Kein Applaus für Tierquälerei mehr: Schluss mit Zirkusbären!
Stiftung für Bären - Hits: 138Hoffentlich sind Bärenschicksale wie von Kathi, Poldi oder Jimmy bald nur noch Geschichte…
Bärenstarke Neuigkeiten: Unterschriftenlisten, Demonstrationen und der unermüdliche Einsatz im Kampf gegen Tiermissbrauch zeigen endlich Erfolge: In einem neuen Gesetzesentwurf stimmte der Bundesrat am gestrigen Freitag, den 25. November für ein Verbot von folgenden Wildtierarten im Zirkus: Bären, Elefanten, Giraffen, Nashörnern, Affen und Flusspferden. Die Weichen sind also gestellt: nun ist der Bundestag am Zug.
Die STIFTUNG für BÄREN und andere Tierschutzorganisationen stehen den zuständigen Ministerien bereits beratend zur Seite um Möglichkeiten zur Unterbringung für die verbleibenden Zirkusbären zu schaffen.
Das ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung! Die STIFTUNG für BÄREN bedankt sich herzlich für Eure Unterstützung und Treue, die zu diesem Etappensieg beigetragen haben!
In Wanderzirkussen treten immer wieder Tierschutzprobleme bei Transport, Unterbringung und Dressur auf. Die Folgen sind Verhaltensstörungen, Krankheiten und sogar der Tod eines Tieres. Ihr kennt die ehemaligen Zirkusbären in unseren beiden Bärenparks in Worbis und im Schwarzwald und wisst, mit welchen schwerwiegenden und lebenslangen Spätfolgen sie zu kämpfen haben: Stereotypes Hin- und Herlaufen, schwere Arthrosen, Blindheit und andere Verletzungen.
In einem fahrenden Betrieb kann ein Bär weder seine natürliche Winterruhe halten, noch seinem Bewegungsdrang nachgehen. Und Fahrradfahren oder Rutschen gehört nun wirklich nicht zum angeborenen Verhalten. Neben dem kurzen Auftritt in der Manege verbringt dann ein Zirkusbär meist den Tag in einem engen Käfigwagen. Im Zirkus ist es schlicht unmöglich ein Wildtier verhaltensgerecht, geschweige denn artgerecht zu halten und somit ist das Verbot längst überfällig. 2003 scheiterte ein entsprechender Gesetzesentwurf an verfassungsrechtlichen Bedenken.
Doch inzwischen schließt auch das Bundeslandwirtschaftsministerium ein Verbot nicht mehr aus. 13 europäische Staaten haben bereits ein vollständiges oder teilweises Wildtierverbot in Zirkussen erlassen. Das macht Deutschland (noch) zu einem Entwicklungsland in Sachen Tierschutz.
Doch jetzt sind wir voller Zuversicht: Bald ist Schluss mit Bären in deutschen Zirkussen!
Bärin-Maika-(Gedenk)Tag
Stiftung für Bären - Hits: 217Bärin-Maika-(Gedenk)Tag
Am Sonntag, den 9. Oktober 2011 ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr laden wir alle Bärenparkfans und die es noch werden wollen zu unserem Bärin-Maika-Tag ein, der aus Anlass des Welttierschutztages stattfindet. Dieses Mal stellen wir von unseren „B.W.L.ern“ (Bär, Wolf, Luchs), den Waldgeist, also den Luchs vor. Inzwischen ist der Luchs im Harz nämlich ebenso heimisch wie das Reh. Mit viel Glück findet man ihn sogar in den Wäldern rund um den Bärenpark. Mit einer Ausstellung, Vorträgen und Informationen wollen wir unseren Besuchern den Luchs näher bringen.
