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JURKA Kolumne 26.07.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Bei dem herrlichen Wetter dieser Tage ist es schon fast ein Verbrechen, drinnen zu bleiben. Sommer, Sonne – das lassen sich auch die Grünkutten nicht zwei Mal sagen und so sind sie wild am arbeiten in den Anlagen. Nur was sie da genau werkeln kann ich noch gar nicht sagen. Ihr vielleicht? Irgendjemand muss doch was gesehen haben, bei den vielen Leuten, die gerade zu uns kommen. In einigen Teilen haben wohl schon die Ferien begonnen, so scheint mir. Jetzt bin ich nur noch gespannt, was sich die Grünkutten für ihr diesjähriges Ferienprogramm haben einfallen lassen.

Von wegen einfallen lassen: auch unser Charmeur ARTHOS ist nicht auf den Kopf gefallen, wenn es darum geht, Damen aus ihren Höhlen zu locken. Mit allen möglichen Tricks versucht er schon eine ganze Weile, die Französin FRANCA aus der Reserve zu holen, aber die glänzt bis dato eher durch grimmige Ablehnung. Doch ARTHOS zeigt sich davon unbeeindruckt. Konsequent wie Dauerregen bleibt er hartnäckig aber auch elegant bei der Sache. Ebenso hartnäckig, dafür überhaupt nicht elegant, randaliert ARIAN derweilen in den Freianlagen. Erst neulich wurde ein Haselnussbaum sein Opfer. Unsere gute alte KAJA hat das wilde Herumtoben ihres jugendlichen Liebhabers derweilen mit großer Begeisterung beobachtet.

Und währenddessen verpennen die faulen Wölfe wieder den ganzen Sommer. Stets und ständig liegen sie im schattigen Dickicht und schlafen. Man könnte fast meinen, sie sind in Sommerruhe gegangen.

Bleibt gesund und haltet die Ohren steif!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 02.07.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott liebe Leute!
Ich konnte diese Woche so viele schöne Beobachtungen machen, von denen muss ich euch unbedingt erzählen!


Unsere beiden ehemaligen „Garagen-Bären“ SCHAPI und POLDI waren sehr aktiv. Erinnert Ihr euch an die Zwei? Die Beiden kamen aus einer kleinen LKW-Garage, in welcher sie mit drei weiteren Bären 15 Jahre lang dahinvegetierten. Beide sind mittlerweile erblindet und haben Arthrose. Ich finde, dass man es ihnen nicht wirklich anmerkt. Die Beiden alten Bärenmänner erkunden die komplette Anlage und sammeln fleißig Futter. Zwar sind SCHAPI und POLDI häufig sehr gemächlich und mit Bedacht unterwegs, aber wenn es ums Futter geht, muss ich mich ganz schön beeilen, denn da legen die beiden einen ordentlichen Zahn zu. Besonders gefreut habe ich mich über POLDI, er war diese Woche sogar im Kreisel baden. Diese Abkühlung hat er allem Anschein nach sehr genossen.
Auch der ARTHOS war die Woche wieder fleißig - er baut immer noch an seiner Höhle. Von Weitem sah sie schon sehr tief aus. Mal sehen, wie weit er noch graben möchte. Meine neue Mitbewohnerin FRANCA, die ich bisher nur aus der Ferne gesehen habe, beäugt das eher skeptisch. Am Sonntag konnte ich beobachten, wie sie die Höhle wieder versucht hat zuzuscharren. FRANCA ist wohl nicht von ARTHOS‘ Tiefbaukünsten überzeugt. Ich habe mich auf jeden Fall sehr amüsiert. Sogar die Grünkutten haben diese Szene beobachtet und mussten etwas schmunzeln. Ich sag euch, hier gibt es immer etwas Spannendes zu beobachten.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA

JURKA Kolumne 26.06.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott liebe Leute! Ich sag euch, das war eine kulinarische letzte Woche für mich und meine Mitbewohner! Die Grünkutten haben uns viele leckere Kirschen zu fressen gegeben. Man könnte schon fast sagen, es hat Kirschen geregnet! Man war das lecker! Ich habe die Grünkutten sagen hören, dass die feinen Kirschen ein Geschenk von Besuchern für uns Bären war – eine sehr gelungene Überraschung, wie ich finde.


