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JURKA Kolumne 05.06.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ihr Zweibeiner hat euch von uns Tieren eine Menge abgeguckt, gebt es ruhig zu! Ninjas zum Beispiel. Wenn ich dieser Tage unsere gute, alte ELA beobachte, wie sie in typischer Luchsmanier durchs hohe Gras schleicht, dann erinnert das schon sehr daran, meint ihr nicht? Ich als einstige Wildbärin bin natürlich auch eine Meisterin darin, mich mit meiner Umgebung zu arrangieren, aber zugegeben, wie die Luchsdame es schafft, schier unsichtbar zu werden – und das am hellen Tage! – dann muss ich schon sagen, Respekt, kleiner Rotschopf.

Könnt ihr euch daher vorstellen, dass einige Zweibeiner einst der Meinung waren, es sei schlau, sie in einen Freizeitpark zu sperren? Wo ihre faszinierenden Wildtierfähigkeiten fast in Vergessenheit geraten wären? Was für ein schrecklicher Gedanke. Naja, zum Glück kann sie jetzt hier durch das hohe Gras schleichen, dass übrigens wie wild wächst. Meine Freunde von den Grünkutten sind auch schon die ganze Zeit am Mähen. Bei den sommerlichen Temperaturen wird mir schon beim Zuschauen ganz schwummrig. Ich für meinen Teil mache es mir daher lieber im kühlen Pool gemütlich. Denn bei uns Bären und Wölfen ist die Badesaison schon im vollen Gange. Und ihr könnt euch vorstellen, dass die jungen wilden ARIAN, ARTHOS und AGONIS kaum aus dem Wasser raus zu kriegen sind. Man soll das Wetter schließlich feiern wie es fällt.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 29.05.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ich kann es immer noch nicht so wirklich fassen, aber unser Wolf BRANCO ist tatsächlich letzten Freitag, den 20. Mai 2022, von uns gegangen. Klar, er war nicht mehr der Jüngste, aber irgendwie ging es dann doch sehr schnell. Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als er mit seinen fünf Brüdern hier aufschlug. Da war nämlich damals ein Fernsehteam dabei, mit all ihren großen und kleinen Kameras. Und wie waren wir anderen Vierbeiner gespannt, einen ersten Blick auf das neue Rudel zu werfen. Und wie lange hat es gedauert, bis sich der erste Wolf ins Grüne Gras gewagt hat! Ich bin gefühlt drei Jahre gealtert, bis dann endlich auch der letzte graupelzige Vierbeiner aus der Transportbox draußen war.

Am Anfang kam es mir so vor als wüssten sie gar nicht, dass sie Wölfe waren. Kein Wunder, sie kannten ja nur das triste und traurige Dasein im Freizeitpark. Ich habe übrigens noch nie verstanden, wie Menschen an einen Ort fröhlich, glücklich und ausgelassen sein können, während die Tiere dort leiden. Na ja, ein Glück sind BRANCO und Co. dann zu uns in den Schwarzwald gekommen und durften endlich Wildtier sein. Und was für ein Wolf aus BRANCO geworden war! Mutig, stark und immer mit einem Plan im Hinterkopf, dass konnte ich stets in seinen faszinierenden Augen sehen.

BRANCO mein Guter, halt die Ohren steif, wo immer du auch jetzt sein magst. Ich werde hin und wieder mal einen Blick auf deine Brüder werfen und sie im Auge behalten. Vielen Dank, dass du da warst und jahrelang de Charakter unseres Schwarzwälder Bärenwaldes mitgeprägt hast.

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 22.05.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Es grünt so Grün wenn im Schwarzwald der Frühling vor der Türe steht! Und wir Vierbeiner sind schon mitten im Dschungelmodus. Allen voran das albanische Jungbärentrio ARIAN, ARTHOS und AGONIS. Die können kaum fünf Minuten die Tatzen still halten. Toben, Baden, Fressen und Fressen, Baden, Toben, was anderes scheinen sie gerade nicht im Kopf zu haben. Wir älteren Bären lassen es dahingehend ein wenig ruhiger angehen. Ein schönes, entspanntes Bad zur Abkühlung ist dann schon eher meins, als das ganze Herumgeturne.

Aber es ist schön, sie so lebhaft zu sehen. Für das Beobachten der Wölfe braucht es dieser Tage hingegen ein wenig mehr Geduld, Ruhe und ein glückliches Auge. Denn bei jenen Temperaturen neigen sie dazu, sich im kühlen Schatten des Dickichts zu verstecken. Doch so gemütlich die Wölfe im Sommer sind, aufgedreht und vital wuseln zahlreiche kleine Tiere umher. Kaulquappen, Molche, Ringelnatter, Bienen, Eidechsen und viele mehr zelebrieren das Leben hier bei uns in vollem Maße.

