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JURKA Kolumne 16.01.2022

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Letztes Wochenende lag ich so gemütlich in meiner Höhle und genoss es, einfach auch mal ein fauler Bär zu sein, da stieg mir plötzlich dieser verführerische Duft von frischem Fleisch in die Nase. Also dachte ich mir, JURKA, vielleicht solltest du doch mal vor die Tür gehen, nur um nachzusehen, was los ist. Gesagt, getan und wie der Zufall es wollte, war ich sogar allem Anschein nach schneller als meine wölfische Mitbewohnerin GAIA. Doch was sah ich da? Raben! Diese kleinen schwarzgefiderten Diebe klauten mir doch tatsächlich meinen Snack!

Aber dann habe ich mich umgesehen und soll ich euch was sagen – es ist schon okay. Denn wo man auch hinblickt, sieht man fast überall eine geschlossene Schneedecke. Kein Wunder also, dass die kleinen Vögel auf Futtersuche sind. Außerdem ist bei den Kolkraben gerade Balzzeit und da könnt ihr euch vorstellen, wie die Hormone verrücktspielen. Macht ja auch schon Eindruck beim anderen Geschlecht, wenn man einem Wolf oder einem Bären das Futter weggeschnappt. Es ist nicht sonderlich schlau, dass kann ich euch versichern, aber wenn die Gefühle mit einem durchgehen kommt der Verstand leider aufs Abstellgleis.

Naja, den Besuchern und den Grünkutten scheint das bunte Treiben der schwarzen Vögel gut zu gefallen, denn ich sehe sie immer wieder schmunzelnd am Zaun stehen.
Ich für meinen Teil leg mich bei dem Trubel dann doch lieber wieder in meine kuschelige Höhle.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif passt auf euch auf!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 08.01.2022

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Ciao, Grüß Gott und ein bärenstarkes neues Jahr! Ich hoffe, ihr eure Liebsten und eure liebsten Vierbeiner seid alle gut ins 2022 gestartet. Was war das wieder für ein intensives Jahr. Gleich zwei neue Gesichter in unseren Freianlagen und eine davon sogar auch eine Wildbärin, so wie ich. Und nicht nur das, sie ist auch noch die Halbschwester von meinem BRUNO. Als ich hörte, dass sie in einen Zoo gekommen wäre, wenn wir keinen Platz gehabt hätten, wird mit ganz anders. Aber das ist nochmal gut gegangen. Ein Glück können sich meine Freunde von den Grünkutten auf Menschen wie euch verlassen, die ein Herz für Tiere haben und sich für uns einsetzen! Vielen, lieben Dank dafür, dass ihr nicht zögert ein Leben zu retten. Und auch wenn es darum geht, uns Tieren einfach mal was Gutes zu tun, seid ihr dabei, selbstlos und mit vollem Einsatz.

Auch 2022 steht bestimmt wieder viel an, denn es gibt immer noch unzählige kleine und große Tiere, denen es richtig, richtig dreckig geht. Aber ich bin guter Dinge, dass wir auch in den kommenden Monaten wieder Leben retten können. Ich weiß ja nicht, ob ihr an sowas wie Vorahnungen oder Zeichen glaubt, aber ich habe eine tolle Beobachtung gemacht: unsere drei „kleinen“ ARIAN, ARTHOS und AGONIS, sind tatsächlich ein paar Tage komplett in ihren Höhlen verschwunden. Zum ersten Mal seid ihrer Ankunft 2016! Ist das nicht ein hoffnungsvoller Wink des Schicksals? Für mich als alte Wildbärin ist das ein unfassbar schöner Moment.