Wir haben uns alle samt über die leckeren Kirschen gefreut. Aber auch die Melonen letzte Woche waren sehr schmackhaft. Über letzteres haben sich sogar die Wölfe gefreut. Auch wenn diese bekanntlich nur Fleisch fressen, mögen sie dennoch etwas Frisches zwischendurch. Und da muss man als Bär dann ganz schön flink sein, denn sonst bleibt für uns nichts mehr übrig. Also da muss ich euch sagen, auf alles was richtig lecker ist, muss man hier achtgeben. Also falls Ihr noch Kirschen oder andere Leckereien habt, sagt den Grünkutten Bescheid. Wir Vierbeiner haben bekanntlich einen Bärenhunger.
Apropos Wölfe- die Grünkutten hatten sich am Wochenende wieder was ganz Besonderes überlegt. Ich habe gedacht, ich trau meinen Augen nicht, als ich sie mit Stofftieren auf dem Arm durch den Park gehen sehen hab. Eines davon sah aus wie meine wölfischen Mitbewohner, nur dicker und kleiner. Man war ich neugierig! Ich habe mich natürlich gleich mal auf die Lauer gelegt, um herauszufinden, was die Grünkutten damit wieder vorhaben. Und tatsächlich- Die Grünkutten haben mit einem Plüsch-Wolf, Plüsch-Schaf und Plüsch-Hund den Kindern etwas über Herdenschutz beigebracht. Das war wieder lehrreich und lustig zugleich. Die Grünkutten kommen aber auch immer auf so außergewöhnliche Ideen.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA

JURKA Kolumne 05.06.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Die Pfingstferien habt ihr ja super genutzt, denn ich konnte viele von euch sehen. Toll! Freut mich, dass ihr so großes Interesse an uns Bären habt, stark! Der große Zampano der letzten Woche war dann wohl ARIAN. Vom Liebesrausch mit seiner KAJA beflügelt zerlegte er die Holzbretter beim Wehr in der Seniorenresidenz. Sehr zum Unwohl der anderen, denn ohne Wehr staut sich das Wasser bekanntlich nicht so gut und ohne gestautes Wasser sind Möglichkeiten zum Baden denkbar dünn besiedelt. Aber zum Glück gibt es ja die Grünkutten, die sich darum augenblicklich gekümmert haben.

Bis ARIAN wieder am „Arbeiten“ war… ein amüsantes Katz und Maus Spiel kann ich euch sagen, liebe Leute, das müsst ihr gesehen haben!

Wesentlich ruhiger aber nicht minder spannend geht es uns anderen Bären zu. Ganz besonders für FRANCA, die nun zum ersten Mal bei uns Bärenbesuch hat! Ihr könnt euch sicherlich noch daran erinnern, dass sie Ende des letzten Jahres zu uns kam und bestimmt hat der ein oder andere noch die Bilder von dem Verließ vor Augen, wo sie bis dato leben musste. Ich freue mich sehr darüber, dass sie ihr neues Zuhause bei uns so super annimmt und nun eben auch Besuch von einem jungen Bärenmann hat, nämlich AGONIS. Und seitdem die beiden zusammen in einer Anlage sind …. Ist nicht gerade viel passiert. Beide dulden sich lediglich und gehen sich eher aus dem Weg.

Tja, liebe Leute, wir Tiere sind eben keine Maschinen und da geht es Zwei- wie Vierbeinern wohl gleich: bevor die Biologie physikalisch wird muss eben erst die Chemie stimmen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

 Eure

JURKA

 

 

JURKA Kolumne 25.05.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! In diesen schwierigen Zeiten ist es sicherlich nicht immer einfach, die eigenwilligen Anforderungen an jene Ausnahmesituation zu verstehen. Aber das wichtigste ist doch, dass ihr uns wieder besuchen könnt, dass ihr Zeuge von solch herzzerreißenden Momenten werden könnt, wie dem Wiedersehen von ARTHOS und AGONIS.

Ja genau, denn auch die beiden haben sich eine Weile nicht gesehen. Es hat sich einfach aufgrund der Belegung der verschiedenen Freianlagen nicht ergeben. Doch seit dem Wochenende sind sie wieder zusammen und selbst eure JURKA, die schon so gut wie alles gesehen hat, war gerührt von dem Aufeinandertreffen der beiden Jungbären aus Albanien. Liebevoll spielten sie miteinander wie damals, als sie noch Welpen waren. Für einen Moment habe ich mich zurückversetzt in die Zeit, als sie noch so unbeholfen die Hänge herab purzelten… in ihren jungen Jahren haben sie schon sehr schwere Zeiten durchgestanden. Wenn ihr also mal Kraft braucht, wenn ihr euch nach Inspiration sehnt, Angst vor der Zukunft habt oder einfach nur einsam seid, dann kommt her und schaut euch diese jungen Bären an. Denn sie haben es geschafft, aus dem Leid ihres Schicksals eine Lebensfreude zu entwickeln, die Berge versetzen kann. Selbst für alte Hasen wie mich.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