Scheint mir kein schlechter Ansatz zu sein, oder was meint ihr?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 15.05.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Während der ein oder andere bei den nächtlichen Frösteleien vor wenigen Wochen noch zweifeln mochte, so steht nun eindeutig fest – der Frühling ist da! Und das in seiner vollen Pracht. Einmal um die Welt fliegen wegen etwas Dschungel-Feeling? Braucht ihr nicht, kommt einfach zu uns in den Schwarzwald. In Urwaldmanier wächst alles schneller nach, als man Grünpflege betreiben kann. Aber nicht nur das satte Grün zeigt sich von seiner besten Seite, nein, in unserem schönen Wolftal blüht es in den buntesten Farben, so zum Beispiel der bezaubernde Flieder. Kein Wunder also, dass die ehrenamtlichen Helfer_Innen der Firmgruppe unter der Leitung von Frau Tanja Bayer am vergangenen Wochenende alle Hände voll zu tun hatten. Einen bärenstarken Dank auch von eurer JURKA für diesen großartigen Arbeitseinsatz!

Aber ihr wisst ja, Grünzeug kann man kürzen aber nie niedermähen. Unser lieber, guter Luchs HERO beispielsweise freut sich gerade herzlich darüber, dass die kleinen Bäume neben seinem Lieblingsplatz nun auch Blätter bekommen haben. Denn wenn die Temperaturen steigen ist so ein schattiges Plätzchen nicht zu verachten. Da behält man [luchs] nicht nur den Überblick, sondern auch einen kühlen Kopf.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 08.05.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ich muss euch was verrücktes erzählen, denn ausgerechnet am Tag des Wolfes roch es bei uns auf dem Gelände überall nach Gemüse. Der ganze leckere Duft hatte so gar nichts mit Fleisch zu tun, denn meine Freundinnen und Freunde vom Verein Black Forest for Animals waren vor Ort und haben mal wieder ein Buffet der Extraklasse gezaubert. Bärenstarken Dank für das Engagement! Auch sehr spannend war eine wortgewandte Zweibeinerin, die virtuos über die Geschichte der Wölfe sprach. Selbst ich als einstige Wildbärin, die zudem nun schon eine ganze Weile mit Wölfen in einer WG wohnt, habe noch das ein oder andere neues erfahren. Aus dem Staunen schier nicht mehr raus kam ich bei den filigranen Holzarbeiten von Maderamar Woodenart. Ich kenne mich mit Bäumen gut aus und ich kann euch sagen, die zu bearbeiten ist schon nicht ohne.

Was mir allerdings ein wenig auf die Nerven geht, sind die Wölfe selbst. Allen voran BRAX und BASCO, denn die beiden Vierbeiner werden auf ihre alten Tage noch richtige Streithähne. Warum müssen sich alte Männer eigentlich immer so aufregen? Nehmt euch doch mal lieber ein Beispiel an uns alten Bärendamen, wie DARIA etwa. Denn die ist dieser Tage viel außerhalb ihrer Höhle unterwegs und dies tiefenentspannt.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 01.05.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ach, eine herrliche Erfindung von euch Zweibeinern, diese Ferien. Und wenn das Wetter noch mitspielt kann es doch gar nicht mehr besser werden, oder? Wir Vierbeiner hier im Schwarzwald haben die letzte Woche auf jeden Fall bestens genutzt. ARIAN und AGONIS waren aus dem Bach kaum rauszukriegen. Jeden Tag tobten sie durch das kühle Nass. Auch meine Artgenossin FRANCA hat es sich gut gehen lassen, doch statt Wasser bevorzugt sie Stöcke und kleine Bäumchen. Damit könnte sie sich den lieben langen Tag beschäftigen.

In fauler Katzenmanier zeigten sich hingegen die Luchse. ELA lag hingebungsvoll herum und ließ sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ganz und gar nicht faul ging es auf dem Forscherpfad der Zweibeiner zu. Was war da los? Tja, ich sage nur Weitsprungstation!

Doch leider gibt es auch eine Sache, die nicht witzig ist und die mich ziemlich sauer macht: die Tipis wurden verschmutzt und zerschnitten. Sorry, liebe Leute, aber dafür habe ich absolut kein Verständnis. Offensichtlich scheint Spaß bei einigen Menschen darin zu bestehen, Sachen kaputt zu machen. Ich möchte mal gerne die Gesichter der Verantwortlichen sehen, wenn ich zu denen nachhause komme und Dinge zerstöre.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und die Augen offen!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 24.04.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ich hoffe, ihr hattet ein ebenso bärenstarkes Ostern wie ich! In unserem schönen Schwarzwälder Bärenrefugium war einiges los. Da war beispielsweise wieder dieser seltsam riesige Hase unterwegs. Doch Angst hatten die Kinder nicht vor ihm, im Gegenteil, freudig begrüßten sie ihn, denn sie wussten bestimmt ganz genau, dass er stets ein buntes Osterei mit dabei hat.