Diplom-Biologe und Umweltpädagoge Arne Willenberg, wird Vorträge über die größte europäische Katze um 11.00 und 14.00 Uhr halten. Ort: in der Notstation des Bärenparks. Auch die kleinen Besucher werden an diesem Sonntag viel Freude haben. Katzenhaftes Kinderschminken, Themenbasteln und ein Luchsquiz lässt erst gar keine Langeweile aufkommen. Selbstverständlich haben wir auch für Groß und Klein an das leibliche Wohl gedacht und werden unsere Gäste, wie gewohnt, mit Leckereien verwöhnen.
Ein weiteres Highlight wird an diesem Tag von der WSPA-Welttierschutzgesellschaft in unserem Park geboten. Die WSPA engagiert sich weltweit für den Tierschutz und veranstaltet bei uns ihren 4. Tierschutztag. Diese Organisation setzt sich seit über 20 Jahren international für den Bärenschutz ein. Dr. Jan Schmidt-Burbach, Wildlife Veterinary Programmes Manager der WSPA, wird für die Mitglieder in einem spannenden Fachvortrag über den Schutz von Bären referieren.
Wir heißen alle Tierfreunde herzlich Willkommen zu einem informativen Tag mit der Möglichkeit zu kommentierten Fütterungen und spannenden Tierbeobachtungen.
Schauspieler Hannes Jaenicke neuer „BärenBürger“
Stiftung für Bären - Hits: 479 Dreh im Bärenpark Schwarzwald für Doku über Brunos Brüder
Drehort: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Achtung, und Action. Die Kameras sind auf Moderator und Schauspieler Hannes Jaenicke gerichtet. Er beginnt von Jurka und ihrem toten Sohn Bruno zu erzählen. Nach einer Weile ist ein Rascheln im dichten Gestrüpp des Hintergrundes zu hören und sie tritt in den Winkel der Objektive: Jurka ist eben doch ein Bärenstar. Denn sie ist neugierig.
Und genau diese Neugier raubte der ehemaligen Wildbärin ja auch ihre Freiheit. Angelockt und angefüttert von Menschen, verloren sie ihre natürliche Scheu und plünderte Hühnerställe und Schafherden. Dieses fehlgeleitete Verhalten, die Futtersuche in der Nähe menschlicher Siedlungen, wurde ihrem Sohn Bruno zum Verhängnis. Als sogenannter „Problembär“ deklariert wurde er 2006 in Bayern erschossen. ... » mehr
Bruno Gedenktag am 26.06.2011
Stiftung für Bären - Hits: 670 Bäreparks gedenken dem Schicksal von Bruno und seiner Mutter JurkaAm Sonntag, dem 26. Juni 2011 ist Brunos fünfter Todestag. Der Bär war von Norditalien über die Alpen nach Deutschland eingewandert und hat die Nation polarisiert. Während die Deutschen sich in dem Taumel der Fußballweltmeisterschaft befanden, ist das Sommermärchen für Bruno aber fatal ausgegangen: Als Problembär verteufelt, wurde von der hilflosen bayrischen Regierung die Abschussgenehmigung erteilt.
Bruno ist zu nah an menschliche Siedlungen herangekommen und hat sich an dem reich gedeckten Tisch bedient. Er hat Bienenstände geplündert und auch mal ein Schaf gerissen. Anhand von Notfallplänen der benachbarten Länder wurde die entsprechende Gefährdungskategorie ermittelt und es stand schnell fest: Dieser Bär verhält sich nicht „normal“, nicht einem Wildtier mit natürlicher Scheu entsprechend. Der damalige Ministerpräsident von Bayern, Edmund Stoiber, prägte daraufhin den nachhaltigen Begriff des „Problembären“ und besiegelte damit Brunos Schicksal: Der Bär wurde zum Abschuss freigegeben.
Doch ist wirklich der Bär das Problem? ... » mehr
Zum Halali geblasen
Stiftung für Bären - Hits: 1090 Ja zur Jagd auf Wolf, Luchs und BärSau ist tot! Doch nicht nur die. Künftig können sich die Waidmänner aus der Schweiz auch über Bär, Wolf und Luchs "hermachen". Kaum sind sie da, da "gehören" sie auch schon wieder weg. Ist es nicht doch ein Eingeständnis dafür, dass die Jäger die Beutegreifer als Konkurrenten betrachten?
