Aktuelles

Frühlingsfest in Worbis: reges Interesse an unseren Schützlingen

Frühlingsfest in Worbis
Frühlingsfest in Worbis

Am vergangenen Sonntag, den 7. April 2019, war unser Team mit einem Stand zu Gast bei dem Worbiser Frühlingsfest. Logisch, dass wir die Einladung der Stadt Worbis zu diesem fantastischen Event folgen!

Sonntagvormittag brachen wir auf und bauten bereits ab 10:00 Uhr unseren Stand auf. Ab 13:00 ginge es dann auch schon los. Neben unserem beliebten Magazin der Bärenspur, Flyern, Kalendern und anderem Infomaterial, konnte an unserem Bastelstand Oster- und Frühlingsdekoration eigenhändig hergestellt werden.

Die Nachfrage und das Interesse war üBÄRragend. Zahlreiche tolle Gespräche kamen zustande, allen voran mit Wobisern, die sich rege nach „ihren“ Bären erkundeten.

Die Zeit bis 18:00 verging wie im Flug. Wir bedanken uns bei der Stadt Worbis für die Einladung und bei allen Besucher_Innen für den tollen Nachmittag!

Wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal.

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Studienort: Bärenpark

Studenten im Käfig
Studenten_Innen erfahren Tierschutz direkt vor Ort

Letzte Woche Freitag waren Studenten_Innen von der Hochschule Göttingen zu Gast in unserem Tierschutzprojekt. Mehrere Vorträge und eine Besichtigung des Projekts standen auf dem Plan.  

29.Mäez 2019: insgesamt 15 Studentinnen und Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen [HAWK] besuchen unseren Alternativen Bärenpark Worbis.
Hintergrund: eine Reihe von Fachvorträgen sowie eine Besichtigung der Freianlagen. Initiator des Studienorts Bärenpark war Prof. Dr. Wolfgang Rohe, der in Doppelfunktion als Professor der HAWK und als Mitglied des Kuratoriums der STIFTUNG für BÄREN persönlich vor Ort war.

In seiner Begrüßung skizziert Prof. Dr. Rohe die Anfänge der SITFTUNG und gibt Einblicke in die teils lebensgefährlichen Schwierigkeiten, die Tierschützern wiederfahren können. Aktuell zieht das Thema Wolf eine große Aufmerksamkeit auf sich, welcher unser Team mit Bildung und Aufklärung begegnet.  

Kompetenz gibt es bei uns nicht zuletzt dadurch, dass mehrere Mitarbeiter_Innen – sowohl in Thüringen als auch im Schwarzwald -  zu Rissgutachtern ausgebildet wurden.

Dies ist zugleich auch das Thema des ersten Vortrags: Heike Lindemann, langjährige Mitarbeiterin im Tierschutzprojekt der STIFTUNG, referiert über den Ablauf eines Rissgutachtens. Vom Fund des toten Tieres über die Sicherung von Spuren bis zum finalen Protokoll erhielten die Studentinnen und Studenten Einblicke in die zuweilen heikle Tätigkeit als Rissgutachter.

Heike Lindemann, Alternativer Bärenpark Worbis:
„Letzten Endes führt ein gutes Rissgutachten-Management zur Akzeptanz gegenüber den Beutegreifern.“

Nach regen Nachfragen und Diskussionen folgt der zweite Vortrag von Dr. Ulrike Richter. Ihr Thema ist der Wolf in der Pädagogik.  Verständnis für den Canis Lupus, ein reales Bild des Wildtiers zu vermitteln, bildet einen zentralen Punkt in der pädagogischen Arbeit unserer Projekte. Besonders bei Kindern ist es wichtig, frühzeitig [und altersgerecht] die Natur zu erklären, statt zu verzerren.

Im Anschluss erläutert Heike Lindemann die Situation der Thüringer Hybridwölfe bei Ohrdruf (in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz entstand in Worbis eine Anlage zur Unterbringung der Hybriden, falls die Einfangversuche erfolgreich seien sollten).

Danach hält ein Student der HAWK, Stefan Lenz, einen Vortrag über den Vergleich von Herdenschutz in Deutschland und Frankreich, Thema, seiner Abschlussarbeit. Nach eigenen Worten ein Feld im stetigen Wandel. Unterm Strich werden in den Nachbarländern unterschiedliche Ansätze, besonders zum Thema Wolf, verfolgt, z.B. in Frankreich. Dort gibt es eine Task-Force Wolf, individuelle Betreuung der Tierhalter und bessere Förderung der Herdenschutzmaßnahmen.

Am Ende folgt noch einen geführten Rundgang durch unser Tierschutzprojekt.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer_Innen und besonders an Prof. Dr. Wolfgang Rohe.

Wir freuen uns bereits wieder darauf, wenn es heißt: Studienort Bärenpark!

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Besucherhinweis: besondere Parkplatz-Situation am Wochenende

Google Maps
Am Samstag gilt bis 13:00 Uhr eine geänderte Parkplatz-Situation

Liebe Bärsucherinnen und Bärsucher,

diesen Freitag ab 18:00 Uhr wird der Parkplatz am Schützenplatz bis Samstag (circa 13:00 Uhr) gesperrt.
In dieser Zeit wird der Schützenverein mit Unterstützung der Stadt Leinefelde-Worbis im Rahmen des Frühjahrsputzes der Vereine den Parkplatz ausbessern. Eine wichtige und tolle Aktion!