Samstagabend kam mir alles ein wenig spanisch vor, wobei, eher wölfisch, denn stellt euch vor, es waren noch einige Leute nach Parkschluss da und redeten über Wölfe, wie bei der Nacht der glühenden Augen. Aber auch, wenn wir Wildtiere keinen akkuraten Kalender führen, war mir klar, das die letzte noch gar nicht so lange her war, also musste es etwas anderes sein. Und dann war da dieser Zweibeiner, ein so genannter Autor, Edi Graf, der aus seinem neuen Buch vorgelesen hat – direkt am Zaun! Ein Wolfs-Krimi. Vielleicht wird es nun Zeit, dass es auch mal einen Bären-Krimi gibt. Wie würdet ihr das finden? Mit mir als Hauptfigur!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 17.04.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Wenn schon lange vor den ersten Besuchern der Kaffeeduft vom Bistro weht und sich die Zweibeiner mucksmäuschenstill auf die Lauer legen dann kann das nur eins bedeuten: es sind wieder Fototage! Diese Wochenenden gehören zu meinen Lieblingsevents, denn die Teilnehmer sind gerne in der Natur und finden Bären schön. Was will man mehr?

Mittlerweile sind die Fototage schon so beliebt, dass ich einige Fotografinnen und Fotografen schon zum hundertsten Mal gesehen habe und ich mich immer wieder über die altbekannten Gesichter freue. Meiner Artgenossin, der wilden ISA, scheint dies alles eher weniger zu gefallen. Ihre Begeisterung hielt sich sichtbar in Grenzen.

Zudem gab es am Samstag die Nacht der glühenden Augen und hier ließen sich die Themen gebenden Wölfe blicken. Die Graupelze stürzten sich auf das leckere Fleisch, das übrigens auch die alte Dame DARIA aus der Reserve lockte. Was ich eigentlich auch von den drei jungen Albanern erwartet hätte, doch die waren seltsamerweise dieses Mal nicht mit von der Partie.

Tja, wer weiß, man muss ja nicht immer machen, was von einem erwartet wird.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 10.04.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! In der vergangenen Woche habe ich euch ja davon berichtet, wie die Luchse in frühlingshaftem Tatendrang ihre Stimmen durch unser schönes Wolftal geschickt haben. Wisst ihr noch, wie ich zweifelnd bange war, ob Luchs HERO mit seinen eher schrillen Schreien überhaupt Chancen in der Damenwelt hat? Nun, heute kann ich dies mit einem kräftigem JA beantworten! Auch, wenn er seine Chance zunächst verschlafen hatte – im wahrsten Sinne.

Denn das war so: nachdem sich HERO in den letzten Monaten so hervorragend eingelebt hatte, waren die Grünkutten davon überzeugt, dass es nun an der Zeit wäre, eine weitere Anlage zu erkunden. So öffneten sie für ihn die Tore raus vom Luchsrückzugsgebiet zur Seniorenresidenz zur Bärin FRANCA und Luchsdame ELA. Ich kenne das Geräusch von sich öffnenden Schiebern und da war mir klar, da passiert jetzt was. Und so wurden die Schieber geöffnet und es passierte…. Nichts. Denn HERO war noch am pennen und ELA traute dem Braten nicht. Als HERO schließlich den neuen Weg erkannte, ebenso neugierig wie tapsig drauf los und erkundete die Umgebung der großen Anlage. ELA beäugte ihn zunächst, scharwenzelte schließlich mit wechselndem Abstand um ihn herum. FRANCA ließ sich von diesem Frühlingsspaziergang der Samtpfoten nicht beeindrucken und verfolgte unbeirrt ihr morgendliches Baderitual im Fluss.

Schließlich gönnte sich der junge Kuder ein Schläfchen nach der anstrengenden Aktion und ELA – Tja, die elegante Waldgeistdame legte sich unweit von ihm entfernt auch ab. Später wackelte sie gar mit ihrem Hintern in seine Richtung.

Tja, was der Zauber des Frühlings so alles bewegen kann…

In diesem Sinne haltet die Ohren steif lasst euch ruhig davon etwas anstecken.

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 03.04.2022

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Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Nun kommen auch die Katzen langsam in Frühlingsstimmung. Die lieblichen liebestollen Stimmchen der Luchse hallen anmutig durch das Wolftal… na gut, also wer von euch schon einmal einen Luchs hat singen hören, der weiß, dass es nicht mit dem mystischen Heulen der Wölfe gemein hat. Aber am schönsten ist dann doch das kräftige Gebrüll von uns Bären…

Na, jedenfalls, die Damen ELA und CATRINA verkünden ihre Frühlingsgefühle mit vollem Stimmeinsatz, wohingegen Luchsmann HERO eher noch am Lernen ist. Ich höre ihn immer wieder rufen, aber es klingt in meinen Ohren noch etwas kindlich. Ob er mit seiner hellen Stimme für Stimmung sorgt oder eher belächelt wird? Hmm… tja, dass wissen die Damen allein.

Und nur darauf kommt es an!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA


 

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