 Eure

JURKA

 

 

JURKA Kolumne 01.05.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ARIAN und AGONIS das Höhlenbauprojekt von ARTHOS weiterbetrieben haben? Dabei scheinen sie eine ganze Menge gelernt zu haben, denn die beiden Bärenmänner haben nun ihr ganz eigenes Projekt gestartet. Wir sprechen hier von einem gut 3 Meter langem Bauwerk. Und das Beste daran – es hält! Auch, wenn ich es nicht beweisen kann, könnte ich fast wetten, dass sie den Feinschliff in puncto Höhlenbaukunst bei mir, eurer JURKA, abgeschaut haben. So oder so ist es schön mitzuerleben, wie die stürmische Jugend ihre Energie in sinnvolle Dinge steckt.

Während die Jungbären aus Albanien zunehmend unterirdisch unterwegs sind, erklimmt die alte Dame DARIA mittlerweile die steilen Hänge der Seniorenresidenz. Was mich besonders freut, denn ich habe noch keinen Artgenossen gesehen, der mit solch einer heftigen Arthrose zu kämpfen hat, wie die Ex-Zoobärin aus Spanien. Bärenstark, wie sie sich entwickelt und dabei ist sie noch kein Jahr hier bei uns im Schwarzwald. Ob ihr Geheimnis darin liegt, dass sie – ganz in südländischer Manier – jeden Tag Punkt 14 Uhr Siesta macht?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif, gehabt euch wohl und denkt am Donnerstag mal an die Graupelze BRIX, BRAX, BRANCO, BASCO und BERIX, denn am 30. April ist Gedenktag der Wölfe.

 

 Eure

JURKA

 

 

JURKA Kolumne 20.04.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Was war das für ein stilles Osterfest. Klar, man sollte stets das Beste daraus machen und ich will mich über die Ruhe ja auch gar nicht beschweren, aber komisch ist es dennoch. Es ist schon fast eine geisterhafte Leere.

Unsere FRANCA hat diese Zeit jedenfalls genutzt, um nun wirklich auch jede Ecke in ihrer Anlage zu erkunden. Dabei hat sie großes Interesse an der Sandsteinhöhle entwickelt. Die ihr allen Anschein nach allerdings noch nicht 100% nach ihrem Geschmack zu sein scheint, denn mit bärenstarkem Tatendrang machte sie sich daran, die Höhle zu erweitern. Dabei wurde die Bärendame von ihrer samtpfotigen Mitbewohnerin aus gesundem Abstand heraus beobachtet.

Ach, und übrigens, kann sich der ein oder andere vielleicht noch an die Schlagzeilen vor genau neun Jahren erinnern? Das hieß es ganz groß Wölfe kommen ins Wolftal, denn am 13. April 2011 kamen die ersten graupelzigen Vierbeiner hier in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt an. Wisst ihr noch, wie die drei Geschwister damals hießen? Richtig, ADI, ADO und ANITA!

Ich werde mich auch in den nächsten Wochen etwas an die Geschichte vom Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald erinnern, denn in diesem Jahr feiern wir das 10jährige Bestehen. Welche Momente fallen euch da ein?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!!

 Eure

JURKA

 

 

JURKA Kolumne 13.04.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ostern steht vor der Tür und gerade an solchen Feiertagen merkt man besonders, wer fehlt. Aber ich habe so ein Gefühl, dass genau das, was uns dieser Tage trennt, uns eigentlich enger zusammenbringt. Und auch wenn die Gesellschaft der Zweibeiner momentan nahezu stillgelegt ist, dreht sich die Welt weiter – und wir Vierbeiner mit. Denn es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie unsere DARIA, die ja fast 30 Jahre im Zoo lebte und nie Winterruhe halten durfte, jetzt endlich nach 169 Tagen in ihrer Winterhöhle diese endlich verlassen hat und wieder fröhlich in den Freianlagen umhermarschiert. Bärenstark, wie sie gemächlich, nach und nach die anderen Bewohner kennenlernt. Letzte Woche zum Beispiel unsere gute alte KAJA.
Als sie in der Seniorenresidenz auf die einstige Zirkusbärin traf, ging mir wahrlich das Herz auf. Denn ihr kenn mich ja, eure energievolle, leidenschaftliche JURKA freut sich immer über dynamische Interaktionen. Und die beiden waren geradezu hinreißend.

