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Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Hilfe für Bärin – wir bleiben weiter dran!

19.08.2020 News - Bärenpark Worbis

links: Februar vor dem

#bärenwaldfürsarah

„Mehr Platz für weniger Tiere, mit naturnahen Anlagen - dies ist der zeitgemäße Ansatz für zoologische Gärten im 21. Jahrhundert“, so Prof. Dr. Bernd Schildger, Zootierarzt und Leiter des Tierparks Dälhölzli in Bern.
Schildger ist Deutscher und berät seit Jahren als Partner die Stiftung für Bären, so wurde die Stiftung auch zur Beratung für den Bärenpark in Bern als kompetenter Partner genutzt. Gleiches bieten wir auch dem TP Gotha an, denn viele Einrichtungen sollten das Ziel verfolgen, eine zukunftsweisende Bildung auch im Artenschutz zu präsentieren. Die Führung vom Tierpark Gotha signalisiert leider keine Gesprächsbereitschaft, weist Angebote zur Hilfe oder Beratung zurück...

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Stiftung:

#bärenwaldfürsarah

Bärenleid in Gotha – es reicht!

Warum wird die syrische Braunbärin „Sarah“ in einem trostlosen Platz umringt von Steinmauern immer noch als...

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Geschafft – um 3:30 Uhr trifft das Rettungsteam sogar vor dem Zeitplan im Schwarzwald ein. Die...

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10:59 Uhr – Das Einsatz-Team der STIFTUNG für BÄREN [Bernd Nonnenmacher, Rüdiger Schmiedel und Teresa Carl]...

Bärenpark Worbis:

Bären

Bärenhunger – Ruf der Winterruhe

Schwarzbär JIMMY ist trotz seines hohen Alters momentan sehr aktiv. Auch PARDO, der fast blind ist...

Aktionswoche vom 14.-19. September

"Aktion Heimatshoppen“

In der Woche vom 14.-19. September findet die „Aktion Heimatshoppen“ in Worbis statt. Für einen Einkauf...

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Bärenpark Schwarzwald:

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Endlich ist es soweit, die ABC-Schützen stehen in den Startlöchern für ihren allerersten Schultag. Ab jetzt...

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Patentag 2020 – gemeinsam bärenstark!

Fantastische Stimmung, großartige Menschen und ein bärenstarker Zusammenhalt: unser Patentag 2020 war ein überragender Tag auf...

Luchs und Bär

Tiermanagement: Wenn der Luchs auf den Bären tr…

CATRINA verlässt das Luchsrückzugsgebiet, begibt sich in die Freianlage. Vorsichtig streift sie am Hang entlang, durchs...

Nachdem anfangs des Jahres drei Braunbärenjungen im Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald geboren wurden, sind mittlerweile alle drei Jungtiere gestorben. Uns Tierfreunden tut dies sehr leid. Die eigentliche Tragödie ist aber eine menschengemachte - die uns noch viel mehr leid tut.

In den Presseerklärungen des Nationalparks...

Nachdem anfangs des Jahres drei Braunbärenjungen im Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald geboren wurden, sind mittlerweile alle drei Jungtiere gestorben. Uns Tierfreunden tut dies sehr leid. Die eigentliche Tragödie ist aber eine menschengemachte - die uns noch viel mehr leid tut.

In den Presseerklärungen des Nationalparks Bayerischer Wald heißt es, die Todesumstände der ersten beiden Jungen seien nicht näher bekannt. Möglicherweise spiele eine Infektion oder Milchmangel eine Rolle. Das dritte Junge wurde von seiner Mutter tödlich verletzt.

Weiter wurde mitgeteilt, es sei nicht vorgesehen gewesen, "dass sich die beiden jetzt 11-jährigen Bären Luna und Benny fortpflanzen." Um Nachwuchs bei Weibchen Luna zu verhindern, wurde bei ihr "im Herbst ein medikamentöser Trächtigkeitsabbruch durchgeführt. Bei der dazu nötigen Vollnarkose kam es jedoch zu für die Bärin lebensgefährlichen Komplikationen, weshalb auf die empfohlene zweite Behandlung verzichtet wurde." Bei einer einmaligen Behandlung bleibe "eine ca. 25%ige Chance, dass der Abbruch nicht erfolgreich" verläuft, heißt es von Seiten des Nationalparks weiter.

Die STIFTUNG für BÄREN verurteilt aufs schärfste, dass man Bärin Luna derartigen Gefahren aussetzt. "Wie kann ich in so einem Fall behaupten, eine Fortpflanzung sei nicht vorgesehen gewesen?! Wenn ich ein gesundes Männchen und ein gesundes Weibchen zusammenstecke, liegt es in der Natur der Sache, dass es Nachwuchs gibt", kommentiert Rüdiger Schmiedel den Sachverhalt. Der Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN weiter: "Es ist unverantwortlich und völlig unnötig, die Bären sich erst verpaaren zu lassen und die Bärin dann den Gefahren einer Abtreibung auszusetzen. Wäre das Männchen kastriert gewesen, hätte man Luna eine Menge Leid erspart."

Aus Erfahrung weiß Schmiedel, dass auch eine hormonelle Verhütung bei Bären nicht unproblematisch ist: "Im günstigsten Fall verlieren die Bären 'nur' ihr Fell, es kann aber auch zu Zysten an den Eierstöcken kommen oder zu Tumoren."

Hintergrund
Die STIFTUNG für BÄREN spricht sich gegen die unkontrollierte Vermehrung von Bären in menschlicher Obhut aus, weil der Nachwuchs oftmals aus Platzmangel entweder getötet oder an unseriöse Tierhalter abgeschoben wird. Die Stiftung hält es vor diesem Hintergrund für verfehlt, Bären als Publikumsmagnet und lebende Geldmaschine zu vermarkten.
Posted: 2014-06-04 08:27:01

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