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Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Herzlich Willkommen!

26.04.2021 News - STIFTUNG für BÄREN

ISA

Geschafft! Wohlbehalten ist DJ3 in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt angekommen. Sonntagabend startete das zweimannstarke Einsatzteam hier vom Alternativen Wolf- und Bärenpark aus Richtung Castellar, Italien. Heute Morgen, am 26.04.2021, wurde die Bärin verladen, gegen 9 Uhr machten sich Bernd Nonnenmacher und Rüdiger Schmiedel mit DJ3 auf den Rückweg in den Schwarzwald.

Kurz nach 17 Uhr erreichte das Team müde aber überglücklich unser Projekt SCHWARZWALD.
Wie geht es jetzt weiter?
Die Nacht wird sie in der Eingewöhnungsstation verbringen, morgen früh gibt es endlich ein Stück Natur für sie zurück. Dann entlassen wir sie in den Außenbereich unserer Quarantänestation. Dort wird sie zum ersten Mal seit langem wieder Waldboden und freien Himmel genießen dürfen. Wenn ihre Eingewöhnung vorbei ist, warten die großen...

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Stiftung:

Live-Ticker: Übernahme von DJ3

Montag, 26.04.2021, kurz nach 9 Uhr: das Einsatzteam ist auf der Rückfahrt vom Trentino, Italien, bei...

Tierquälerei ist kein Kulturgut!

#krumlovbefairtothebear Sie werden mit Müll beworfen, leben in einem finsteren Schlossgraben, umgeben von mittelalterlichen Mauern, einzig der...

Wölfe im Dickicht

Artenschutz – warum jeder die Verantwortung trä…

#artenschutztag Abgewetzte Fangzähne, faulige Krallen, starke Arthrose in den Knochen – während ihre freilebenden Artgenossen in der...

Bärenpark Worbis:

Eilmeldung: Besuch mit Impfausweis möglich

Liebe Besucher_Innen, ab heute, dem 06.05.2021, ist ein Negativ Test für vollständig Geimpfte (Impfausweis seit 14 Tagen)...

Der (kleine) Bär geht online – das interaktive …

Ein Ausflug mit eurer Klasse in unser bärenstarkes Tierschutzprojekt ist zurzeit undenkbar? Kein Problem, dann kommen...

Corona News

Eilmeldung: neues Infektionsschutzgesetz

Laut des neuen Infektionsschutzgesetzes, das ab dem 24. April 2021 greift, benötigen alle Besucher_Innen einen negativen...

Bärenpark Schwarzwald:

Online Luchs: Maikatzen - Faszination Samtpfote…

Kaum ein anderes Tier in unseren heimischen Wäldern ist leise, anmutig und geschickt wie der Luchs...

Besucherhinweis: ab 1. Mai wieder geöffnet

Wir freuen uns riesig, dass wir unser Tierschutzprojekt ab dem 1. Mai wieder täglich von 10-...

Waldboden für ISA

Nachdem die Braunbärin ISA gestern Abend in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt angekommen ist, verbrachte sie die Nacht...

Nachdem anfangs des Jahres drei Braunbärenjungen im Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald geboren wurden, sind mittlerweile alle drei Jungtiere gestorben. Uns Tierfreunden tut dies sehr leid. Die eigentliche Tragödie ist aber eine menschengemachte - die uns noch viel mehr leid tut.

In den Presseerklärungen des Nationalparks...

Nachdem anfangs des Jahres drei Braunbärenjungen im Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald geboren wurden, sind mittlerweile alle drei Jungtiere gestorben. Uns Tierfreunden tut dies sehr leid. Die eigentliche Tragödie ist aber eine menschengemachte - die uns noch viel mehr leid tut.

In den Presseerklärungen des Nationalparks Bayerischer Wald heißt es, die Todesumstände der ersten beiden Jungen seien nicht näher bekannt. Möglicherweise spiele eine Infektion oder Milchmangel eine Rolle. Das dritte Junge wurde von seiner Mutter tödlich verletzt.

Weiter wurde mitgeteilt, es sei nicht vorgesehen gewesen, "dass sich die beiden jetzt 11-jährigen Bären Luna und Benny fortpflanzen." Um Nachwuchs bei Weibchen Luna zu verhindern, wurde bei ihr "im Herbst ein medikamentöser Trächtigkeitsabbruch durchgeführt. Bei der dazu nötigen Vollnarkose kam es jedoch zu für die Bärin lebensgefährlichen Komplikationen, weshalb auf die empfohlene zweite Behandlung verzichtet wurde." Bei einer einmaligen Behandlung bleibe "eine ca. 25%ige Chance, dass der Abbruch nicht erfolgreich" verläuft, heißt es von Seiten des Nationalparks weiter.

Die STIFTUNG für BÄREN verurteilt aufs schärfste, dass man Bärin Luna derartigen Gefahren aussetzt. "Wie kann ich in so einem Fall behaupten, eine Fortpflanzung sei nicht vorgesehen gewesen?! Wenn ich ein gesundes Männchen und ein gesundes Weibchen zusammenstecke, liegt es in der Natur der Sache, dass es Nachwuchs gibt", kommentiert Rüdiger Schmiedel den Sachverhalt. Der Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN weiter: "Es ist unverantwortlich und völlig unnötig, die Bären sich erst verpaaren zu lassen und die Bärin dann den Gefahren einer Abtreibung auszusetzen. Wäre das Männchen kastriert gewesen, hätte man Luna eine Menge Leid erspart."

Aus Erfahrung weiß Schmiedel, dass auch eine hormonelle Verhütung bei Bären nicht unproblematisch ist: "Im günstigsten Fall verlieren die Bären 'nur' ihr Fell, es kann aber auch zu Zysten an den Eierstöcken kommen oder zu Tumoren."

Hintergrund
Die STIFTUNG für BÄREN spricht sich gegen die unkontrollierte Vermehrung von Bären in menschlicher Obhut aus, weil der Nachwuchs oftmals aus Platzmangel entweder getötet oder an unseriöse Tierhalter abgeschoben wird. Die Stiftung hält es vor diesem Hintergrund für verfehlt, Bären als Publikumsmagnet und lebende Geldmaschine zu vermarkten.
Posted: 2014-06-04 08:27:01

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