Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

RONJAs Report Folge 47 – Federalarm im Revier

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Erinnert ihr euch noch an die ganzen Pfauen, die derzeit bei uns unterwegs sind? Mit denen wird es wirklich keinen Tag langweilig.
Neulich sind sie in einer regelrechten Armada von Halbstarken hinter unserer Hofkatze EULE her gewesen. Und ich sage euch: Begeistert war sie nicht. Mit hochkonzentriertem Blick und zügigem Schritt ist EULE direkt in die Futterküche zu den Wolfsdienern geflüchtet. Dort hält sie sich ja ohnehin gern auf – strategisch klug, wenn ihr mich fragt.

Die Wolfsdiener haben natürlich versucht, die Pfauen wieder hinauszukomplimentieren. Aber die hatten offenbar andere Pläne. Statt sich beeindrucken zu lassen, haben sie erst einmal ordentlich die Futterküche - sagen wir mal - "dekoriert" und sind dann irgendwann, als es ihnen wieder passte seelenruhig verschwunden.

Trotzdem muss man zugeben: Süß sind sie ja schon. Die Jugend glaubt inzwischen, sie wären schon ganz groß und fangen an ihre Räder zu schlagen. Sehr ambitioniert – nur leider noch ziemlich klein.
Nur Altpfau MARCEL zeigt pompös, wie es richtig geht. Langer Federschweif, stolze Haltung – bereit für die neue Saison.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 46 – Ungebetene Stimmen

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In letzter Zeit liegt etwas in der Luft. Schwer zu beschreiben, aber ich merke es an jedem Atemzug. RAIK riecht anders als sonst – intensiver, vertrauter, einfach… richtig. Ich bin viel am Buddeln, ständig in Bewegung, aufmerksam bis in die Schwanzspitze. Wir sind beide gut drauf, näher beieinander, interessierter, wacher. Alles fühlt sich ein bisschen aufgeladen an, und ehrlich gesagt gefällt mir das sehr.

Neulich standen RAIK und ich dann ganz ruhig beieinander und haben gemeinsam geheult. Klar, kraftvoll, im Takt – genau so, wie es sein soll. Und plötzlich mischt sich eine dritte Stimme ein. Komplett schief. Völlig daneben. Kein Rhythmus, kein Gefühl.
Wir haben uns erst mal nur angesehen. Völlig verdattert. Und dann stellte sich heraus: Das war einfach ein Hund von den Wolfsdienern, der offenbar meinte, er müsse da unbedingt mit einstimmen. Also wirklich, was für eine Frechheit. Das hier ist unser Revier, unser Moment, unser Rudel. Da heult man nicht einfach mit, nur weil man vier Beine hat.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 45 – Schlafmützen und Fehlstart

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Die meisten Bären sind dieses Jahr wirklich konsequent in ihrer Winterruhe. Vor allem unsere jüngsten ASUKA und POPEYE haben sich noch kein einziges Mal blicken lassen – echte Schlafmützen wie sie im Buche stehen.

PEDRO dagegen hat in den letzten Tagen kurz überlegt, ob er nicht doch schon ins neue Jahr starten will. Er saß wieder öfter unten herum und hat den Wolfsdienern schmachtende Blicke zugeworfen. Und das ausgerechnet in dem Moment, als ein Reh für RAIK und mich rausgeholt wurde. Ein Reh. Etwas ganz Besonderes für uns, das bekommen wir schließlich nicht jeden Tag. Und dann sitzt da PEDRO, starrt auf unseren Leckerbissen und tut so, als hätte er auch nur den Hauch eines Anspruchs darauf. Wirklich nicht. Das ist unser Futter. Punkt. Er soll bitte einfach mal sein sabberndes Maul halten. Was für eine Frechheit. Sogar als das Reh schon in unserem Revier lag, ist er aufgestanden und durch den Tiefschnee gestapft, nur um nochmal einen letzten hoffnungsvollen Blick drauf zu werfen.

Aber der Winter hat das Ganze dann doch wieder schnell geregelt und auch PEDRO hat eingesehen, dass es noch nicht so weit ist, und sich wieder hingelegt. Nun wird weitergeschlafen. Tief und fest. So soll das sein.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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    Ferienprogramm | Piep und Snack
  • 21.03.2026…
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