Moment der Woche KW 19 | DAGGI und PARDO – eine bärenstarke Freundschaft
So langsam gehen die Frühlingsgefühle bei uns im Park um. Immer häufiger kann man unsere Bärwohner kuschelnderweise beobachten. Auch DAGGI und PARDO verbringen wie immer sehr gerne Zeit miteinander. Aber aufgepasst! Bei den beiden sind keine Frühlingsgefühle im Spiel, da unsere DAGGI in ihrer vorherigen Haltung kastriert wurde und somit keine Frühlingsgefühle bekommen kann. Die beiden sind einfach nur bärenstarke Freunde.
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Im Wonnemonat Mai beginnt bei uns Bären die Kuschelzeit. Die meisten von uns sind sonst nicht so begeistert, wenn uns ein Artgenosse zu nahe kommt. Da kann es schnell zu Ärger führen, wenn man den respektvollen Mindestabstand aus Versehen nicht einhält. PEDRO hat deshalb schon oft meine Tatze zu spüren bekommen. Aber im Moment finde ich es ganz nett, wenn wir uns ganz nah aneinander kuscheln. Als Kuschelkissen ist PEDRO wirklich brauchbar. Auch DAGGI und PARDO kuscheln viel und spielen, was das Zeug hält. DORO hingegen findet PARDOs gelegentliche Annäherungsversuche eher unheimlich. So gar nicht zum Kuscheln aufgelegt ist Bärenoma CONNY. Egal zu welcher Jahreszeit, CONNY findet grundsätzlich alle Bären zum Brummen blöd. Selbst das kuschelige Senioren-Strohbett, dass das Bärsonal extra für sie bereitet, verteilt sie verärgert schnaubend in alle Richtungen. Zu kuschelig wahrscheinlich. Na, ich genieße meine Kuschelstunden. Macht's auch so.
Diese Woche konnten wir unsere junge Bärendame ASUKA dabei beobachten, wie sie hoch in den Baumwipfeln auf Knospenjagd ging. Mit diesen waghalsigen Manövern lässt sie unseren Puls regelmäßig in die Höhe gehen, aber sie hat ihren Spaß! Vielen Dank an Frank Grube für dieses tolle Bild! Wenn auch ihr einen besonderen Moment in unserem Projekt erlebt habt, dann teilt ihn doch einfach mit uns! Schreibt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mehr über ASUKA erfahrt ihr in ihrem Tierprofil. Euer Team vom Projekt WORBIS
kennt ihr die Redensart "Man soll nicht den Ast absägen, auf dem man sitzt?" Die möchte ich in den letzten Tagen gern ASUKA zurufen. Wie ein dickes Eichhörnchen klettert und krabbelt sie in den Bäumen umher, greift nach den Zweigen oder wippt mit allen Vieren darauf herum. Ich sehe schon, wie sich das Bärsonal sorgenvoll die Haare rauft. Aber was sollen die schon tun? Wir Bären sind nun mal Bären und machen Bärensachen. Ich kann mich gut erinnern, als ich jung war und auch in den Bäumen herumgekraxelt bin. Ihr glaubt doch nicht, ich hätte mich mit der ersten Etage begnügt? Nein, ganz oben bin ich gewesen. Neben dem Abenteuer haben mich auch immer die frischen Knospen verlockt. Mit viel Geschick hab ich die knospenreichsten Äste abgeknipst und auf den Boden fallen lassen. Oft hatte ich jedoch nichts davon. Unter dem Baum saß nämlich schon meine "Busenfreundin" MAIKA und knabberte alle Knospen weg. Auch ASUKA hat ein solches Mitesserproblem. POPEYE schnappt sich die schönsten der von ihr herunter geworfenen Äste, setzt sich mitten hinein und futtert sich rund und kullerig. Wie die Made im Speck! Selber klettern kann er dann natürlich nicht mehr mit soviel Knospen im Bauch.
Von den Bären kann man eine Menge lernen. Auch, dass es wichtig ist, hin und wieder mal eine Pause zu machen. Ganz klar unser Moment der Woche! Ein herzliches Dankeschön für dieses bärenstarke Bild geht an Sylvia Birner!
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PS weitere Infos zu ASUKA findet ihr in ihrem Profil.
na, bei uns ist dieses Wochenende vielleicht was los. Überall wuseln fleißige Helfer umher, tragen Material und Werkzeuge von A nach B und bohren und hämmern, was das Zeug hält. Viele kenne ich schon. Die waren schon oft hier, wenn es etwas zu helfen gab. Andere sind zum ersten Mal dabei. Elan haben sie alle mitgebracht. Zum Glück müssen wir Bären nicht mitmachen. Wir können dem Treiben in aller Ruhe zusehen und die herrliche Frühlingssonne geniessen. PEDRO äugt die ganze Zeit nach dem Bagger, der unten an der Eingewöhnungsstation arbeitet. Ich glaube, er würde ihn gern ausprobieren. Das bekäme dem Bagger aber bestimmt nicht gut. PEDROs technisches Verständnis reicht nur von abgebrochen bis kaputt. ASUKA und POPEYE sind die großen Maschinen wohl eher unheimlich. Nach einigen kurzen Blicken verzogen sie sich lieber in den Wald und toben dort umher. PARDO bekommt von dem ganzen Spektakel nicht viel mit. Fast taub und blind zu sein, kann auch von Vorteil sein. Nur den Rehbraten, der uns gestern serviert wurde, den hat er sofort erschnuppert und sich gesichert. Was Gutes zu futtern entgeht ihm selten. Vom ganzen Zusehen beim Arbeiten bin ich jetzt ganz schön müde geworden. Ich glaube, es ist Zeit für ein Nickerchen.
Heute fand ein bärenstarker Arbeitseinsatz bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis statt. Gut 50 fleißige kleine und große Helfer_Innen packten mit an. Alle ehrenamtlich, alle für die Tiere. Dank der großartigen Unterstützung der Freiwilligen konnten einige Baustellen in Angriff genommen werden. Von 8:00 bis 17:00 Uhr hieß es mit schier unermüdlicher Motivation: Anpacken für den Tierschutz!
Wir sind glücklich, dass unsere CONNY weiterhin wohlauf ist. Dafür ist die tägliche Medikamentengabe unerlässlich. Aktuell bekommt die betagte Bärenoma das Blutdruckmedikament Ramipril, damit ihr Herz und Hirn weiterhin bärenstark bleiben. Neben Conny, sind auch viele andere unserer Schützlinge auf Medikamente angewiesen. Wenn ihr uns bei der medizinischen Versorgung unterstützen wollt, dann spendet gern über folgenden Link:
so richtig wie Frühling fühlt es sich eigentlich nicht an. Kühl ist es und morgens ganz schön neblig. DAGGI und PARDO scheint das aber nicht weiter zu stören. Sie kullern bereits über den mit Laub bedeckten Waldboden. Erstaunlich, dass der fast blinde und taube PARDO so sicher zu seiner DAGGI findet, auch wenn sie ihn manchmal foppt, indem sie ihm davon hüpft. Der Geruchssinn leitet ihn und der ist bei uns Bären nun mal unübertroffen. Auch PEDRO wird allmählich ein bisschen zugänglicher für bärige Balgereien. Dafür lässt er selbst sein komisches Höhlenbauprojekt links liegen. Selbst KATJA scheint ein wenig Frühlingsgefühle zu hegen. Himmelt die doch durch den geschlossenen Verbindungstunnel meinen PEDRO an! Na, der hab ich aber die Meinung gebrummt! Von PEDRO hat sie gefälligst ihre Tatzen zu lassen.