In diesem Sinne lasst uns frohen Mutes ins neue Jahr starten!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 18.12.2021

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Bei diesem Wetter treibt mich ja eigentlich nur die Neugier noch vor die Tür. Wobei ich mir bei 4 von 5 Fällen denke – ach, JURKA, bleib doch heute in deiner Höhle. Aber es lohnt sich durchaus, auch im Winter mal einen Blick in die Anlagen zu werfen. Und aktuell bin ich gerade großer Fan von HERO, dem Luchs. Weil, wenn ich mich daran erinnere, wie er hier ankam und wie er sich entwickelt hat, bekomme ich schon ein wenig feuchte Augen. Denn stellt euch mal vor, dass er eigentlich hätte eingeschläfert werden sollen, wenn die Grünkutten ihn nicht geholt hätten.
Dabei ist er so ein beherzter Zeitgenosse, von dem man soviel in Sachen Lebensmut lernen kann. Nein, wirklich, HERO hat mich in der kurzen Zeit, die er hier lebt, schon zutiefst beeindruckt. Denn trotz seiner Behinderung lässt er sich nicht die Butter von der Brezel nehmen, im Gegenteil, erinnert euch daran, wie er Jagd auf den Marder gemacht hat, der in seine Anlage eindrang. Nein, ernsthaft, HERO ist für mich das kleine Weihnachtswunder in diesem Jahr. Denn es zeigt, dass die Verpackung nur wenig über den Inhalt aussagt. Letztlich sind es nicht die Zähne, Krallen oder das Fell, was ein Wildtier ausmacht, sondern sein Herz, denn da fängt die Wildheit an.

In diesem Sinne wünsch ich euch allen einen frohen vierten Advent und eine bärsinnliche Weihnachtszeit!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 11.12.2021

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Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Wisst ihr eigentlich, was der Unterschied zwischen einer alten Bärin und einem Rudel Wölfe ist? Neulich, bei dem Gewitter, das hier durch unser Tal zog, habe ich folgendes beobachtet: in den Anlagen duftete es nach frischem Fleisch. Ihr könnt euch also vorstellen, wie wir alle die Nasen spitzten. Doch dann fing es an zu blitzen und zu donnern. Und noch bevor der erste Donnerschlag aushallte, verkrochen sich die Wölfe geschlossen in einer Bärenhöhle. Ich dachte erst, ich bin in einem Trickfilm, so schnell wie die sich aus dem Staub gemacht haben. Tja, und wer ließ sich vom Gewitter seine Mahlzeit nicht verderben? Unsere alte DARIA. Bei Wind und Wetter wanderte sich durchs Dickicht und verleibte sich das Fleisch ein.

Tja, soviel zum Thema gefährliche Wölfe. Da hatte DARIA vielmehr Glück, dass sie nicht in ein Loch gefallen ist. Denn die Anlage sieht gerade aus wie ein Schweizer Käse. Die albanischen Jungbären ARIAN, ARTHOS und AGONIS haben gerade wohl Langeweile und stellen alles auf den Kopf. Wobei, wenn ich mir die Welt so allgemein im Moment anschaue, ist das wohl eine Art Trend.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 04.12.2021

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Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Mit dem ersten Schnee kommen auch schon die ersten Geschenke, bärenstark! Von ganzem Heren bedanke ich mich für die tollen Sachen, die bereits bei uns eingetroffen sind. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, als ich mich bei den Vierbeinern so umgehört hatte, was sie sich denn zu Weihnachten wünschen. Daraus habe ich eine kleine Liste erstellt und diese den Grünkutten gegeben. Und kaum hatten meine zweibeinigen Freunde den Wunschzettel ins Internet gestellt, schon werden wir reich beschenkt. Ich für meinen Teil habe ich mich ja am meisten über die vielen Nüsse gefreut. Habt ihr die Liste schon gesehen? Schaut einfach auf baer.de nach, wenn auch ihr uns Tieren die Zeit bis Weihnachten etwas versüßen mögt.

Ein bisschen fröhliche Stimmung tut nämlich gerade echt gut. Ich weiß nicht, ob ihr es schon gehört habt, aber leider wird in diesem Jahr unsere geliebte Bärenweihnacht nicht stattfinden, ihr könnt euch ja denken warum. Was ich sehr schade finde, denn die herzlichen Stunden gemeinsam mit euch gehören zu den absoluten Highlights in unserem Tierschutzprojekt. 

