratzt sich deutlich weniger.

Nachdem PARDO PEDRO, MAX, EMMA und LAURA in der Freianlage schon kennengelernt hatte, kam es zum ersten Treffen mit unserer Bärin DAGGI. Stundenlang kann man die beiden Braunbären beim gemeinsamen Spielen und Baden beobachten. Die anderen Bären gegenüber eher zurückhaltende DAGGI war aber nicht von Anfang an von ihrem neuen Spielgefährten überzeugt. Bei ihrer ersten Begegnung lief sie, im Gegensatz zu LAURA, die sich gleich paaren ließ, Hals über Kopf vor PARDO davon. Aber schon bei der zweiten Begegnung hat es gefunkt. Nun sind die beiden kaum noch zu trennen.
Beim zweiten Helferwochenende im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS am 21. und 22.04. wurde eine Reihe toller Projekte erfolgreich umgesetzt. Insgesamt 46 ehrenamtliche Helfer haben bei strahlendem Wetter und guter Stimmung weder Schweiß noch Mühe gescheut und an 9 Baustellen gearbeitet.
So wurden zum Beispiel die Feldscheune und der Toilettencontainer mit Lärchenholz verschalt, die marode Überdachung der Kühlzellen erneuert und der Naturforscherpfad wieder chic gemacht. Im Bauerngarten wurden währenddessen die Beete umgegraben und für die Aussaat vorbereitet. Auch nachhaltiges Energiesparen war angesagt. Zwei ehrenamtliche Helferinnen wechselten sämtliche alten Leuchtstoffröhren gegen stromsparende LED-Röhren aus. Die jüngsten Freiwilligen bestückten liebevoll unsere Pflanzsteine mit Frühjahrsblumen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Helfern, Helferinnen und dem Team von „abenteuer HELFEN“ aus Koblenz, die uns so tatkräftig unterstützt haben.
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
Bärenstarkes Helferwochenende
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Bärenstarkes Helferwochenende
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Bärenstarkes Helferwochenende
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Bärenstarkes Helferwochenende

Gestern nahm Braunbär PARDO zum ersten Mal direkten Kontakt zu einem Artgenossen auf. Gegen 15.00 Uhr betrat PEDRO Teil C der Freianlage. PARDO bemerkte die Annäherung erst spät, was wohl auf seine schlechten Augen zurückzuführen ist. Dann jedoch ging er zielstrebig und voller Neugier auf den deutlich größeren PEDRO zu, um ihn ausgiebig zu beschnuppern. PEDRO wiederrum war davon zunächst sichtlich überrascht; er floh vor der allzu aufdringlichen Kontaktaufnahme.
Nach wenigen Minuten allerdings gewann schließlich PEDROs Neugier. Nach gegenseitigem Beschnuppern ging das Kennenlernen allmählich in gemeinsames Spielen über, erst an Land, dann zu Wasser. Trotz PEDROs ruppiger Spielweise suchte PARDO immer wieder den Kontakt zu ihm.
Nach etwa einer Stunde hatten die zwei spanischen Braunbären erst mal genug. PARDO war die Anstrengung deutlich anzusehen, PEDRO zog sich wieder in einen anderen Teil der Freianlage zurück.
Alles in allem ist das erste Treffen der beiden Bären sehr gut verlaufen, auch wenn PARDO beim übermütigen Spiel das ein oder andere einstecken musste.

Nach einer Eingewöhnungszeit von zwei Wochen hat sich PARDO bereits sehr gut an das Leben in der Freianlage gewöhnt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nutzt er nun die gesamte, ihm zur Verfügung stehende Fläche. Immer selbstbewusster schreitet er durch den Bärenwald, sucht sich Nahrung und erkundet jeden Winkel.Ganz besonders das ausgiebige Baden im Teich hat es ihm angetan.
Trotz seines Handicaps schafft PARDO es jetzt zuverlässig, schmerzhafte Begegnungen mit dem Elektrozaun zu vermeiden. Dazu hat der fast blinde Braunbär das ganze Gelände systematisch mit seiner Nase abgesucht und gedanklich kartiert. Auch wenn er dabei zunächst den einen oder anderen Stromschlag bekam, ist er nie in Panik ausgebrochen und hat seine Erkundungstour fortgesetzt, bis er die ganze Anlage auswendig kannte.
Büsche und Gestrüpp sind allerdings noch immer ein Ärgernis für ihn. Weil PARDO sie nur sehr schlecht sieht, kommen sie im häufig in die Quere. Seine Strategie hier: Aufräumen! Sträucher und Zweige, die ihn zu sehr nerven, werden einfach entfernt.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere Altwölfin SHIARA von uns gegangen ist. Gestern Morgen lag sie regungslos auf ihrem Lieblingsplatz im Wolfsrückzugsgebiet. Die traurige Vermutung bestätigte sich: der charismatische Vierbeiner ist gestorben.
Seit einigen Monaten hatten sich bei die betagte Timberwölfin Alterserkrankungen eingestellt. Besonders die feuchtkalte Witterung machte ihr zu schaffen. Dank medikamentöser Behandlung ging es ihr in den letzten Wochen jedoch gut: sie schien keine Schmerzen zu leiden und fraß gut. Zwar ruhte sie viel, folgte dem Rudel aber auch immer wieder bei Rundgängen in der Anlage.
Doch gestern verschlechterte sich ihr Zustand.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von einer Wölfin, deren kämpferische und durchsetzungsstarke Art einen tiefen Schatten hinterlässt. SHIARA, klug und stark wie sie war, wird unvergessen bleiben.
Ihr Team vom
ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS