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JURKA Kolumne 01.08.2019

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Was schaut ihr euch denn zurzeit am liebsten an? Also ich bin gerade totaler Fan von DARIA trifft auf die Halbstarken. Jeden Tag lassen die Grünkutten sie für mehrere Stunden in einer Anlage. Ist Teil der Integration der alten Dame in unser modernes Projekt. Jedenfalls, es gibt da die berühmten zwei Seiten: auf der einen die jungen Wilden aus Albanien, auf der anderen die spanische Oma. Könnt ihr euch vorstellen, mit welcher Neugier ich das erste Aufeinander-Treffen verfolgt habe? Es war bestes Sommerwetter, DARIA gönnte sich eine kühlende Runde im Pool, da öffnete sich die Tür und auf einmal waren da ARTHOS und AGONIS.
Und die beiden verloren keine Zeit – direkt ging es los: auf in die Hecke!

Genau, denn am steilen Hang lag das ganze Futter, was DARIA übrigließ. Und diese betrachtete den Staubsauger-Modus von ARTHOS und AGONIS bequem vom Wasser aus.

Eine Szene, an die ich noch in zehn Jahren denken werde, wenn ich mal mies gelaunt bin. Da genießt du gerade gelassen deinen Tag im Pool, als zwei Halbstarke durch deinen Garten stiefeln und dein Buffet plündern.

Tja, und schon seit den ersten zehn Minuten von DARIA trifft auf die Halbstarken, bin ich jeden Tag aufs Neue gespannt. Denn es ist ja so, dass die beiden Jungbären schon merken, dass die alte Dame zwar doch noch das Sagen hat, allerdings nicht so ganz hinter den zwei Sportskanonen herkommt. Meist bleibt ihr nur eine intensive Analyse der (Geruchs-) Spuren. Aber, sie lernt und trainiert auch jeden Tag, denn wenn die Faulheit siegt, landet das Essen im Magen der Halbstarken.

Ach, ich finde es stets rührend und bärenstark, wenn die Jugend frischen Wind in die Trägheit der Alten bringt.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA

JURKA Kolumne 29.03.2019

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Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Mit aufblühender Flora wandert der Frühling nun auch bei uns im Schwarzwald ein. Doch nicht nur die Pflanzenwelt wird lebendiger, auch bei den Zwei- und Vierbeinern ist ein motivierter Tatendrang erkennbar. Zum Beispiel bei den Grünkutten. Die haben neulich eine große, eckige, mobile Höhle umgetopft. Sie nennen das Container, wenn ich es richtig verstanden haben. Der wurde in der Nähe meiner Sandstein-Loft, oberhalb auf der anderen Seite des Zauns errichtet. Was ich sehr gut verstehen kann, denn der Ausblick von da ist herrlich.

Bald werde ich auch wieder zurück in meine Lieblingshöhle kommen. Momentan bin ich ja noch hier unten, gegenüber der Seniorenresidenz. Luchs CATRINA gefällt das anscheinend wenig, dass sie wegen mir im Luchsrückzugsgebiet bleiben muss, aber es ist ja nicht mehr lange. Bald bin ich wieder 100-Prozent fit, ihr wisst ja, dass ich vor ein paar Wochen eine Zahn-OP hatte. Jedenfalls, noch genieße ich den Ausblick in die Seniorenresidenz. Von den anderen Freianlagen aus sehe ich ja sonst selten, was die alten Tiere dort so Treiben. Wobei man fast glauben könnte, die drei Vierbeiner dort wären noch Kinder. Putzig, wie sie sich aufführen.  Diese Woche gab es eine Gans für jeden, POLDI, KAJA und CORA. Nachdem Staubsauger POLDI sein Fressen praktisch eingeatmet hatte, machte er sich über CORAs Federvieh her. Denkbar unglücklich darüber klaute sie wiederum die Gans von KAJA und rannte mit ihrer Beute im Maul wie ein junges Reh davon.

KAJA hat zwar dieses Mal den Kürzeren gezogen, dafür sieht sie aber super aus: Schönes Fell, top Figur. Und das als ältester Bär bei uns.

Also, gehabt euch wohl und haltet die Ohren steif!

 

Eure

JURKA

JURKA Kolumne 22.03.2019

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Ciao und Grüß Gott, liebe Leute!

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Was haben die Grünkutten an diesem Wochenende denn nur getrieben? So sehr ich auch darüber nachdenke, wirklich schlau werde ich nicht daraus. Auf jeden Fall habe ich auch Grünkutten aus Thüringen wiedererkannt. Es hatte ganz den Anschein, als würden ihnen jemand etwas beibringen. Sah nach etwas technischem aus. Dunkel erinnere ich mich an solche Geräte aus meiner Zeit in freier Wildbahn. Könnte sein, dass es etwas mir dem Einfangen von Tieren zu tun hat.

Mir geht es übrigens wieder richtig gut. Mit jedem Tag blüht es mehr, die Natur kommt langsam in Frühlingsstimmung. Allen voran unsere Älteste, die gute KAJA. Die ist momentan sowas von fit, beeindruckend. Sie schnappt allen souverän das Futter weg und macht dabei eine tolle Figur. Ob das was mit POLDI, der neuerdings mit ihr und CORA in der Seniorenresidenz wohnt, zu tun hat? Ach ich sehe herade, der arme Kerl soll wohl nach seiner Winterruhe wieder Medikamente erhalten, ist sein sonst so kuschliges Fell doch arg dünn geworden, um nicht zu sagen: ich konnte seinen nackten Bauch erkennen.

Tja, vielleicht geht uns das gar nichts an. Auch Bären dürfen ihre Geheimnisse haben. Aber beobachten werde ich es schon.

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif!

 

Eure

JURKA

JURKA Kolumne 15.03.2019

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Ciao und Grüß Gott, liebe Leute!

Noch etwas benommen schreibe ich euch aus meiner Mittelwinterruhe. Zurzeit übernachte ich nicht in meinem Sandstein-Loft, sondern etwas weiter unterhalb vom Hang. Wie es dazu kam? Nun, es begann alles vor ein paar Wochen, noch vor der letzten Winterruhe. Ich hatte schon bemerkt, dass die anderen Vierbeiner mich so seltsam aus den Augenwinkeln ansahen, machte mir aber nichts daraus. Dann schaute ich zufällig in eine Pfütze und dachte mir: Oh, nein, was ist das denn? Mein Fangzahn hängt ja völlig schief!

Mist, auch noch jetzt, so kurz vor der Winterruhe! Und auf einmal hatte ich ein wenig Sorge, dass die Grünkutten dies merken würden. Denn seit ich hier bin, also seit über acht Jahren, wurde ich vom Tierarzt schön in Ruhe gelassen. Warum auch? Ich war ja stets fit und vital. Jetzt hatte ich ein wenig Angst, denn so eine Narkotisierung vor der Winterruhe kann durchaus meinen Biorhythmus durcheinanderbringen. Aber mit heimlich in die andere Richtung gucken hat es nicht funktioniert - die Grünkutten haben meine Zahnprobleme bald entdeckt. Doch zu meiner großen Freude, betäubten sie mich nicht, sondern beobachteten mich nur verstärkt. Beruhigt traf ich also meine Vorbereitungen zur Winterruhe und als schließlich der Zahn weg war, war auch das Problem aus meinen Gedanken verschwunden.

Bis letzte Woche: irgendwas stimmte wohl doch nicht mit meinem Gebiss, ich hatte Schmerzen, konnte weder Honig noch Pansen genießen und Tag drauf war es dann so weit, ich wurde narkotisiert und untersucht. Als ich aufwachte, befand ich mich in der Krankenbox, war super müde. Doch zum Glück sagten meine Schmerzen Ade. Ich nutzte einen ganzen Tag, um mich ausgiebig auszuruhen, wobei ich hörte, wie die Grünkutten sich untereinander über meinen Gesundheitszustand unterhielten. Worte wie Top, gesund, gute körperliche Verfassung, beruhigten mich. Am Freitag durfte ich dann schließlich die Krankenbox wieder verlassen und nun bin ich hier unten und stelle alles ein wenig auf pianissimo.

Also, mir geht’s gut und ich bin auch bald wieder auf 100 Prozent! Allerdings mehr als forte wurde es am Wochenende, als ein Sturm über unserer Wolftal fegte. Aber auch hier ging alles gut und es blieb alles unversehrt.

 

Eure

JURKA

JURKA Kolumne 15.02.2019

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Bonjour und Grüß Gott, meine Lieben!

In letzter Zeit sehe ich schwarz! Damit meine ich aber nicht das Leben im Park, mon dieu, sondern es geht um die gefiederten Parkbewohner. Der Park ist dieser Tage voller Raben und Krähen. Und nicht nur die, nein auch Mäusebussarde sind häufige Gäste. Kein Wunder, bei dieser eisigen Kälte und der geschlossenen Schneedecke ist es für unsere flatternden Kollegen recht schwierig an Nahrung zu kommen. Für mich ist das alles kein Problem, ich werde hier ja rundum mit Leckereien versorgt – und das wissen auch die Vögel! Schlau wie sie sind, bedienen sie sich am reichhaltigen Fleisch-Buffet der Bären und Wölfe. Schaut mal, wie gelassen unsere alte CORA mit den Flattermännern umgeht:Tja, kein Wunder, meine Verwandten die kanadischen Luchse nennen Raben sogar „Wolfbirds“, also „Wolfsvögel“, weil die klugen Vögel den Wölfen auf Schritt und Tritt folgen, um von Ihrer Beute zu profitieren. Ihr seht, bei uns ist es fast so wie in der Wildnis!

Bei mir hat sich allerdings noch keiner vorbeigetraut. Vielleicht ahnen die Flattermänner ja, dass ich sie zum Fressen gern habe…

In diesem Sinne haltet die Pinselohren gespitzt und gehabt euch wohl!

Eurer CHARLIE

JURKA Kolumne 07.02.2019

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Ein Wort auf allen Vieren.

Bonjour und grüß Gott, liebe Leute! Könnt Ihr es auch fühlen? Trotz des hier im Schwarzwald noch andauernden Winters liegt ein Hauch von Frühling in der Luft. Bei den Wölfen hat die Ranzzeit begonnen, was bedeutet, dass unsere fünf Brüder noch mehr miteinander rangeln, als ohnehin schon. Ich als stolzer Kuder habe dafür kein Verständnis. Obwohl ich gestehen muss, dass sogar CATRINA und ich auf unsere alten Tage gerade noch mal Frühlingsgefühle bekommen. Ganz egal, dass noch Winter ist: Spielen und Schmusen ist auch im Schnee einfach nur schön und wir haben jede Menge Spaß dabei.

Ich habe gehört, bei Euch Menschen gibt es sowas auch. Sogar einen ganz besonderen Tag am 14. Februar: den Valentinstag. Der Tag, an dem Ihr Eurem Lieblingsmenschen zeigt, wie lieb Ihr ihn habt, auch mit Geschenken. Wie wäre es denn in diesem Jahr mit einer Geschenk-Patenschaft für ein wunderschönes Luchspaar? Damit bereitet Ihr nicht nur Eurem Lieblingsmenschen sondern auch CATRINA und mir eine besonders große Freude.
 
In diesem Sinne – haltet die Pinselohren gespitzt und habt einen schönen Valentinstag!
 

Eurer

CHARLIE

JURKA Kolumne 26.01.2019

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Ein Wort auf allen Vieren.

Bonjour und Grüß Gott, liebe Leute! Wieder liegt eine sanft winterliche Woche hinter uns. Solche ruhigen Tage eigenen sich hervorragend um ein paar Ziele für das Jahr zu überlegen. Ja, ja, meine Kollegin aus Thüringen, die BÄRichterstatterin LAURA, hat mir zum Beispiel mitgeteilt, was die Grünkutten in Worbis so alles vor haben in nächster Zeit. Mon dieu! Notiert euch also einen Besuch bei meinen Freunden in euerm Jahresplaner für 2019 und macht einen Abstecher ins Grüne Herz Deutschlands.

Apropos Pläne für demnächst – ich habe mir vorgenommen, etwas mehr zu trainieren und meine Ernährung etwas umzustellen. Mon souer CATRINA ist da auch voll dabei. Ihr hättet sie sehen sollen, wie sie vor ein paar Tagen mit einer Rehdecke im vollen Einsatz war. Sie hat sie hoch geschleudert, gefangen und sich drauf gestürzt, elegant, wie nur wir Luchse es können. Das gleiche hatte sie auch mit einem Hasen vor, sie startete richtige Scheinangriffe darauf. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich wieder als alten Mann bezeichnet, aber mit Essen spielt man nicht. Daher konnte ich mir das nicht lange mit ansehen und so vertrieb ich mein Schwesterherz mit meinem charmanten Nachdruck. Denn Hasen gehören zum Beispiel zu meinem neuen Ernährungsplan. Habt ihr zufällig welche? Oder kennt ihr jemanden, der Hasen oder Kaninchen für uns Luchse spenden würde? Ich meine, es wäre doch ein fabelhaft guter Vorsatz für’s neue Jahr: alles für die Katz!

In diesem Sinne haltet die Pinselohren gespitzt und gehabt euch wohl!

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JURKA Kolumne 18.01.2019

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Ein Wort auf allen Vieren.

Bonjour und Grüß Gott, liebe Leute! Nach all dem Hochwasser der letzten Wochen kann ich in dieser Woche mal ganz entspannt berichten: es ist alles ruhig. Auch wenn die drei Jungbären eher auf Sturm&Drang statt Winterruhe eingestellt sind, blieben größere Katastrophen in letzter Zeit aus. Ach, übrigens Jungbären – ihr wisst doch, dass meine zweibeinigen Freunde aus dem Bärenpark eigentlich gerne eure alten Weihnachtsbäume annehmen, damit die Bären mit ihnen spielen und die Nadeln fressen können. Doch in diesem Jahr geht das leider überhaupt nicht, denn die Jungbären ARIAN, ARTHOS und AGONIS machen nämlich folgendes mit den Christbäumen: sie stopfen sie unter anderem in die Abwasserröhren! Jetzt stellt euch vor, was das für Laune unter den Grünkutten verbreitet. Jedenfalls, deswegen bitte Abstand davon nehmen, Weihnachtsbäume mitzubringen, einfach irgendwo abzustellen oder in den Schnee zu stecken.

Apropos Schnee, der darf im Schwarzwald natürlich nicht fehlen. Und wenn er hier kommt, dann kommt er richtig, so auch im frischen Jahr 2019. Vielen, lieben Dank daher an meine Freunde aus dem Ehrenamt, denn ohne euch wären die Massen nicht zu bewältigen, schon gar nicht der schwere angetaute Schnee die letzten Tage. Man könnte fast meinen, das Geheule der letzten Tage kommt von den Grünkutten beim Anblick des Schnees, aber nein, es sind tatsächlich die Wölfe. Ja, ihr habt richtig gehört, die heulen nämlich zurzeit wieder! Ob es daran liegt, dass sie momentan hervorragend als Team agieren und so beispielhaft den lebhaften Jungbären das Futter klauen?

Haltet die Pinselohren gespitzt, ihr Lieben!

 

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JURKA Kolumne 14.01.2019

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Ein Wort auf allen Vieren.

Bon jour und Grüß Gott, liebe Leute! Ich hoffe ganz stark, dass eure Zeit zwischen den Jahren nicht den Titel: Chaos-Feiertage tragen? Bei uns war der Name jedenfalls Programm. Als wäre Hochwasser nicht genug gewesen, dass meine Freunde von den Grünkutten mehrfach nachts zum Einsatz forderte, waren die Halbstarken Bärenteenager auch auf 180. Mal ehrlich, wie kommt man auf die Idee, eine Höhle Richtung Zaun zu bauen? Könnt ihr euch vorstellen, wie gefährlich das sein kann? Und was das vor allem für Nerven kostet. Mon dieu! Aber man muss das positive darin sehen: der Tatendrang der Jungbären macht mal wieder erfinderisch. Ich weiß gar nicht, was sich die Grünkutten wegen den Rabauken schon alles haben einfallen lassen. Die notgedrungen neuste Erfindung: Stromgras! Ja, richtig, wie ein Blumenstrauß aus Drähten, der den Jungs zeigt, wo Schluss ist. Und das können sie überhaupt nicht leiden, wie ihr euch denken könnt.

Aber auch meine geschätzte Bärichterstatterin JURKA bekommt durch die drei Albaner Schwung in den Winter. Nur gut zehn Meter neben ihr nahmen sie diverse Höhlenbauprojekte in Angriff. Zum Thema: Wenn der Nachbar baut brauche ich euch wohl nichts erzählen.

Ach ja, unsere JURKA, sie hatte neulich Probleme mit dem Gebiss. Einer ihrer Eckzähne ragte verquer unter ihrer Lefze hervor. Hatte ein bisschen was von einem Elefanten mit Stoßzähnen. Daher stand sie in letzter Zeit genau unter der Beobachtung der Grünkutten. Aber jetzt scheint wieder alles gut. Die Natur hat den Zahn anscheinend gezogen. Wie sie es eben so macht.

In diesem Sinne haltet die Pinselohren gespitzt und gehabt euch wohl!

 

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JURKA Kolumne 20.12.2018

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Ein Wort auf allen Vieren.

Bonjour und Grüß Gott, liebe Leute! Wem reicht schon eine leuchtende Tanne an Weihnachten, wenn er meine ehrenamtlichen Freunde hat? Das war ein abendlicher Farbenzauber in der letzten Woche, das kann ich euch sagen. Doch es war nicht nur eine Symphonie der Farben, sondern auch der Düfte. Ich roch Waffeln, Sauerkraut, Grillgut und vieles, vieles mehr. Um es auf den Punkt zu bringen: Bärenweihnacht 2018! Ich habe mich sehr über die vielen altbekannten Gesichter gefreut, vor allem, euch einmal alle zusammen an einem Wochenende zu sehen war mega. Und übrigens – ich habe zum ersten Mal ein Märchen gehört, könnt ihr euch das vorstellen? Okay, das war so: Ich sitze oben am Hang, ein paar Meter über meiner Loft-Sandsteinhöhle, und lasse die Farben, Gerüche und die leise Weihnachtsmusik wirken, da sehe ich einen Fackelzug, der geradewegs unterhalb meiner Anlage kampiert. Natürlich siegt Neugier gegen Trägheit und so schleiche ich am Hang entlang nach unten. Am Zaun angelangt treffe ich auf eine große Gruppe Menschen mit Fackeln in ihren Händen, die einer Geschichte lauschen. Dem Märchen von drei kleinen Wölfen. Und ja – ich weiß genau, was ihr denkt: warum eine Fabel über Wölfe erzählen, wenn man sie auch über uns Luchse erzählen kann? Aber ich kann euch sagen, am Ende habe ich es dann doch verstanden, denn die Wölfe scheinen echt ein Imageproblem bei etlichen Zweibeinern zu haben.

Aber letzten Endes sollte es nicht auf’s Image ankommen, sondern auf Identität, oder nicht? Dann gibt es im nächsten Jahr vielleicht eine Weihnachtsgeschichte mit eurem Luchs CHARLIE in der Hauptrolle!

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl. Ich freue mich über jeden, der nochmal auf einen Sprung vorbeikommt, allen anderen wünsche ich besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

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