So werde ich die meisten von euch in diesem Jahr wohl nicht mehr sehen können. Aber lasst euch davon nicht unterkriegen oder entmutigen, nächstes Jahr um die Zeit freuen wir uns dafür umso mehr auf die Bärenweihnacht!

Also, haltet die Ohren steif und bleibt gesund!

Eure
JURKA


 

JURKA Kolumne 27.11.2021

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Spätestens mit dem ersten Advent am kommenden Sonntag dürfte auch beim letzten die weihnachtliche Vorfreude entfacht sein. Und bei uns Bären die große Müdigkeit. Die meiste Zeit der mittlerweile sehr kurzen Tage verbringen wir daher schon in den Höhlen. Zugegeben, wenn mich der ein oder andere kleine Hunger mal vor die Tür treibt, entdecke ich auch so manchen Artgenossen, der seiner Nase folgt. Außer DARIA, die habe ich eine Weile nicht mehr gesehen.

Umso erstaunlicher finde ich es, wie unfassbar aktiv alle anderen zu sein scheinen, die Zwei- als auch Vierbeiner. So haben die Grünkutten beispielsweise schon einen riesigen Weihnachtsbaum errichtet. Auch Sterne und Lichterketten hängen schön. Was für ein romantisches Bild, ihr Lieben, allen voran mit dem malerischen Wolfsgesängen, die durch den Schwarzwald schweben. Dazu passen ELA und HERO perfekt, denn die unternehmen jeden Morgen einen gemeinsamen Spaziergang, jeder in seiner Anlage, aber am Zaun entlang. Besonders ELA bekundet großes Interesse auf den Kuder von nebenan. Was könnte einem das Gemüt mehr erwärmen, als Frühlingsgefühle im November?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA


 

JURKA Kolumne 21.11.2021

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Fast hab ich es geschafft. Ein paar Gramm Extraspeck auf den Hüften fehlen mir zwar noch bis zu meinem Wintertraumgewicht, aber so im Großen und Ganzen bin ich schon recht zufrieden. Apropos Extraspeck, habt ihr vielleicht noch ein paar Nüsse für mich und meine Artgenossen übrig? Walnüssen? Haselnüsse? Falls ihr uns eine vorweihnachtliche Freude machen wollt, dann gebt sie doch einfach bei den Grünkutten ab. Denn so ein paar Nüsse hier und da können ja vor der kalten Jahreszeit nie schaden. Meine Höhle ist übrigens schon schön bequem eingerichtet. Sie muss nur noch hier und da ein wenig eingelegen werden.

Hat eigentlich jemand von euch gewettet, dass DARIA in diesem Jahr die erste ist, die in Winterruhe geht? Wenn dem so sei, dann habt ihr gewonnen, denn die Portugiesin lässt sich seit einiger Zeit nicht mehr blicken. Die anderen hingegen sind noch unterwegs, träge zwar, aber man sieht den ein oder anderen Mitbärwohner noch. Allen voran die drei jungen Wilden aus Albanien. Die sind so putzmunter, dass man meinen könnte, sie wären Wölfe. Die sind nämlich, ähnlich wie die Luchse, gerade sehr aktiv und relativ gut zu sehen. Wäre also eure Chance jetzt, die scheuen Vierbeiner bei ihren spannenden Streifzügen zu beobachten.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine angenehme Woche! Haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl.

Eure JURKA


 

JURKA Kolumne 14.11.2021

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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Also ich weiß ja nicht, aber sobald ich diese frostigen Winde über mein hübsches Fell fegen spüre, ihr wisst schon, die Vorboten des Winters, dann sehe ich zu, dass meine Höhle fertig wird. Für die kalte Jahreszeit sollte man schon vorbereitet sein. Noch hier ein wenig Laub, dann da ein bisschen Gestrüpp, man muss sich schon bis zum letzten Schliff Mühe geben. Ich meine, jetzt stellt euch mal vor, ihr macht es nur halbherzig und dann fällt euch mitten im Dezember, wenn der Schnee meterhoch ist und es minus 200 Grad sind, dass ihr unbequem liegt und doch noch was gebraucht hättet.

