Seit dem heutigen Freitag, 17.02.2023, befindet sich unser Braunbär MAX [31] in der Quarantänestation. Da er seit gut zwei Wochen Probleme beim Gehen an den Tag legte, haben wir in Absprache mit dem Tierarzt entschieden, MAX in die Krankenstation zu holen. Dort wurde er geröntgt und wird nun behandelt. Wir hoffen, dass die Medikation anschlägt. Dies wird sich in den nächsten 3-4 Tagen zeigen.
Sie sind gehaltvoll, gesund und allen voran erfreuen sie sich größter Beliebtheit bei den Bären. Konkret Walnüsse und Erdnüsse stehen hoch im Kurs bei den pelzigen Vierbeinern. Als gemeinnütziges Tierschutzprojekt erhalten wir leider keine Unterstützung aus öffentlichen Mitteln wie ein Zoo oder Tierpark. Daher freuen wir uns – besonders die Bären sich – sehr über Unterstützung durch Nussspenden.
Doch welche Nüsse genau, wo gibt es die um diese Jahreszeit und wieviel überhaupt? Werft einen Blick auf unsere Wishlist und entscheidet selbst. Wir sind dankbar für jede Hilfe und auch ein kleiner Anteil bewirkt Gutes für die einst geschundenen Tiere.
In dieser Woche sorgt ein kleines Rätsel für unseren Moment der Woche. Wer erkennt am Stück vom Rücken, welcher Bär hier zugange ist?
Wenn auch ihr einen rätselhaften, spannenden oder einfach nur schönen Moment bei uns erlebt habt, dann würden wir uns freuen, wenn ihr uns daran teilhaben lasst! Schreibt uns einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Entschieden sich im Sinne der Tiere: Delegation aus Bad Schandau
Freude über neues Leben der Luchse Es ist schön zu erleben, wenn sich ehemalige Besitzer so sehr interessieren und über die Entwicklung ihrer Tiere freuen. Bad Schandau hat damit gezeigt, dass es sich immer lohnt eine Entscheidung im Sinne der Tiere zu treffen. Hoffentlich werden noch weitere diesem Vorbild folgen. Sabrina Schröder | Leitung Alternativer Bärenpark Worbis
was der für schlechte Laune hat, der MAX! Sobald man ihm ein bisschen zu nahe kommt, brummt, murrt und zetert er was das Zeug hält. Ich halte mich inzwischen lieber fern von ihm. Aber kein Wunder, dass er so reagiert, denn der arme MAX hat Rückenschmerzen, müsst ihr wissen. Da kann man schon mal gereizt reagieren, wenn einem jede Bewegung weh tut und man kaum laufen kann. Zum Glück bekommt er Medikamente vom Bärsonal und kann jetzt schon wieder etwas besser laufen. Aber es ist gar nicht so einfach, ihm die Tabletten zu verabreichen, habe ich beobachtet. Für die meisten von uns Bären reicht es ja völlig aus, die bittere Medizin mit Honig zu versüßen. MAX hingegen beäugt die Honiggaben mit großem Misstrauen und spuckt den Honig wieder aus, sobald er Medikamente darin bemerkt. Bei Fleisch aber ist er viel zu gierig, um jeden Brocken einer Prüfung zu unterziehen. So gelangen die Tabletten im Fleischmantel zum Glück doch in seinen Magen. Der Einzige, der dabei immer stören muss, ist PEDRO. Obwohl er selbst zur Ablenkung ein großes Fleischstück erhält, guckt er MAX jedes Bröckchen in den Mund. Könnte ja sein, dass MAX etwas Besseres bekommt. Wirklich, der PEDRO ist ein echter Vielfraß!
Seit November sind die beiden Bärenwelpen aus der Ukraine, POPEYE und ASUKA, in der Winterruhe. Doch in dieser Woche ließen sich die beiden mal wieder blicken. Wir freuen uns sehr, dass die zwei Jungbären sich in unseren Freianalgen so gut eingelebt haben, dass sie dem Ruf der Natur folgen und in Winterruhe gehen. Ganz klar unser Moment der Woche!
Besonders die Monate der Nebensaison nutzen wir im Alternativen Bärenpark Worbis, um wichtige Reparatur- und Erneuerungsarbeiten zu erledigen. Ein Projekt von unserem Matthias Schneider, Leitung der Abteilung Technik, ist der Bau eines neuen Zauns für unseren Heimtierbereich.
Am Sonntag, den 05.02.2023 war es wieder soweit. Die SV Einheit 1875 Worbis und der Alternative Bärenpark Worbis konnten den traditionellen und beliebten Bärin-Maika-Cup nach langer Corona Pause endlich wieder austragen.
ratet mal, wer wiederaufgetaucht ist. Seit November waren die beiden in einer Höhle verschwunden. Zur Überraschung aller möchte ich wohl sagen. Nun sind sie wieder da: ASUKA und POPEYE. Schon seit einigen Tagen hat das Bärsonal immer wieder in Richtung Höhle gestarrt und sich laut gefragt, ob es den Beiden gut geht. Na, und ob es ihnen gut geht. Kaum aus der Höhle gekrabbelt, hopsten die Kleinen schon fröhlich durch die Anlage, um dann –schwupps-in den Teich zu springen und im eiskalten Wasser zu plantschen. Ich muss gestehen, dass ich immer etwas länger brauche, um nach der Winterruhe richtig wach zu werden. Aber POPEYE und ASUKA sind ja schließlich auch noch Kinder. Die sind einfach schneller munter. Tja, liebes Bärsonal, damit ist Eure Schonzeit wohl vorbei. Ich kann schon förmlich sehen, wie es hinter POPEYES Stirn arbeitet: was könnte ich als nächstes anstellen? Hihi, ich freu mich schon drauf.
Ihr findet ein angefahrenes Reh, einen verletzten Fuchs, eine einsame Wildkatze oder einen Vogel mit gebrochenem Flügel – was tun? Logisch: beim Tierschutz anrufen. Da gibt es nur ein Problem, DER Tierschutz existiert gar nicht. Es gibt keine zentrale Nummer wie die 110. Es gibt in Deutschland nicht einmal ein Ministerium oder Ähnliches, das sich dem Tierschutz annimmt. Ohne die privaten Vereine, Organisationen und vielen, vielen Freiwilligen gäbe es gar keinen Tierschutz in der Bundesrepublik. Und genau das sollte sich ändern.