Und was die Schweiz kann, könnte das Deutschland auch? Die STIFTUNG FÜR BÄREN warnt eindringlich, auch in Deutschland den Schutz von Wolf und Luchs zu lockern. Einen wirklichen Bärenschutz gibt es ohnehin nicht. Hier entscheidet lt. Managementplan der "Charakter" des eventuell einkehrenden Bären. Ein Problembär darf er nicht sein. ... » mehr
Und vielleicht hat die johlende Meute ihn hinterher noch aufgefressen!
Stiftung für Bären - Hits: 1240 Und Wölfe in der Lausitz sind eine Frechheit!Zugegeben, der News-Eintrag ist derb getitelt. Aber solche Informationen erhält die STIFTUNG FÜR BÄREN immer wieder. Das tut weh und macht wütend. Doch auch in Russland lebt man nicht mehr wie zu Zaren-Zeiten, da sollten solche Zirkuseinlagen tabu sein. Aber lesen Sie selbst die dpa-Meldung, u.a. auf "europe online magazin" veröffentlicht: ... » mehr
»Druckversion »News weiterempfehlenSie lieben Bären? Und Kühe und Schweine und...?
Stiftung für Bären - Hits: 636 8hours - Nicht nur Bären brauchen Ihre Stimme!
Unzählige Tiere werden unter unannehmbaren Bedingungen auf den Straßen Europas transportiert. Sie leiden unter Hunger und Durst, Hitze und Stress. Das größte Problem ist die Länge der Transporte. Die derzeitige Gesetzgebung erlaubt Transporte von mehreren Tagen über tausende von Kilometern.
Das muss sich ändern. Lebende Tiere, die zur Mast und Schlachtung bestimmt sind, dürfen nicht länger als acht Stunden transportiert werden.
Das Ziel von Animal Angels ist es, bis zum Oktober 2011 eine Millionen Stimmen zu sammeln, um in der Europäischen Politik nicht mehr überhört zu werden. Dafür brauchen die Tiere Ihre Stimme!
(Quelle: Animal Angels)
Ein endgültiges Zuhause für „Wanderpokal“ Bärin Katja
Stiftung für Bären - Hits: 1944 Der Hochwildschutzpark-Hunsrück in Rheinböllen hat die STIFTUNG FÜR BÄREN um Hilfe gebeten.
Seit 2008 hat Katja dort eigentlich ein nettes Zuhause auf Naturboden. Und dennoch macht sie Sorgen. Katja kommt mit ihrem Mitbewohner, einem jüngeren Bärenmann, nicht klar. Um weitere bösartige Streitigkeiten auszuschließen, gibt es derzeit nur die Alternative: Wenn Bärenmann draußen, dann Katja im Stall. Wenn Katja draußen, dann Bärenmann im Stall. Eine Dauerlösung ist es nicht. Dafür aber jede Menge Stress. ... » mehr
Die neue "Bärenspur" ist eingetroffen!
Stiftung für Bären - Hits: 530 Gern schicken wir Ihnen die Zeitung per Post zu.
Dafür benötigen wir einen an Sie adressierten und mit 1,45 Euro frankierten A4-Umschlag, den Sie bitte an die STIFTUNG FÜR BÄREN, Duderstädter Straße 36 a, 37339 Leinefelde-Worbis, schicken.
Oder Sie downloaden sich die Zeitung hier. ML
Für alle Tiere in Gefangenschaft
Stiftung für Bären - Hits: 1286 Ein Gedicht von Alexander Ried, 2010KAMPF
Kampf ist kein Wort
Kampf ist ein Leben
ein Leben lang
eine Schnur die existiert. ... » mehr