Die eine stellte sich der anderen, dann wieder umgekehrt, dann ging es von vorne los. Ich bilde mir ein, etwas südländisches Temperament bei DARIA gesehen zu haben. Jedenfalls, die beiden alten Damen haben eindrucksvoll demonstriert, dass es nie zu spät ist, seine eigene Natur zu entdecken.

 

 Eure

JURKA

 

 

JURKA Kolumne 04.04.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Noch immer sind die Besucherwege leer und ich muss euch gestehen, die anderen Vierbeiner und ich wollen uns über die ungewohnte Ruhe gar nicht beschweren. Geht es euch da ähnlich? Findet ihr in diesem chaotischen Ausnahmezustand ein wenig Ruhe für euch, vielleicht sogar etwas Kraft?

Unsere DARIA, die ehemalige Zoobärin, lässt sich zum Beispiel dieser Tage nicht viel blicken. Mal einen kurzen Moment schaut sie aus der Höhle, schnappt sich etwas Fenchel, einen Salatkopf oder eine Tatze Karotten, aber dann ist sie auch schon wieder verschwunden. Es freut mich, dass sie letztes Jahr noch gerettet werden konnte und hier her in den Schwarzwald kam. Denn momentan sieht es ja schlimm aus, für Wildtiere in Gefangenschaft. Wichtige OPs werden verschoben, Rettungen abgesagt, und das wird noch schlimmer. Denn es gibt ja jetzt schon viel zu wenig Platz. Und jetzt stellt euch mal vor was passiert, wenn durch die fehlenden Einnahmen die Grünkutten keine Erweiterung bauen können, dafür aber vermehrt Tiere eine Unterkunft brauchen, weil Zirkusse und kleine Tierparks schließen?

Es wäre doch schrecklich, wenn anderen Vierbeinern die Chance auf ein neues Leben versagt bleibt, wie ich oder POLDI sie bekamen? Ach, ja, POLDI, der ist zur Zeit übrigens sehr aktiv unterwegs. Tja, wenn unser Staubsauger einmal im Futtermodus ist, vergisst er hin und wieder seine Arthrose. Bärenstark, wie er die Anlagen nach Nahrung absucht, trotz seiner starken Einschränkung in den Beinen. Toll! Wenn ihr den Grünkutten dabei helfen wollt, dass auch in Zukunft Erfolgsgeschichten wie die von POLDI möglich sind, dann werdet doch Pate!

Vier- und Zweibeiner brauchen eine gemeinsame Zukunft.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und bleibt gesund

 

 Eure

JURKA

 

 

JURKA Kolumne 13.03.2020

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wisst ihr eigentlich, bei welchen Instinkten wir Bären meistens die Nase vorne haben? Genau! Wenn es ums riechen geht. ARTHOS hat dies erst kürzlich auf eindrucksvolle Weise gezeigt, denn er hat es geschafft, den geheimen Fleischbunker der Wölfe ausfindig zu machen. BRIX, BRAX, BERIX, BRANCO und BASCO haben natürlich alles daran gesetzt, ihre Speisekammer zu verteidigen, allerdings ohne Erfolg. ARTHOS, dreist wie er ist, hat ihnen den ganzen Vorrat ausgegraben und ausgeräumt. Aber den dickbäuchigen Graupelzen schadet das nicht, die könnten ruhig zum Frühjahr hin auf ihre schlanke Linie achten.

Wer sich zur Zeit so viel bewegt wie wohl noch nie in ihrem Leben ist FRANCA. Da sie nach ihrer Ankunft Ende letzten Jahres direkt in die Winterruhe ging, habe ich sie erst jetzt zum ersten Mal zu Gesicht bekommen. Es ist ja wirklich unerhört, was man der armen Bärin in der Vergangenheit alles angetan hat. Eingesperrt in einen Kerker, schimmlig und feucht. Ich freue mich daher tierisch, dass sie so interessiert den Außenbereich der Quarantänestation, das Vorgehege, untersucht. Spannend zu beobachten, wie sie ihre Sinne täglich etwas schärft und auch körperlich fitter wird. Auch Luchsdame CATRINA scheint das zu interessieren. Aufmerksam beobachtet sie die Bärin von der anderen Seite des Zauns aus. Die Schwarzwaldluft ist herrlich, aber sie macht auch müde. So erkundet FRANCA ihre neue Welt, dann schläft sie etwas, und dann erkundet sie weiter alles ganz genau. Man könnte fast meinen, sie sucht nach Ostereiern.

Apropos, die Grünkutten machen auch dieses Jahr wieder ein lustiges Eiermalen in den Ferien. Fragt sie doch einfach mal, ob ihr da mitmachen könnt.

Haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 Eure

JURKA