Aber keine Panik: alternativ können die Besucher oberhalb des Glashauscenters parken. Einem Besuch in unserem Tiershcutzprojekt steht also nichts im Wege!

 

Ihr Team vom

Alternativen Bärenpark Worbis

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Eventhinweis für das Wochenende

Teddywelt am Wochenende
Teddywelt am Wochenende

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

falls Sie das Wochenende 23.24. März 2019 noch nicht anderweitig verplant haben, ist vielleicht die nachfolgende Anregung interessant für Sie.

An diesen beiden Tagen, jeweils vom 10 – 17 Uhr, findet in Wiesbaden die Teddybär Welt Messe statt, der Treffpunkt für Bären- und Teddyfreunde aus Nah und Fern. Nachdem der Alternative Bärenpark Worbis im vergangenen Jahr wegen der Terminverschiebung auf den Monat Mai leider nicht vertreten sein konnte, sind wir 2019 wieder dabei.

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Unsere Ehrenamtler Hermann Jakobs und Eva Steinbeck-Jakobs haben wieder Informationsmaterial über unser Projekt im Gepäck, ebenso wie allerlei schöne und nützliche Sachen, die käuflich erworben werden können, z. B. Lederhalsbänder mit Anhänger, hölzerne Jojo’s, Sammlerbuttons, Kühlschrankmagnete, Becher, Leinentaschen, Bärenfurz –Likör etc.. Und falls bei dem Einen oder Anderen ein leerer Nagel an der Wand ein trauriges Dasein fristet, weil der Kalender 2019  noch fehlt, so kann auch hier geholfen werden. Als Erinnerung an die im vergangenen Jahr in dem Bärenhimmel abberufene Emma bieten die beiden Hobbyfotografen einige ihrer schönsten Fotos zum Verkauf zugunsten des Alternativen Bärenparks Worbis an.

 

Selbstverständlich ist der Messeauftritt auch diesmal für das Thüringer Tierschutzprojekt mit keinerlei Kosten verbunden. Alle Aufwendungen werden von Tierfreunden getragen und jeder eingenommene Cent der guten Sache zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung findet im RheinMain Congress Center, Friedrich-Ebert-Allee 1, 65185 Wiesbaden,  statt.

Der Stand des Alternativen Bärenparks Worbis hat seinen Platz im Erdgeschoss der Halle Süd, Block 48.

Mehr Informationen erhalten Sie unter Teddybär-Welt

Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei, die zwei Ehrenamtler freuen sich auf Ihren Besuch!

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Nachruf Wölfin MINA

wolf
MINA: mutig, elegant

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

plötzlich und unerwartet mussten wir Abschied von unserer MINA nehmen. Am Montagmorgen fanden wir sie regungslos in unserer Seniorenresidenz. Die Tage zuvor war die für ihr hohes Alter sehr agile Wölfin noch wie immer in elegantem Lauf durch die Freianlagen gestreift.

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LAURA Kolumne 15.03.2019

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

lange habe ich hin und her überlegt. Soll ich wach bleiben, wo ich schon mal aus meiner Höhle vertrieben wurde? Oder doch wieder schlafen gehen? Ich fühlte mich noch so müde und unausgeschlafen. Und, um ehrlich zu sein: unausgeschlafen ist meine Laune nicht die beste. Also habe ich mich auf die Suche nach einer neuen Unterkunft für den Rest des Winters gemacht. Die Luxussuite oben am Hang zum Beispiel steht  leer. PARDO hat seine Winterruhe nämlich schon beendet. Na prima, dachte ich, dann kann ich ja einziehen. Das war, bevor ich hinein geschaut habe. Na, da sah es aus. Und erst der Geruch! Pfui, die muss erst einmal lüften, bevor eine anständige Bärin wie ich dort einziehen kann.  In einer anderen Höhle hat sich DAGGI zur Winterruhe eingerichtet.  Ich habe nur ganz vorsichtig aus der Entfernung einen kurzen Blick hineingeworfen. Schon hat sie mich böse angebrummt. Ausdrücke kennt die, unmöglich! Etwas Passendes war bei dem Höhlenangebot für mich jedenfalls nicht dabei. Aber das macht ja nichts. Selbärmachen liegt schließlich voll im Trend und im Gegensatz zu PEDRO kenne ich mich mit Höhlenstatik bestens aus. Einen geeigneten Bauplatz hatte ich schnell gefunden. Einen halben Vormittag ordentlich gebuddelt und schon war der Rohbau fertiggestellt. Zur wohlverdienten Pause kuschelte ich mich ein Stündchen ins weiche Laub hinter dem Hügel. Doch was musste ich sehen, als ich von meiner Pause zurückkam? Quietschvergnügt saß PARDO im Eingang meiner Höhle und tat so, als sei das alles sein Werk. Alle Versuche, ihn auf die wahren Besitzverhältnisse hinzuweisen, hat er völlig ignoriert. Nur gut, dass ich so großherzig bin. Heimlich hab ich mir dann an einer anderen Stelle eine weitere Wohnung gebaut. Sie ist zwar nur ganz einfach, wird aber für den Rest des Winters wohl ausreichen. Ihr wollt wissen, wo? Denkste! Das verrate ich nicht. Wer weiß, wieviele Höhlenbesetzer hier noch so herumlaufen.

