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Bärin Laura
Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

Mensch, hab ich einen Hunger! Ständig knurrt mir der Magen, obwohl ich eigentlich den lieben langen Tag am Futtern bin. Na, kein Wunder! Schließlich ist Herbstanfang und wir Bären müssen so langsam sehen, dass wir ein paar zusätzliche Kilos auf die Rippen bekommen.

Zum Glück haben einige von Euch an uns gedacht und uns Nüsse geschenkt. Die sind lecker und gesund. Vielen Dank dafür! Es könnten aber auch noch ein paar mehr sein, falls dieser Tatzenzeig erlaubt ist. Gut schmeckt mir auch der vom Bärsonal selbst angebaute Mais. Allerdings habe ich mich ein wenig gewundert, dass an manchen Stauden gar kein Kolben zu finden war. Des Rätsels Lösung: ein wild lebender Waschbär hatte Geschmack am Mais gefunden und etliche Kolben gemopst. So ein Frecher! Aber woher soll er auch wissen, dass der Mais eigentlich uns Bären gehört. Nun wird der Mais in der Nacht von einem Elektrozaun geschützt. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: da stupst man lieber nicht gegen. Tut ganz schön weh. Leider hilft der Elektrozaun nicht gegen menschliche Diebe. Durchs Bärsonal hab ich erfahren, dass schon Maiskolben, Pfirsiche, Zwiebeln, Artischocken und ganze Kürbisse durch Besucher mitgenommen oder zerstört wurden. Mitten am Tag wird uns hier das Futter vom Maul weg geklaut! Ob dieselben Leute wohl nach Abschuss rufen, wenn Wölfe Schafe töten oder Waschbären ihre Kirschen fressen?

Bis bald,

Eure Laura

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