Tja, und dann sind die Tage bis zum Frühjahr auf einmal unendlich lang. Also, glaubt mal eurer alten Wildbärin JURKA – eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Und daher kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen, wie die Schlumpies ARIAN, AGONIS und ARTHOS in die Winterruhe gehen wollen. Die stürmischen Jungbären stürzen nämlich noch nach Herzenslust umher, statt ihre Höhlen vorzubereiten. Hat wohl den Anschein, als würden die auch dieses Jahr wieder nicht ans schlafen denken.

Die sind ja fast aktiver als die Wölfe. BERIX, BRAX, BASCO und BRANCO marschieren gerade mit vollem Elan durch die Anlagen. Und sie heulen und heulen als gäbe es kein Morgen. Allein bei der letzten Nacht der glühenden Augen habe ich sie zweimal singen gehört.

Sollen sie nur machen. Ich für meinen Teil verkriech mich bei diesen sibirischem Wetter lieber in meine warme Höhle.

In diesem Sinn haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA


 

JURKA Kolumne 07.11.2021

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 Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Die bunten Blätter fallen, es wird frisch draußen und kaum hat man es aus dem Bett geschafft, sind die Tage auch schon wieder vorbei. Der Winter steht also schon vor der Tür. Die Zeit der großen Schläfrigkeit beginnt. Also nutzt noch mal die Gelegenheit in den Herbstferien und werft nochmal einen Blick auf uns Bären, bevor wir uns in den Höhlen verkriechen.

Schon Wahnsinn, wie schnell so ein Jahr an einem vorbeizieht. Na ja, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wer es wohl kaum erwarten kann, dass wir das Feld räumen und in Winterruhe gehen - die Wölfe! Dann beginnt nämlich ihre Jahreszeit, die Saison der Graupelze.

Also, schaut nochmal vorbei und genießt die malerische Herbstidylle. Ich freu mich auf euch!
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA


 

JURKA Kolumne 31.10.2021

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Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Was für eine spannende Woche liegt hinter uns – und es wird auch weiterhin höchst interessant bleiben, denn wir haben einen neuen Mitbewohner! HERO ist sein Name und er ist ein Luchs. Angekommen ist er in dieser stürmischen Nacht, letzten Mittwoch auf Donnerstag. Trotz der tornadoähnlichen Umstände habe ich den Katzengeruch schon vernommen, als die Grünkutten mit ihm im Gepäck auf den Hof fuhren. Die haben nämlich einen durchaus markanten Duft… jedenfalls, gleich zum Morgengrauen kam er dann in seine Freianlage.

Ursprünglich kommt HERO aus Osteuropa, Litauen um genau zu sein. Mann-o-Mann, was haben die dem nur angetan, dachte ich mir am Anfang, als ich ihn zum ersten Mal hab hinten in der Hüfte einknicken sehen. Doch dann habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht über ihn und so erfahren, dass er eigentlich ausgewildert werden sollte. Er wurde zwar in Gefangenschaft geboren, sollte aber draußen in freier Wildbahn leben. Leider hatte er wohl bereits als Katzenwelpen diese Einschränkung in der Hüfte. So hätte er draußen in den Wäldern wohl nicht überleben können. Also kam er traurigerweise in einen Zoo. Als dort kein Platz mehr für ihn war und er eingeschläfert hätte werden sollen, haben die gutherzigen Grünkutten ihn zu uns in den Schwarzwald geholt. Von den ersten Eindrücken her kann ich euch schonmal sagen – der Junge hat Feuer! Daher bin ich schon sehr gespannt, wie er sich in den kommenden Wochen bei uns einleben wird.

Apropos Feuer im Herzen, am Wochenende waren zahlreiche Helferinnen und Helfer, die für den Tierschutz brennen, zum Arbeitseinsatz in unserem Refugium. Bärenstarke Sache! Die fleißigen Bienen haben unfassbar viel geschafft, Zaunpfosten für die Bären-REHA, Grünpflege, Teichpflege, Wegeausbesserung und vieles, vieles mehr!

Ein ganz herzliches Dankeschön für eueren selbstlosen Einsatz!

Eure JURKA


 

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