Bis bald,

Eure Laura

Shoppen für den Tierschutz - neues Sortiment im Angebot!

Neues Angebot im Sortiment
Wir freuen uns über unser neues Sortiment!

Ab jetzt und nur bei uns erhältlich: Rucksäcke, Taschen, Geldbörsen und vieles mehr mit den beliebten Portraits der Vierbeiner aus dem Alternativen Bärenpark Worbis! Freuen Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch auf das neue, limitierte und hochwertige Sortiment im Bären-Shop.

Und das Beste daran: mit dem Kauf unterstützen Sie unser Tierschutzprojekt!

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Besucherhinweis – Bistro wegen Umbauarbeiten geschlossen

Umbau Bistro
Fit für 2019!

Achtung, liebe Besucherinnen und Besucher, für die Saison 2019 haben wir einige bärenstarke Erneuerungen für Sie geplant! Der Umbau unseres Bistros ist eine davon. Neue Speisen, Bestuhlung und Lärmdämmung sind derzeit in Arbeit. Allerdings wird dafür unser SIZ inklusive des Bistros im März für Gäste geschlossen bleiben. Vielen Dank für Ihr Verständnis! Ihr Team vom ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS

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LAURA Kolumne 19.02.2019

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

habt ihr sie auch schon gehört?  Am letzten Wochenende erklangen ihre Rufe in der Nacht über dem Bärenpark: Kraniche! Erst konnte ich sie nur ganz leise hören, aus weiter Ferne. Aber dann wurden die Rufe immer lauter. Schließlich konnte ich sie sogar sehen. Am klaren Himmel in mondheller Nacht war ihre keilförmige Flugformation deutlich zu erkennen.  Ich kann mich gut erinnern, wie ich sie im Spätherbst gehört habe. Ich lag schon schläfrig in meiner Höhle, als sie an einem klaren Tag in nicht enden wollenden Gruppen über den Park zogen. Tausende müssen es gewesen sein. Ihre Rufe kündeten von kommender Dunkelheit und Kälte. Mir kam es so vor, als wollten sie mir ein Schlaflied singen. Nun, im Frühjahr wecken ihre Rufe andere Gefühle. Fast scheint es, als würde ihr Flügelschlag laue Frühlingsluft in meine Nase wehen. Schon ahne ich den Duft von frischen Knospen und zarten Kräutern, obwohl doch gerade erst Februar ist. Verflixt! Allein bei dem Gedanken fängt mein Magen an zu knurren. Ob wohl schon ein Blättchen zu finden ist?

Bis bald,

Eure Laura

LAURA Kolumne 12.02.2019

Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

manchmal ist es auch von Vorteil, wenn man mitten im Winter aus seinem bequemen Höhlenbett flüchten muss. Immerhin bekommt man so  einmal mit, was hier so passiert. Letzte Woche wurde es in der Nähe unserer Eingewöhnungsstation nämlich sehr betriebsam. Einige vom Bärsonal und ein ehrenamtlicher Helfer schleppten schwere Kisten mit Fleisch und Futtertiere umher. Sofort wurde ich ganz aufgeregt: plünderten die etwa unsere Futtervorräte, um sie selbst zu verspeisen? Ich bin ja von Natur aus nicht neugierig, stellte aber sofort meine sensiblen Plüschohren auf Empfang, um zu erfahren, was vor sich ging. Zu meiner Erleichterung stellte sich bald heraus, dass das Futter nur umgelagert wurde. Die Gefrierzelle, in der unsere Fleischvorräte lagern, soll nämlich durch eine neue, energiesparende und noch größere ersetzt werden. Das nenne ich doch mal eine gute Nachricht! Wir Bären sind zwar keine Eichhörnchen, aber gegen eine gute Vorratshaltung für den großen Hunger haben wir wirklich nichts einzuwenden. Am Ende der ganzen Schlepperei  wurde noch ein frisches, großes Kalb mühevoll in unsere Anlage geschafft. Eigentlich war es wohl als Futter für die Wölfe gedacht. Aber mit solchen Formalitäten hält sich PEDRO natürlich nicht auf. Ganz begeistert griff er es sich und trug es  lässig in das nächste Gebüsch, um es dort in aller Gemütlichkeit zu verputzen. Die Wölfe hatten so zunächst das  Nachsehen, konnten sich aber dann doch noch ihr Teil stibitzen. Zwei  Tage lang schnarchte PEDRO, die Reste vom Kalb liebevoll umschlungen, vor sich hin. Seitdem buddelt er wieder an seiner neuen Höhle. Er muss wohl den Eingang erweitern. Passt nicht mehr.

Bis bald,

Eure Laura