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Bärin LAURA
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
na, das war ja vielleicht ein Spektakel am Freitag. Ich lag noch verschlafen an PEDRO gekuschelt und gähnte herzhaft. Plötzlich bemerkte ich, dass sich immer mehr Leute vom Bärsonal am Anlagenzaun einfanden. Mehrere hatten Kameras dabei und alle schnatterten aufgeregt. Menschen brauchen ja immer viele Worte, um sich zu verständigen. Aha, dachte ich, da ist was im Busch! Gleichzeitig fing unten in der Station das kleine ukrainische Bärenmädchen an zu brüllen. ASUKA heißt sie wohl. Ich kann Euch sagen: wenn die brüllt, da fallen einem die Plüschohren ab. Und sie brüllt ziemlich häufig, auch früh morgens und während der Mittagsruhe. Unverschämt! Schließlich ertönte ein metallisches Geräusch von der Station und dann war Stille. Sofort begriff ich, was geschah: die Kleinen wurden in die Freianlage gelassen. In Null-Komma-Nix war ich auf den Tatzen und stand am Zwischenzaun parat. Nach allem, was ich über sie gehört hatte, wollte ich sie mir schließlich genau ansehen. Außerdem muss man den Neuankömmlingen von Anfang an klarmachen, wer hier was zu brummen hat. Sonst tanzen die einem auf der Nase herum. PEDRO stand auch bald an meiner Seite und wir schnaubten gemeinsam die Bärchen an. Anfangs waren sie auch schwer beeindruckt und sausten davon wie die Hasen. Aber schon nach kurzer Zeit war POPEYE wieder da und betrachtete PEDRO unbeeindruckt. So ein Frecher! Dabei geht POPEYE im Vergleich zu meinem prächtigen PEDRO höchstens als Plüschteddy durch. Naja, Kindererziehung ist kein Honigschlecken, auch bei Bären nicht. Da wird wohl noch einiges auf uns zu kommen.
Bis bald,
Eure Laura

 

 

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