Alternativer Bärenpark ® Worbis

in Leinefelde-Worbis
täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark ®
Worbis
Duderstädter Straße 36a
37339 Leinefelde-Worbis
Tel. (0 36 074) 20 09 0
Fax (0 36 074) 20 09 19
Email: worbis @ baer.de
http://www.baer.de
Spendenkonto Bankleitzahl Kreditinstitut
243 743 00 260 612 91 Volksbank Eichsfeld
IBAN BIC/SWIFT
DE98 2606 1291 0024 3743 00 GENODEF1DUD
Nächste Termine

14.08.2010
Auf den Spuren der Braunbären
21.08.2010
Schaurig schöne Buchlesung am Lagerfeuer
22.08.2010
Indianerfest
» alle Termine

BärenChat

Wetter im Park

Wetter Worbis
© meteo24.de

Übersicht Wegwerfbären Tanzbären Kampfbären Gallebären Trophäenjagd

Gallebären

Gallebären, Gallebaeren Der Begriff Gallebären wurde in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geprägt, die seit 6000 Jahren praktiziert wird. Vor 3000 Jahren begann man, Kragenbären zu jagen und zu töten, um aus Bärengalle Arznei herzustellen.
Gegen die TCM ist an sich nichts einzuwenden, wenn sie so genutzt wird, wie es die philosophischen Richtungen des Taoismus und Konfuzianismus definieren, nämlich den Zustand von Glück als die absolute Harmonie zwischen Mensch und Natur. Dieses Gleichgewicht erreicht man durch eine entsprechende Lebensweise. Kann man von Harmonie sprechen, wenn Kragenbären – auch Mondbären genannt- zur Gewinnung von Gallesaft unter unsäglichen Schmerzen ausgenutzt werden, weil einige Anhänger der TCM in Bärengallenprodukten ein Allheilmittel sehen?
Seit den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es Bärenfarmen, in den Bären in körperkleine Käfige, ähnlich wie Särge, gepfercht sind. Ca. 7000 Gallebären werden heute noch in über 200 Farmen allein in China gehalten. Per Katheder, der implantiert ist, wird den Bären täglich Gallensaft abgezapft, der gegen viele Leiden, von Karies bis Leberzirrhose, verschrieben wird. Der Wirkstoff ist Ursodeoxycolische Säure, die übrigens auch synthetisch hergestellt werden kann. Das fanden Wissenschaftler bereits 1955 heraus.
Durch Mangel an Bewegung und fehlendem Gallensaft leiden die Tiere an Schmerzen und Verdauungsstörungen, haben deformierte Skelette, Muskelschwund und bewegen sich, soweit das möglich ist, stereotyp.
Gallebären, Gallebaeren Es ist nicht ungewöhnlich, dass diesen Tieren auch die Tatzen abgeschlagen werden, die den Gewinn noch erhöhen, denn Tatzen gelten als Delikatesse.
Außer im asiatischen Raum sind vergleichbare Haltungen nicht bekannt. Da immer noch ein recht hoher Bedarf an Bärengalle besteht und der Markt durch Bärenfarmen nicht gesättigt wird, haben Wilderer hier eine Marktlücke entdeckt. Auch in Amerika und Russland werden Bären geschossen, um die Gallenblasen gewinnbringend zu verkaufen.